Der Springer Medizin Podcast
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Der Springer Medizin Podcast

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Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de

Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
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Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren

mit Hedy Kerek-Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebsselbsthilfe Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung. Die Selbsthilfe in der Onkologie wird in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer unterschätzt. Das Gespräch mit Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. verdeutlicht jedoch, wie essenziell ihre Rolle in einem komplexen Versorgungssystem ist. Selbsthilfe umfasst zwei gleichwertige Säulen: den Austausch Betroffener untereinander und die gesundheitspolitische Interessenvertretung in Gremien, Projekten, Versorgung und Forschung. Trotz ihrer Bedeutung bleibt die Reichweite gering: Nur rund 15 % der Betroffenen kommen überhaupt mit Selbsthilfeangeboten in Kontakt. Gleichzeitig bestehen gravierende Versorgungslücken, etwa in der sozialen Absicherung jüngerer Erkrankter. Finanzielle Einbußen, eingeschränkte Versicherbarkeit und Barrieren beim beruflichen Wiedereinstieg zeigen, wie dringend Unterstützung erforderlich ist. Die Gesprächspartner Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius betonen, dass Selbsthilfegruppen die klinische Versorgung substanziell ergänzen – insbesondere in Situationen, in denen Ärztinnen und Ärzte aufgrund begrenzter Ressourcen nicht vollumfassend begleiten können. Und auch Angehörige geraten zunehmend in den Fokus.  Zunehmend wichtig werden auch Digitalisierung, Patient‑Reported-Outcomes und nationale Datenschnittstellen, um patientenberichtete Daten strukturiert zu nutzen und sowohl Versorgung als auch Forschung zu verbessern. Auch hierbei ist eine Vernetzung mit Kliniken und Praxen vor Ort essenziell. Hedy Kerek-Bodden ist Vorsitzende vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. und selbst Krebspatientin. Bernd Crusius ist Geschäftsführer und Leiter der Geschäftsstelle vom Haus der Krebs-Selbsthilfe. Lektürehinweise Highlights zur patientenzentrierten Onkologie auf dem Deutschen Krebskongress veröffentlicht in Im Fokus Onkologie (nach Registrierung) Resilienz und Selbsthilfe veröffentlicht in FORUM (nach Registrierung) Kontakt zur Selbsthilfe und Informationsangebote für Patientinnen und Patienten Haus der Krebsselbsthilfe Bundesverband e. V. Telefon: 0228 33889-540 E-Mail: info@hausderkrebsselbsthilfe.de Webseite: https://hausderkrebsselbsthilfe.de/ Krebsinformationsdienst: https://www.krebsinformationsdienst.de/ Deutsche Krebsthilfe: https://www.krebshilfe.de/ Deutsche Krebsgesellschaft: https://www.krebsgesellschaft.de/ Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Kim Jené und Anika Aßfalg
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Multiple Sklerose: Aktuelle Änderungen der Living Guideline

mit Prof. Bernhard Hemmer, Neurologe Die letzte Überarbeitung der Living Guideline zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose 2025 hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Was sich bei den Empfehlungen zu Diagnosestellung und Therapie geändert hat und welche neuen Kapitel in die S2k-Leitlinie aufgenommen wurden, besprechen wir mit Leitlinienkoordinator Prof. Bernhard Hemmer, TUM München, in dieser Folge. Multiple Sklerose, auch Krankheit der tausend Gesichter genannt, ist die häufigste Form autoimmunvermittelter Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Das bedeutet, dass eigene Immunsystem greift die Nervenfasern an und es kommt zu neurologischen Ausfallerscheinungen. Da es an unterschiedlichen Stellen im Gehirn und Rückenmark zu Entzündungen kommen kann, sind auch die möglichen Symptome sehr vielfältig. Der Verlauf ist sehr unterschiedlich, die Ursache für die Erkrankung ist noch weitgehend ungeklärt. Es gibt schubförmige Varianten und progrediente, also schnell voranschreitende Formen. Die 2025 aktualisierte S2k-Leitlinie zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, eine sogenannte Living Guideline, hat einige Veränderungen mit sich gebracht. Sie fokussiert nun auf eine frühe, hochwirksame immuntherapeutische Behandlung, personalisierte Therapieentscheidungen und eine verbesserte Lebensqualität durch nicht-medikamentöse Maßnahmen. Sie ersetzt das alte Stufenschema durch eine differenzierte Wirkstoffauswahl und betont die Patientenpartizipation. Über die wesentlichen Neuerungen und Änderungen sprechen wir in dieser Episode mit Professor Hemmer. Prof. Dr. med. Bernhard Hemmer ist seit 2007 Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM) und seit 2022 Leiter des Departments für Klinische Medizin der TUM School of Medicine and Health. Er ist Spezialist auf dem Gebiet der entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, insbesondere der Multiplen Sklerose, und einer der beiden federführenden Autoren der "S2k-Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis Optica Spektrum und MOG-IgG-assoziierte Erkrankungen - Living Guideline". Literaturhinweise S2k-Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis Optica Spektrum und MOG-IgG-assoziierte Erkrankungen - Living Guideline „Leitlinien-Update zu Multiple Sklerose vorgestellt“ veröffentlicht in der Zeitschrift "DNP – die Neurologie und Psychiatrie" (Zugriff nach Login) „Biomarker in der Diagnostik der Multiplen Sklerose“ veröffentlicht in der Zeitschrift "DNP – die Neurologie und Psychiatrie" (Zugriff nach Login) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Alexandra Wichary, Anika Aßfalg
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Die Gender-Data-Gap bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (gesponsert von Takeda Pharma Vertrieb GmbH &...

mit PD Dr. Alica Kubesch-Grün, Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin an der Medizinischen Klinik 1, Universitätsklinikum Frankfurt am Main Nicht nur in der Forschungsförderung, sondern auch im medizinischen Alltag sollen die multidimensionalen Unterschiede der Geschlechter stärker in den Fokus rücken. Besonders im Bereich der Kardiologie erhielt das Thema zuletzt viel Aufmerksamkeit. Aber auch in der Gastroenterologie spielt die Gendermedizin eine wesentliche Rolle: So erkranken Frauen nach der Pubertät über das gesamte Erwachsenenleben hinweg häufiger an Morbus Crohn als Männer. Gleichzeitig zeigen Studienergebnisse, dass chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei Frauen oft später diagnostiziert werden. Welche geschlechterspezifischen Faktoren bei der Diagnose und Therapie im Bereich der Gastroenterologie zu berücksichtigen sind – insbesondere im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – erläutert PD Dr. Alica Kubesch-Grün im Podcast. PD Dr. Alica Kubesch-Grün ist Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin an der Medizinischen Klinik 1 am Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Die Bedeutung der Gender-Data-Gap bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“ Podcast Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG, Berlin Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
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"Die eGFR allein macht noch keine Nierenkrankheit"

mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot, Allgemeinmediziner Wann sollte man in der Hausarztpraxis an eine chronische Nierenkrankheit (CKD) denken – und warum sagt die eGFR allein wenig über den Nierenzustand aus? Mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot sprechen wir über die wichtigsten Parameter zur Risikoeinschätzung, aktuelle Studien und ein pragmatisches Vorgehen im Praxisalltag. Eine Podcast-Folge für alle, die CKD schnell und sicher einordnen möchten. Die chronische Nierenkrankheit (CKD) präsentiert sich in den meisten Fällen als stille Begleiterin einer bestehenden Grunderkrankung: Besonders Menschen mit Diabetes mellitus, Hypertonie oder unter nephrotoxischer Therapie sind gefährdet. Um eine dauerhafte Schädigung der Nieren zu verhindern, sollte bei diesen Patientinnen und Patienten frühzeitig an einen Check der Nierenfunktion gedacht werden. „Die eGFR allein macht noch keine Nierenkrankheit“, sagt Prof. Dr. Jean-Francois Chenot in dieser Podcast-Folge. Der Allgemeinmediziner betont, dass es nicht ausreiche, nur die Kreatinin-Ausscheidung zu messen und daraus die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) zu bestimmen. Eine zweite zentrale Rolle spielt die Albumin-Kreatinin-Ratio im Urin (UACR). Mit diesen beiden Werten lässt sich der Zustand der Nieren einschätzen und es können fundierte Therapieentscheidungen getroffen werden. Um das Progressionsrisiko abzuschätzen, helfen sogenannte Nierenrechner. In dieser Folge sprechen wir über eines dieser Online-Angebote (www.risiko-nierenversagen.de)) auf Grundlage der Kidney-Failure-Risk-Equation und darüber, welchen Vorteil diese Herangehensweise gegenüber der herkömmlichen KDIGO-Klassifikation bietet. Therapeutisch steht in vielen Fällen die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund, die gut in der hausärztlichen Praxis erfolgen kann. Zunehmend wichtig wird außerdem die Inhibition des Natrium-Glukose-Cotransporters 2 (SGLT2) in der Therapie der CKD. Ursprünglich als Diabetes-Medikamente entwickelt, wird ihr Einsatz inzwischen auch in bestimmten Konstellationen der CKD ohne Diabetes mellitus empfohlen. Aktuelle Studien legen einen immer breiteren Einsatz dieser Substanzen nahe. Welche Leitlinienempfehlungen gelten derzeit zu SGLT2-Hemmern – und wie praxistauglich sind die jüngsten Veröffentlichungen aus hausärztlicher Sicht? Alle erwähnten Artikel aus der Zeitschrift für Allgemeinmedizin und zitierte Studien finden Sie im Artikel auf Springermedizin.de ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Claudia Baier
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Orale Tumortherapie steuern – eine komplexe Mission

mit Prof. Rachel Würstlein, Gynäkologin Krebstherapien können immer häufiger oral eingenommen werden. Doch das ist für onkologische Teams keine einfache Aufgabe. Auch schwerwiegende Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können auftreten und die Medikamente müssen teilweise über Jahre eingenommen werden. Professorin Rachel Würstlein, München, hat bereits viel Erfahrung gesammelt, wie die Adhärenz unterstützt werden kann, und teilt ihre Best-Practices in dieser Folge.. Bei Brustkrebs, aber auch zunehmend anderen Krebserkrankungen können Therapien auch oral und dementsprechend von den Betroffenen zuhause eingenommen werden. Das verändert den Alltag in onkologischen Teams und stellt Ärztinnen und Ärzte, aber auch Pflegende, Pharmazeutinnen und natürlich Patienten vor neue Anforderungen. Wie diese Situation interdisziplinär gemeistert werden kann, dazu spricht Professorin Rachel Würstlein in dieser Folge. Prof. Dr. med. Rachel Würstlein ist geschäftsführende Oberärztin am Brustzentrum und der onkologischen Tagesklinik der Frauenklinik der Ludwig-Maximilians Universität München (LMU). Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin hat sie zum Thema Adhärenz bei oraler Tumortherapie aus ärztlicher Perspektive gesprochen.  Die Adhärenz ist weit mehr als die regelmäßige Einnahme von Tabletten. Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, aber auch ganz persönliche Faktoren entscheiden darüber, ob eine Therapie langfristig treu und optimal eingenommen wird. Umso adhärenter Patientinnen und Patienten sind, umso mehr profitieren sie von der Therapie. Entscheidend für den Erfolg bleibt dabei die Kommunikation und eine gute Absprache und Organisation im Team. Gut ausgebildete Pflegekräfte und digitale Tools helfen, Einnahmepläne einzuhalten und Symptome besser zu dokumentieren. In der Folge erwähnte Personen: Kerstin Paradies ist Vorstandssprecherin der Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege va Schumacher-Wulf ist Gründerin und Chefredakteurin von Mamma Mia! und selbst Brustkrebsbetroffene Literaturhinweise Alle Berichte vom Deutschen Krebskongress 2026 finden Sie im Kongressdossier auf SpringerMedizin.de Aufzählungs-TextBerichte der Ärzte Zeitung zur Session auf dem DKK 2026: Wie sich die Adhärenz bei oraler Tumortherapie steigern lässt (Zugriff nach Registrierung) Übersicht erschienen in der Zeitschrift Best Practice Onkologie: Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Onkologie: Betreuung von Patienten mit oraler Tumortherapie (Zugriff nach Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
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Chronisches Handekzem effektiv behandeln (gesponsert von LEO Pharma GmbH)

mit Dr. Florian Schenck, niedergelassener Hautarzt aus Hannover Die Anwendung topischer Kortikosteroide beim chronischen Handekzem führt bei Patientinnen und Patienten nach einiger Zeit oft zu Hautatrophie und damit höherer Verletzlichkeit [1]. Nun gibt es für die Betroffenen eine alternative Therapieoption mit einem Pan-Jak-Inhibitor, wenn topische Kortikosteroide nicht ausreichen oder nicht geeignet sind [1, 2]. Dr. Florian Schenck, niedergelassener Hautarzt aus Hannover, nimmt uns in dieser Podcast-Folge mit in die Welt der Therapie des chronischen Handekzems. Er führt uns durch die aktuelle Studienlage und erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, wenn die Therapie mit topischen Kortikosteroiden versagt. Mehr über die Symptome und Diagnosestellung des chronischen Handekzems erfahren Sie in Folge 1. Für einen Einblick in die Therapie der atopischen Dermatitis im Bereich Kopf und Hals hören Sie gerne in die nächste Folge rein. Literatur Bissonnette MD et al., Lancet 2024, 10451:461-473 Fachinformation Anzupgo, aktueller Stand Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Chronisches Handekzem effektiv behandeln“ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
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Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Darmkrebsvorsorge

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Ulrike Denzer, Marburg Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Deutschland ist ein Koloskopieland. Doch ist das eine gute Idee? Oder würde der Stuhltest ausreichen, um Darmkrebs im frühen Stadium zu erkennen? Prof. Markus M. Lerch und Prof. Ulrike Denzer diskutieren die Vor- und Nachteile der Screening-Verfahren. Außerdem gibt die Endoskopie-Expertin Prof. Denzer Tipps, wie suspekte Darmpolypen effektiv erkannt und abgetragen werden können. Rettet Darmkrebsvorsorge tatsächlich Leben? Aktuelle Studien wie die NORDIC*-Studie haben Wind in die Debatte um diese Frage gebracht. Eine andere Studie hat den immunologischen Stuhltest (FIT) und die Vorsorgekoloskopie verglichen und untersucht, ob sich Inzidenz und Mortalität unterscheiden. Bei der Interpretation der Ergebnisse spielen jedoch Teilnahmeraten und auch die Qualität der Koloskopie eine entscheidende Rolle, wie Prof. Ulrike Denzer in der Folge einordnet. Prof. Dr. med. Ulrike Denzer ist Internistin, Gastroenterologin und Sektionsleiterin Endoskopie an der Uniklinik Marburg. Zudem hat Sie 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. med. Ralf Jakobs die Leitlinie „S2k-Leitlinie Qualitätsanforderungen in der gastrointestinalen Endoskopie“ koordiniert. Die Koloskopie verfolgt in der Darmkrebsvorsorge zudem einen Zweck, der über die reine Krebsfrüherkennung hinausgeht, da auch auffällige, im FIT eventuell noch nicht erkannte, Polypen direkt abgetragen werden können, bevor diese maligne werden. Die Endoskopie-Expertin nennt Qualitätskriterien, die entscheidend sind, um den Erfolg einer Vorsorgekoloskopie einordnen zu können. Sowohl vor dem Eingriff, während des Eingriffs und auch danach können verschiedene Hilfsmittel und spezielle Vorgaben dabei unterstützen, Darmpolypen möglichst gründlichen und nachhaltig zu erkennen und zu entfernen.  *NORDIC: Nordic-European Initiative on Colorectal Cancer >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Was ist gesichert in der Vorsorge des kolorektalen Karzinoms? veröffentlicht in die Innere Medizin (Zugriff mit Abo oder DGIM-Mitgliedschaft) Ausgabe 1/2026 der Zeitschrift die Innere Medizin zum Thema "Die Zukunft der Endoskopie" (Zugriff mit Abo oder DGIM-Mitgliedschaft) 2k-Leitlinie Qualitätsanforderungen in der gastrointestinalen Endoskopie (Webseite der AWMF) Stand: 31.07.2025 Publikation NordICC-Studie: Effect of Colonoscopy Screening on Risks of Colorectal Cancer and Related Death; N Engl; 387(17) 1547-1556; doi/10.1056/NEJMoa2208375 Effect of invitation to colonoscopy versus faecal immunochemical test screening on colorectal cancer mortality (COLONPREV): a pragmatic, randomised, controlled, non-inferiority trial. The Lancet, 405, (10486), 1231 - 1239. 10.1016/S0140-6736(25)00145-X Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann & Anika Aßfalg
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Chronisches Handekzem: wenn Belastung zum Alltag wird (gesponsert von LEO Pharma GmbH)

mit Prof. Dr. Sonja Molin, Leiterin der Inflammations- und Immundermatologie, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin Die gute Nachricht ist: Wir wissen heute mehr über die Pathophysiologie als noch vor einigen Jahren und auch die Therapieoptionen haben sich erweitert [1]. Vor die Therapie haben „die Götter“ die Diagnostik gestellt. Diese ist im Einzelfall ebenfalls nicht immer trivial, gerade was die Klassifizierung und Subtypisierung des Handekzems angeht [1]. Prof. Dr. Sonja Molin gibt in dieser Podcast-Folge einen Einblick in die Welt des chronischen Handekzems, vor allem in die Diagnosestellung. Sie erklärt, welche Belastung diese Erkrankung für Patientinnen und Patienten im Alltag sein kann. Hierbei zeigt sich, wie wichtig eine frühe Diagnosestellung für die Betroffenen sein kann. Frau Prof. Dr . Sonja Molin ist Leiterin der Inflammations- und Immundermatologie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie. Mehr über die spezifische Therapie des chronischen Handekzems erfahren Sie in der nächsten Folge. Für einen Einblick in die Therapie der atopischen Dermatitis im Bereich Kopf und Hals hören Sie gerne in Folge 3 rein. Literatur https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-053lS2kDiagnostik-Praevention-Therapie-Handekzem_2023-05.pdf (letzter Zugriff: 4.2.2026) Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Chronisches Handekzem: wenn Belastung zum Alltag wird“ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
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Die vier Säulen der Migräne-Therapie

mit Dr. med. Lukas Becker, Migräneforscher und Hausarzt Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden. Migräne ist eine der häufigsten Erkrankungen, die den Alltag, die Lebensqualität und auch die Leistungsfähigkeit von Betroffenen extrem einschränken kann. Doch obwohl Migräne so häufig ist, ist noch immer nicht eindeutig klar, wie sie eigentlich entsteht. Es gibt jedoch Erklärungsansätze und auch neuere zielgerichtete Therapien, die die anderen effektiven Behandlungsmöglichkeiten ergänzen. Wann beispielsweise Triptane eingesetzt werden sollten und welche Kontraindikationen zu beachten sind, erläutert Dr. med. Lukas Becker in dieser Folge. Um den Verdacht einer Migräne zu stellen, reicht eine einfache Frage und zwar nach der Dauer der Kopfschmerzattacke, die dann – um weitere Kriterien ergänzt – relativ einfach zur Diagnose führt. Dr. med. Lukas Becker ist Arzt in Weiterbildung und Migräneforscher am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg-Essen. Er betont in dieser Folge, wie wichtig eine konsequente und frühzeitige Therapie sei, um eine Chronifizierung der Erkrankung zu vermeiden. "In der alltäglichen Praxis [ist] es eigentlich so, dass man eher motivieren muss zu einer suffizienten Einnahme, denn Schützen muss vor einem Zuviel. Das ist zumindest meine Erfahrung," sagt er. Dabei stehen neben Wirkstoffen auch nicht medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung, die die Anfallshäufigkeit verringern und die Selbstwirksamkeit der Patientinnen und Patienten steigern können. Der Experte gibt zudem Tipps, wie die Evaluation von Therapien und die pragmatische Einordnung des Risiko von Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch gelingt. Ergänzung zur Folge zum Thema Übelkeit und Erbrechen Bestehen bei Migräne Übelkeit oder Erbrechen ist eine Komedikation mit Antiemetika wie Metoclopramid empfohlen. Außerdem können Triptane auch subkutan, sublingual oder intranasal verabreicht werden. Denn die Einnahme einer Tablette mit Flüssigkeit kann diese Symptome verschlimmern oder auslösen, weshalb Injektionen, Schmelztabletten oder Nasensprays sinnvolle Alternativen sind. Weitere Details dazu und zu anderen Aspekten lesen Sie im Übersichtsbeitrag "Hausärztliches Vorgehen bei Migräne" in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise S1-Leitlinie Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne, AWMF-Leitlinie Porst M, Wengler A, Leddin J et al (2020) Migräne und Spannungskopfschmerz in Deutschland. Prävalenz und Erkrankungsschwere im Rahmen der Krankheitslast-Studie BURDEN. Journal of Health Monitoring, 5(S6), 1-26. https://doi.org/10.25646/6988 Hausärztliches Vorgehen bei Migräne: Sicher diagnostizieren und Lebensqualität verbessern, erschienen in "Zeitschrift für Allgemeinmedizin" (Zugriff mit Abo oder DEGAM-Mitgliedschaft) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
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Wenn Kinder nicht trocken werden – wann und wie handeln?

mit Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Urologin Viele Kinder werden in den ersten Lebensjahren von selbst trocken – doch was, wenn nicht? In dieser Folge erklärt Urologin Prof. Daniela Schultz-Lampel, wann eine Untersuchung sinnvoll ist, welche Ursachen hinter kindlicher Harninkontinenz stecken und wie Therapien helfen können. Die Expertin erzählt von kreativer Diagnostik, neuen Behandlungsansätzen und gibt praxisnahe Tipps. Menschen sind von Geburt an inkontinent, doch in den ersten Lebensjahren entwickeln sie durch die körperliche Reifung die Kontinenz. Bleibt diese Entwicklung aus und ein Kind wird nicht trocken, muss man handeln. Ab wann eine ärztliche Untersuchung sinnvoll ist und welche Ursachen das Einnässen tagsüber und nachts haben kann, erklärt Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel im Podcast. Bevor die Inkontinenz behandelt werden kann, ist eine gründliche Diagnostik nötig. Im Podcast beschreibt die Urologin, welche Informationen sie in der Basisdiagnostik erfragt und wie sie mit kreativen Tricks das medizinische Thema den jungen Patienten und Patientinnen näherbringt. Sobald die Diagnose steht und die Ursache des Harnverlusts klar ist, beginnt die Therapie. Obwohl die Urotherapie die erste Behandlungsform ist, betont Prof. Schultz-Lampel, dass in manchen Fällen Medikamente unverzichtbar sind. Als Beispiel nennt sie ein achtjähriges Kind, das statt einer Blasenkapazität von 250 Millilitern nur eine von 80 Millilitern hat und sich deshalb mehrfach am Tag einnässt. „Da macht alles andere gar keinen Sinn, da muss man mit einem Medikament anfangen. Das wird sonst alles frustrierend sein“, sagt Schultz-Lampel. Welche therapeutischen Möglichkeiten es bei kindlicher Harninkontinenz und Enuresis gibt, ob Änderungen in der Leitlinie zu erwarten und welche neuen Behandlungsansätze im Kommen sind, bespricht Prof. Schultz-Lampel im Interview. Literaturhinweise AWMF Leitlinie: S2k-Leitlinie Enuresis und nicht-organische (funktionelle) Harninkontinenz bei Kindern und Jugendlichen Harninkontinenz und Enuresis. Den meisten Fällen liegt eine funktionelle Störung zugrunde; Ausgabe 6/25 von Uro-News (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Funktionelle Harninkontinenz tagsüber im Kindesalter; Ausgabe 7/24 von der Monatsschrift Kinderheilkunde (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Cecilia Weber und Anika Aßfalg
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Schwierige Differenzialdiagnose: Akute myeloische Leukämie

mit PD Dr. med. Maximilian Christopeit, Hämatologe und Onkologe In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind. Husten, Halsschmerzen, Fieber, Mundschleimhaut- und Gelenkentzündungen – wann können hinter unspezifischen Symptomen auch schwerwiegende Erkrankungen stecken? Ein Fallbeispiel aus dem Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie verdeutlich, wie schwierig es ist, eine akute myeloische Leukämie frühzeitig zu erkennen.  "Ich habe junge, fitte Menschen verloren, bevor die Diagnose stand. Wir haben es uns im Nachgang angeguckt. Wir haben keinen Fehler gefunden, den wir hätten anders machen können. Diese Erkrankung kann so schnell verlaufen, so fatal ausgehen, dass es schwierig ist, von diagnostischen Fallstricken zu sprechen", berichtet PD Dr. med. Maximilian Christopeit von seinen Erfahrungen mit der AML. Welche Untersuchungen dennoch diagnostische Hinweise geben können und für Therapieentscheidung wichtig sind, erklärt der Experte in dieser Folge. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Pathogenese der AML. Wieso drängen Blasten in das Blut und Knochenmark? Wieso sind Betroffene so infektionsgefährdet? Und welche weiteren Komplikationen machen die Erkrankung so gefährlich? Und natürlich besprechen wir, wie es im Fall des Patienten mit Infektneigung weiterging. Der besprochene Fall: Mann mit vielfältigen Entzündungszeichen Der 46-jährige Patient zeigt seit 6-8 Wochen verschiedene Entzündungszeichen: Halsentzündung, orale Aphten, Gelenkschmerzen und eine febrile Nasenentzündung. Es besteht ein ungewollter Gewichtsverlust von 2-3 kg. In der körperlichen Untersuchung zeigt sich ein altersentsprechend unauffälliger Befund. >>Hier geht`s zum Trainingsfall (nach Registrierung) Privat-Dozent Dr. med. Maximilian Christopeit ist Oberarzt am Zentrum für Onkologie, II. Medizinische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und arbeitet am Universitären Cancer Center Hamburg. Er hat gemeinsam mit Prof. Dr. med. Florian Lordick und PD D. med. Christoph Oing den Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Hämatologie und Onkologie herausgegeben. Die neuen Trainingsfälle können Sie auch im Sonderheft der Zeitschrift Die Onkologie (Heft 3) in Print lesen. Bestellen Sie sich einfach hier ein Gratisheft (solange der Vorrat reicht). Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
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„Gesunde“ Bildschirmzeit für Kinder – zwischen Leitlinie und Realität

mit Dr. Iren Schulz, Medienpädagogin und Mediencoach Medien sind überall – und Kinder kommen oft schon früh mit Smartphone & Co. in Berührung. Eine deutsche Leitlinie versucht dem Wunsch nach Orientierung gerecht zu werden. Doch welche Empfehlungen sind überhaupt realistisch? Medienexpertin Frau Dr. Iren Schulz ordnet im Podcast die Kritikpunkte ein und erklärt den aktuellen Wissensstand zur „gesunden“ Bildschirmzeit. „Bildschirmfrei bis 3“ – so lautet eine zentrale Empfehlung der aktuellen S2k-Leitlinie „Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“. Darin werden auch die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern klar benannt. Zwei Gründe, warum die Leitlinie auch teilweise kontrovers diskutiert wird. Im Podcast erklärt Frau Dr. Iren Schulz, wie Eltern und Fachkräfte die Empfehlungen der Leitlinie sinnvoll einordnen können, wie eine altersgerechte Mediennutzung gelingt – und warum andere Familien oft vor denselben Herausforderungen stehen, auch wenn Kinder behaupten: „Alle anderen dürfen mehr!“ Dr. Iren Schulz ist Medienpädagogin und Mediencoach bei der Initiative "SCHAU HIN!" des Familienministeriums der Bundesregierung.  Literaturhinweise S2k-Leitlinie Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend mit Empfehlungen für Eltern ECD-Studie Besser leben – Kindliches Wohlergehen in einer digitalen Welt Initiative SCHAU HIN! SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht Medien kindersicher: medien-kindersicher.de – Portal zum technischen Jugendmedienschutz Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Nicola Birner, Anika Aßfalg
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Diabetes mit Komorbiditäten: Leitliniengerechte Versorgung (gesponsert von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &...

mit Dr. Tobias Wiesner, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe und Diabetologe, MVZ Stoffwechselmedizin Leipzig Dr. Tobias Wiesner stellt im Podcast einen Patientenfall vor und gibt einen Einblick in die Diagnosestellung. Er erklärt, wie eine effektive leitliniengerechte Therapie des kardiorenal-metabolischen Syndroms aussehen kann. Der Fall beleuchtet die Notwendigkeit, bei Diabetespatientinnen und -patienten nicht nur den HbA1c-Wert zu betrachten, sondern auch die Komorbiditäten umfassend zu adressieren. Herr Dr. Tobias Wiesner ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe und Diabetologe und als Hausarzt tätig im MVZ Stoffwechselmedizin Leipzig und Vizepräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG. PC-DE-118605 Stand Dezember 2025 Impressum „Stoffwechselerkrankungen: Effektive und leitliniengerechte Versorgung eines Diabetes-Patienten mit Komorbiditäten“ Podcast Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Ingelheim am Rhein Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
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"Schlaf ist mehr als ein Leerlauf im Körper"

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Dr. Sarah Dietz-Terjung, Essen Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Wie viel Schlaf wir brauchen und wann wir besonders leistungsfähig sind, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eines ist jedoch klar: Guter Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Schlafmangel kann sich zum Beispiel endokrinologisch auswirken und unser Essverhalten beeinflussen, so die Schlafexpertin Dr. Sarah Dietz-Terjung in dieser Podcast-Episode. In Episode Nr. 10 unserer Podcast-Reihe zur Inneren Medizin geht es um ein Thema, das alle betriff: den Schlaf. Was darüber bekannt und was noch Teil der Forschung ist, erklärt Dr. rer. medic. Sarah Dietz-Terjung von der Universitätsmedizin Essen. „Was ich auf jeden Fall sagen kann, ist: Schlaf ist wesentlich mehr als einfach nur ein Leerlauf im Körper. Es laufen unglaublich viele Prozesse ab und eigentlich tun nur die Augen so, als hätten sie Pause“, sagt sie im Gespräch und erklärt, welche Phasen im Schlaf unterschieden werden und wie diese sich im EEG, der Hirnstrommessung, widerspiegeln. Außerdem bespricht sie mit Moderator Prof. Markus M. Lerch, wie die zirkadiane Rhythmik uns beeinflusst. Und natürlich geht es auch um den Einfluss von Schlaf auf die Gesundheit. Schlaf ist zum Beispiel ein endokrinologischer Taktgeber und steuert verschiedene Hormone, die unsere Hungerverhalten und auch Stoffwechselprozesse beeinflussen. Umso wichtiger ist es daher, Schlafstörungen zu diagnostizieren. “Es wird im Moment geschätzt, dass ungefähr 30% aller Menschen in Deutschland eine unentdeckte Schlafapnoe haben. Das heißt, zu viel können wir gar nicht tun!”, betont die Expertin und gibt Tipps, wie Medizinerinnen und Mediziner diagnostisch und therapeutisch vorgehen können und wann an ein Schlaflabor überwiesen werden sollte. Dr. rer. medic. Sarah Dietz-Terjung ist Expertin für Schlafmedizin. Sie ist Biologin und Medizinphysikerin und arbeitet aktuell am Zentrum für interdisziplinäre Telemedizin und TeleCare an der Universitätsmedizin Essen. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Schlafmedizin im Fokus, Ausgabe 11/2025 von die Innere Medizin (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann und Anika Aßfalg
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Depression: Die Zeit bis zum Therapieplatz sinnvoll nutzen

mit Prof. Dr. Anne Simmenroth, Allgemeinmedizinerin und Maike Krauthausen, Psychotherapeutin Die Zahl der diagnostizierten Depressionen steigt – gleichzeitig fehlen flächendeckend Therapieplätze. Für Betroffene ist die Hausarztpraxis eine erste Anlaufstelle. Doch wie kann dort der passende Raum entstehen? Allgemeinmedizinerin Prof. Dr. med. Anne Simmenroth und Psychologin Maike Krauthausen berichten, wie niederschwellig Hilfe angeboten werden kann. Viele Depressions-Diagnosen werden in der Hausarztpraxis gestellt. Denn das besondere Verhältnis zwischen Patientinnen und Patienten und ihren vertrauten medizinischen Ansprechpersonen hilft, sich zu öffnen. Gerade bei Patientinnen und Patienten mit depressiven Symptomen ist es wichtig, sich genug Zeit zu nehmen. Doch Zeit ist ein kostbares Gut in der Hausarztpraxis. Wie kann man diesem Zwiespalt begegnen? Prof. Dr. Anne Simmenroth und Maike Krauthausen haben in einer Studie untersucht, inwiefern die "Psychiatrische Kurz-Psychotherapie" hier eine Hilfe sein kann. Das Konzept: Mithilfe von Karteikarten sollen in vergleichsweise "kurzen" Gesprächsterminen Probleme erkannt und erste Interventionen angestoßen werden. Leichte Formen der Depression lassen sich mit solchen niederschwelligen Angebote in der Hausarztpraxis behandeln. Bei mittelschweren bis schweren Formen lässt sich die Zeit bis zu einen Platz in einer psychotherapeutischen Praxis überbrücken. Wie das gelingen kann, darüber sprechen wir in dieser Folge. Die Allgemeinmedizinerin Prof. Dr. med. Anne Simmenroth ist Hausärztin und leitet gemeinsam mit Prof. Ildikó Gágyor das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum in Würzburg. Maike Krauthausen ist Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, ebenfalls am Institut für Allgemeinmedizin in Würzburg. Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise Beitrag aus "MMW-Fortschritte der Medizin": Depression: Verdacht abklären und behandeln (Zugriff kostenfrei nach Registrierung) Beitrag aus "Zeitschrift für Allgemeinmedizin": Intervention mittels Kurz-Psychotherapie bei Depression: Umsetzbarkeit in der hausärztlichen Praxis (Zugriff kostenfrei nach Registrierung) S3 Nationale VersorgungsLeitlinie "Unipolare Depression" Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
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Frailty: Funktionalität erhalten – aber wie?

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Cornel Sieber, Winterthur Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Ab 60 Jahren in die Muckibude? Häufiger ein Frühstücksei im Alter? Zurückhaltung bei der Blutdruckregulation? Persönlich wie auch fachlich besprechen Markus M. Lerch und Cornel Sieber die Besonderheiten bei Prävention und Therapien im Alter. Und was es eigentlich bedeutet, gebrechlich – also frail – zu sein. Wer am Frailty-Syndrom leidet, der ist gegenüber internen und externen Stressoren vulnerabel. Verschiedene messbare Parameter, wie die Handkraft oder die Fähigkeit aus einem Stuhl aufzustehen, weisen auf ein Frailty-Syndrom hin. Doch nicht nur physische Frailty ist relevant, auch psychische und soziale Frailty spielen vor allem im Alter eine wichtige Rolle. Der Moderator der Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, Prof. Markus M. Lerch, bespricht mit dem Geriatrieexperten aus Winterthur, Prof. Cornel Sieber, was das Konzept Frailty bedeutet und wie gefährdete Personen identifiziert werden können.  Beim Frailty-Syndrom ist das Mortalitätsrisiko erhöht, das frühe Erkennen ist daher klinisch relevant. Denn bei gebrechlichen Patientinnen und Patienten ist auf besondere Bedürfnisse und Risiken zu achten. Bei der Blutdruckeinstellung gilt die Annahme "Je niedriger, desto besser" nicht uneingeschränkt. Und auch auf die Ernährung sollte beispielsweise vermehrt geachtet werden, um Mangelernährung und Sarkopenie vorzubeugen. Prof. Dr. med. Cornel Sieber ist Direktor des Instituts für Biomedizin des Alterns an der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg und Chief Medical Officer am Kantonspital in Winterthur.  Literaturhinweis Frailty und "intrinsic capacity"; Ausgabe 10/2025 von die Innere Medizin (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen erstellen Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
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Endometriose: Was sich in Diagnostik und Therapie ändern muss

mit Dr. med. Stefanie Burghaus, Gynäkologin In der Diagnostik und Therapie der Endometriose hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die Aktualisierung der Leitlinie zeigt: moderne Endometriose-Versorgung muss mit überholten Vorstellungen aufräumen, Frauen in ihren Beschwerden ernst nehmen und individuell auf sie eingehen. PD Dr. med. Stefanie Burghaus, Gynäkologin und Leitlinien-Koordinatorin, erklärt im Podcast, was das für die Praxis bedeutet. Endometriose ist eine der häufigsten benignen gynäkologischen Krankheitsbilder. Die Symptome sind breit gefächert und reichen von den "klassischen" starken Regelbeschwerden über Miktionsbeschwerden bis hin zur Infertilität. Gerade dieses breite Spektrum führt dazu, dass die Diagnose "Endometriose" oft verspätet gestellt wird. Früher stand die Operation und die histologische Sicherung im Zentrum der Diagnose. In der kürzlich aktualisierten S2k-Leitlinie tritt eine zielgerichtete Anamnese und Bildgebung wie der Ultraschall in den Mittelpunkt. Im Podcast erklärt Dr. med. Stefanie Burghaus, worauf hier in der Praxis geachtet werden muss, und welche Zeichen im Ultraschall erkennbar werden. Auch bei Thema Therapie und Kinderwusch hat das Leitlinien-Update wesentliche Änderungen gebracht. Stefanie Burghaus erklärt, welche Optionen bei der hormonelle Behandlung zur Verfügung stehen, in welchen Konstellationen eine Operation in Betracht gezogen werden sollte und warum das multimodale Therapiekonzept seinen Platz in der Leitlinie gefunden hat. PD Dr. med. Stefanie Burghaus ist Gynäkologin und leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Erlangen und koordiniert dort das Endometriose-Zentrum Franken. Sie ist außerdem Koordinatorin der kürzlich aktualisierten S2k-Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Endometriose". Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Literaturhinweise Beitrag aus Die Gynäkologie: Endometriose – Entscheidungshilfen für das Vorgehen bei akuten und rezidivierenden Beschwerden (Zugriff mit Abo) Leitlinie: S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Endometriose Nachrichten: Frühe Endometriose geht mit Begleitkrankheiten einher (nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen erstellen Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
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Wechseljahre: „Ich will eine Frau behandeln und nicht die Umgebung“

mit Theresa Buuck, Allgemeinmedizinerin Bis zu 10% ihrer Lebenszeit können Frauen in den Wechseljahren verbringen. Wie diese Phase erlebt wird und welche Symptome auftreten, ist ganz unterschiedlich. Doch wann ist eine Therapie sinnvoll? Wie gemeinsam mit den Frauen eine Antwort auf diese Frage gefunden werden kann, erklärt die Hausärztin Theresa Buuck. Nachdem die Gynäkologin in der Kleinstadt aufgehört hat, musste sich Hausärztin Theresa Buuck mehr mit dem Thema Frauengesundheit und den Wechseljahren beschäftigen. Von ihrem Aha-Moment, wie sie gemeinsam mit den Frauen die Symptome einordnet und über mögliche Therapien berät, spricht sie in dieser Folge der allgemeinmedizinischen Podcast-Reihe ZFA TALKS. Denn jede Frau erlebt die Wechseljahre ganz unterschiedlich. Gemeinsam mit den Betroffenen sollte der bestmögliche Umgang mit dieser Zeit und den Symptomen gefunden werden. "Wir müssen nicht immer gleich in Aktionismus verfallen", sagt Theresa Buuck und betont, wie wichtig es ist auch die individuellen Lebensumstände der Patientinnen zu verstehen.  Sie erklärt, was für therapeutische Möglichkeiten es neben der Hormontherapie gibt, welche Nebenwirkungen und Kontraindikationen relevant sind und welche neuen Behandlungsoptionen es in die neue Leitlinie schaffen könnten. Theresa Buuck arbeitet in einer Praxis in Neubukow, ein Ort in Mecklenburg-Vorpommern. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise Rolle der Hausarztpraxis in der Versorgung von Frauen in den Wechseljahren – Informationsbedarf, Herausforderungen und Versorgungsstrategien publiziert in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Open Access) Themenseite auf SpringerMedizin.de zu Klimakterium und Menopause Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
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Pneumologie im Klimawandel – worauf einstellen, was tun?

mit Dr. med. Christian Grah, Internist und Pneumologe COPD, Asthma, Allergien – von pneumologischen Erkrankungen Betroffene wird es in Zukunft noch stärker treffen. Worauf wir uns durch die geänderten klimatischen Bedingungen in den nächsten Jahren einstellen müssen und wie sich die Beschwerden lindern lassen, darüber haben wir mit Dr. Christian Grah, einem der Autoren des Positionspapiers "Pneumologie im Klimawandel", gesprochen. Der Klimawandel beeinflusst uns auf vielen Ebenen. Was die veränderten klimatischen Bedingungen für pneumologische Krankheitsbilder wie Asthma und COPD bedeuten, damit haben sich die Autoren des Positionspapiers "Pneumologie im Klimawandel", herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP), beschäftigt.  Wie das Wetter die Funktionsfähigkeit unserer Lungen beeinflusst, was das für verschiedene Lungenleiden bedeutet, warum Allergiker mit stärkeren und länger andauernden Symptomen rechnen müssen – und was Schlaf mit all dem zu tun hat – darüber sprechen wir in dieser Episode mit Dr. med. Christian Grah.  Dr. med. Christian Grah ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkten in Pneumologie, Intensivmedizin, Psychoonkologie, Tabakentwöhnung und anthroposophisch-integrative Medizin. Aktuell ist er leitender Arzt der medizinischen Klinik und Abteilung für Pneumologie sowie des Lungenkrebszentrums und Lungenemphysemzentrums (ICLEZ, Havelhöhe (DKG)) am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Weiterhin ist er einer der Autoren des Positionspapiers „Pneumologie im Klimawandel”, das 2025 von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie veröffentlicht wurde.  Literaturhinweise Positionspapier "Pneumologie im Klimawandel" CME-Kurs "Klimawandel und die Folgen für pneumologische Krankheitsbilder" (Zugriff mit Abo) Beitrag "Gewitterasthma: eine bisher unterschätzte Gefahr" (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Beitrag "Patienten klimasensibel beraten – ein Ansatz gegen die Klimakrise" (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Alexandra Wichary, Anika Aßfalg
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Nicht jede Frage braucht eine Antwort – Demenz in der Hausarztpraxis

mit Prof. Dr. Thomas Lichte, Allgemeinmediziner Die Diagnose Demenz bringt mitunter mehr Fragen als Antworten: Was kommt auf mich zu? Und wann? Neue diagnostische Möglichkeiten versprechen frühe Klärung. Sie sollten mit Bedacht eingesetzt werden, sagt der Allgemeinmediziner Prof. Dr. Thomas Lichte. Denn die therapeutischen Optionen bleiben begrenzt und nicht jede betroffene Person möchte wissen, was sie in der Zukunft erwartet. Die aktuelle S3-Leitlinie Demenz ist eine living guideline. Damit trägt sie den vielen offenen Fragen Rechnung, die im Moment diskutiert und beforscht werden: Welche Aussagekraft haben Biomarker? Wird ein heilender Ansatz die verlaufsmodifizierende Therapie irgendwann ablösen können? Und wie begegnen wir den erwarteten steigenden Fallzahlen? In dieser Folge der Podcast-Reihe ZFA TALKS teilt Lichte seine Perspektiven auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Demenz in der Hausarztpraxis. Er berichtet, bei welchen Symptomen er hellhörig wird, wie er das Gespräch dazu sucht und welche Unterstützung vor allem Angehörige in dieser Situation benötigen. "Ich denke das Wichtigste ist, sich an dem Patienten zu orientieren, den man unter Umständen schon Jahrzehnte kennt", sagt Lichte. Die Rücksprache mit dem eigenen Team ist dabei wichtig. "Man vergraut ja auch miteinander. Wenn man jetzt 35 Jahre in einer Praxis ist, dann sieht man manches vielleicht nicht mehr so kritisch, weil man eben zusammen alt wird." Jede therapeutische Begleitung müsse ganz individuell gestaltet werden. Dazu gehöre, auf Wünsche und Ängste einzugehen, das soziale Umfeld mit einzubeziehen und Komorbiditäten im Blick zu behalten. In seiner Hausarztpraxis in er Nähe von Hamburg gelingt das als Teamleistung und in Zusammenarbeit mit den umgebenden Akteuren, z.B. Selbsthilfegruppen, Demenznetzwerken oder der palliativen Versorgung. Prof. Dr. Thomas Lichte ist Allgemeinmediziner mit den Zusatzweiterbildungen Psychotherapie und Palliativmedizin. Er praktiziert in einer Dorf-Praxis in Lauenbrück. Daneben war er Professor für Allgemeinmedizin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Perspektiven auf das Thema "Demenz" sind vielschichtig: neben seiner Tätigkeit als Hausarzt, Therapeut und Palliativmediziner arbeitete er an verschiedenen Leitlinien, z.B. "Pflegende Angehörige" und war Deligierter der DEGAM bei der aktuellen Fassung der S3-Leitlinie "Demenz". Außerdem gründete er das DemenzNetz Rotenburg (Wümme). ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise living guideline S3-Leitlinie Demenzen Beitrag aus DNP - Die Neurologie und Psychatrie Demenz-Leitlinie aktualisiert (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Beitrag aus CME Schmerzen bei Demenz erfassen und behandeln (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Claudia Baier
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