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EP 18: Céline Oberste-Lehn im Salon Gospodin
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Kanal Fatal
Céline Oberste-Lehn hat mich im September 2017 mit ihrer Abschlussarbeit Besucht. Kurz vorher hatte sie ihren Abschluss an der FH in Düsseldorf im Bereich Kommunikationsdesign erworben. Céline liebt es zu illustrieren, aber sie ist auch eine super Fotografin, Grafikerin und Filmerin - eben rundum Creative. Ihre Arbeit ist jedoch in einem ganz anderen Setting entstanden, nämlich auf einem AIDA Kreuzfahrtdampfer. Tourismus war ja bereits in früheren Folgen ein Thema. Hier geht es zunächst mal um das Thema Wasser, welches Céline konkret aufgegriffen hat. Und später brainstormen wir die Idee, wie man als Designer um die Welt reisen könnte, was so die Mission sein könnte, worauf man achten müssten und wie man das anstellen könnte. Mit dabei im Gespräch ist auch die Designerin Gisi Klammsteiner.
Im Sommer 2017 habe ich zehn Künstlerinnen und Künstler mit Arbeiten von sich im Gepäck in mein Atelier zum Künstleraustausch eingeladen. Wir haben einen Tag zusammen verbracht und am Abend die Türen für Gäste geöffnet. Mir war es wichtig wirklich zu sehen, was der andere tut und nicht nur darüber zu reden. In meinen Gesprächen, den Machgeschichten, geht es ums Tun. Künstlerische Arbeiten erzählen viel, ohne dass man schnacken muss. Im Salon Gospodin ging es also nicht nur ums Reden, sondern es gab auch was zu Sehen. Die mitgebrachten Werke haben wir in meinen Lichtschacht und in meinem Arbeitsraum neben meinen Arbeiten und meinen Arbeitsmaterialien angebracht.
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Nina Gospodarek
Céline Oberste-Lehn
Gisi Klammsteiner
Diese Episode verwendet den Song "I Wanna Be Loved by You" von den Broadway Nitelites. Bereitgestellt von der Non-Profit-Organisation The Internet Archive unter Public Domain.
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02:07:42
EP 17: David Meisinger im Salon Gospodin
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Kanal Fatal
" Mir ist während des Arbeitens und auch vom Ausgangpunkt bis zum Ende wichtig, dass das Ganze sich lebendig anfühlt im Prozess. Das zeigt oft auf, dass das Ganze dann befriedigend ist am Ende für dich selber. " - David Meisinger
David Meisinger hat mich mit zwei seiner kinetischen Objekte im Salon Gospodin zu einem Künstleraustausch besucht. Was er kinetischen Objekten versteht, wie er auf die Idee gekommen ist und wie er das Projekt umgesetzt hat, darüber unterhalten wir uns in dieser Folge.
Die Aufnahme ist nach dem Aufbau entstanden, bevor wir das Atelier für Gäste geöffnet haben. David erzählt davon, was ihn fasziniert und wie er auf seine Projektidee gekommen ist. Er verrät uns, was ihn konkret insiriert hat und wie der daraus einen künstlerischen Ansatz gefunden hat. Es geht aber auch um die Umsetzung der Arbeiten in den Werkstätten der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Im Sommer 2017 habe ich zehn Künstlerinnen und Künstler mit Arbeiten von sich im Gepäck in mein Atelier zum Künstleraustausch eingeladen. Wir haben einen Tag zusammen verbracht und am Abend die Türen für Gäste geöffnet. Mir war es wichtig wirklich zu sehen, was der andere tut und nicht nur darüber zu reden. In meinen Gesprächen, den Machgeschichten, geht es ums Tun. Künstlerische Arbeiten erzählen viel, ohne dass man schnacken muss. Im Salon Gospodin ging es also nicht nur ums Reden, sondern es gab auch was zu Sehen. Die mitgebrachten Werke haben wir in meinen Lichtschacht und in meinem Arbeitsraum neben meinen Arbeiten und meinen Arbeitsmaterialien angebracht.
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David Meisinger
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46:42
EP 16: Maria Chalela Puccini im Salon Gospodin
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Die Künstlerin Maria Chalela Puccini hat mich letzten Herbst im Salon Gospodin besucht. Mit dabei hatte sie ihren fast fertigen Animationsfilm. Dieser wurde im Oktober in einer Gruppenausstellung zum Thema "Identität" in Wien gezeigt.
Maria ist nach dem Filmstudium in ihrer Heimat Kolumbien nach Wien gekommen, um an der Angewandten Malerei und Animationsfilm zu studieren. Nach dem Studium ist sie in Wien geblieben.
Des Öfteren verbarrikadiert sie sich wochenlang im Atelier und stürzt sich in ihre Arbeit. Ich habe ja mal gehört, dass das öfter vorkommt unter Animationsfilmkünstlern. Auf jeden Fall war ich natürlich umso glücklicher, dass Maria mich in der Endphase einer filmischen Arbeit in meinem Salon besucht hat. Das ist nämlich ein toller, aber auch sehr verletzlicher Moment, wenn man mitten drin steckt in einem Projekt.
Mit ihrem Film " An Educated Woman" hat sie vor ein paar Jahren viele Preise gewonnen. Was der Prozess hinter dieser Arbeit war, wie es danach weitergegangen ist und womit Maria sich jetzt beschäftigt, könnt ihr euch hier anhören. Wir tauschen uns aus über unsere künstlerischen Baustellen und dabei geht es auch um Themen, wie Narration, Atmosphäre und das Zusammenspiel aus Abstraktion und Figuration.
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Maria Chalela Puccini
Diese Episode verwendet den Song "I Wanna Be Loved by You" von den Broadway Nitelites. Bereitgestellt von der Non-Profit-Organisation The Internet Archive unter Public Domain. Thomas Zuber hat uns im Salon besucht und fotografiert.
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56:04
EP 15: Mary Gold im Salon Gospodin
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Kanal Fatal
Meine Künstlerkollegin Mary Gold hat mich mit ihrer Arbeit "Hochwanderzeit" im Salon Gospodin besucht. Obwohl die Arbeit bereits vor Jahren entstanden ist, feierte sie in meinem Salon Premiere. Manchmal erschaffen wir etwas, was uns sehr am Herzen liegt und sehr persönlich ist und dann ist es gar nicht so leicht es zu zeigen; den richtigen Rahmen zu finden. Ich habe mich total gefreut, dass mein Salon der richtige Rahmen für diese Arbeit war. Worum es genau geht, erfahrt ihr in dieser Gesprächsaufzeichnung. Viel Vergnügen beim Zuhören.
Im Sommer habe ich 10 Künstlerinnen und Künstler mit Arbeiten von sich im Gepäck in mein Atelier zum Künstleraustausch eingeladen. Wir haben einen Tag zusammen verbracht und am Abend die Türen für Gäste geöffnet. Mir war es wichtig wirklich zu sehen, was der andere tut und nicht nur darüber zu reden. In meinen Gesprächen geht es ums Tun und die Arbeiten erzählen viel, im Salon ging also nicht nur ums Reden, sondern es gab auch was zum Sehen. Die mitgebrachten Werke haben wir in meinen Lichtschacht und in meinem Arbeitsraum neben meinen Arbeiten und meinen Arbeitsmaterialien angebracht.
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Mary Gold
Franz Josef
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54:57
EP 14: Victoria Mlakar im Salon Gospodin
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Kanal Fatal
Am 16. August 2017 habe ich gemeinsam mit meinem Gast Victoria Mlakar den Salon Gospodin eröffnet. Victoria hat mich mit einer Arbeit besucht, die sie in China begonnen und in Österreich fertig entwickelt hat. Es ist eine Installation aus einem in Silikon gegossenen Ferkel, das auf einem Stahlrost liegt. Durch einen Motor wird der Anschein einer Atembewegung erzteugt.
Victorias Schweinchen zeigt mir so viel Verletzlichkeit, aber auch Mut. Es ist ein Objekt mit dem ich Zeit verbringen wollte, weil es Fragen aufwirft und ich mehr darüber erfahren wollte. Bevor die Gäste kamen, haben wir beide ein Gespräch geführt zu dem am Ende auch Ingo Nussbaumer hinzugestoßen ist.
Im Sommer habe ich 10 Künstlerinnen und Künstler mit Arbeiten von sich im Gepäck in mein Atelier zum Künstleraustausch eingeladen. Wir haben einen Tag zusammen verbracht und am Abend die Türen für Gäste geöffnet. Mir war es wichtig wirklich zu sehen, was der andere tut und nicht nur darüber zu reden. In meinen Gesprächen geht es ums Tun und die Arbeiten erzählen viel, im Salon ging also nicht nur ums Reden, sondern es gab auch was zum Sehen. Die mitgebrachten Werke haben wir in meinen Lichtschacht und in meinem Arbeitsraum neben meinen Arbeiten und meinen Arbeitsmaterialien angebracht.
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Victoria Mlakar
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01:10:53
EP13: Salon Gospodin
Episode in
Kanal Fatal
In diesem Gespräch findet ein gemeinsamer Rückblick und eine Reflexion der Veranstaltungsreihe Salon Gospodin satt. Zum Salonabschlussabend habe ich neben meiner Gastkünstlerin Clelia Blau auch den Maler und Kunsttheoretiker Ingo Nussbaumer eingeladen. Dies ist die erste Aufnahme einer Podcast-Folge mit Publikum.
Im Sommer habe ich 10 Künstlerinnen und Künstler mit Arbeiten von sich im Gepäck in mein Atelier zum Künstleraustausch eingeladen. Wir haben einen Tag zusammen verbracht und am Abend die Türen für Gäste geöffnet. Mir war es wichtig wirklich zu sehen, was der andere tut und nicht nur darüber zu reden. In meinen Gesprächen geht es ums Tun und die Arbeiten erzählen viel, im Salon ging also nicht nur ums Reden, sondern es gab auch was zum Sehen. Die mitgebrachten Werke haben wir in meinen Lichtschacht und in meinem Arbeitsraum neben meinen Arbeiten und meinen Arbeitsmaterialien angebracht.
Ingo habe ich zum Abschlussgespräch eingeladen, weil er gerade an einem spannenden Thema dran ist. Er steckte nämlich zum Zeitpunkt der Aufnahme in den Vorbereitungen für einen Vortrag über ein Thema, das ihn schon lange beschäftigt: das Intent. Dieser Begriff stammt von ihm und beschreibt eine Herangehensweise, die er dem Konzept entgegenstellt. Er hat sich intensiv mit etwas befasst, was viele Künstler betreifft, was wir aber ganz schwer in Worte fassen können. Einen Eindruck davon, was er zum Intent und zum Konzept erarbeitet hat und wie dies im Zusammenhang zu meinem Salon steht, erfahrt ihr in dieser Folge. Weitere Aufnahmen, die im Rahmen vom Salon Gospodin entstanden sind, werden in Kürze veröffentlicht werden. Anschließend gibt es noch eine ausführliche Folge, in der ich mich mit Ingo Nussbaumer zu seinem Forschungsthema, dem Intent unterhalte. Also, dran bleiben!
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Ingo Nussbaumer
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01:03:27
EP12: Mein Date mit Renate Bertlmann
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" Wo nehme ich mein Selbstverständnis und meine Kraft und meinen Mut her. Das muss man hinterfragen. Und warum habe ich Angst vor dem Anderen? Wenn man keine Angst hat, braucht man keine Macht ausüben. " - Renate Bertlmann
Ich habe einen Abend mit Renate Bertlmann verbracht. Es war ein Blind-Date. 2016 ist ein neuer Katalog von ihr herausgekommen, wodurch ich auf sie aufmerksam geworden bin. Da ich ihre Arbeiten einfach nur geil fand, wollte ich sie unbedingt kennenlernen. Mich hat beim Durchblättern des Kataloges vor allem die Fülle umgehauen, an Werken, Materialien, Ideen, an Mut und Sinnlichkeit.
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Renate Bertlmann
Informationen und Links
Renate Bertlmann
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01:53:34
Ep11: Machgeschichten – Bei Philip Ursprung an der ETH Zürich
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" Die Grenzen der Praxis. Die Grenzen der Disziplin. - Ich bin prinzipiell eher an solchen Grenzen interessiert, als an Normen zum Beispiel. Ich interessiere mich nicht so sehr für die Normierung und am Festelgen von Standards. Dann lokalisier ich lieber die Grenzpunkte. Die Definition ist für mich immer etwas Problematisches, weil es diese Fixierung von Bedeutung ist. Ich bin eher daran interessiert, auch historisch, herauszufinden wie sich die Bedeutung verschoben hat. Wo ist der Bereich, wo sich die Bedeutung verschiebt? Das ist ja der dynamische Bereich, der interessant ist anzuschauen. Und die Herausforderung ist, solche Bereiche zu finden, damit ich weiß wo ich jetzt ansetze und bohre. Wenn ich mir die Geschichte als riesige Landschaft vorstelle, dann kann ich im Trüben fischen und herumstochern, oder ich kann versuchen einen Ort zu finden, wo Kräfte aufeinander wirken, wo sich was verschoben hat und dann an diesem Punkt ansetzen. " - Philip Ursprung
Die Machgeschichten sind eine Gesprächsreihe, über die ich ein Türchen öffne zu einem Raum des Künstlerateliers, der sonst eigentlich verschlossen bleibt: das Making-of, der Blick hinter die Kulissen. Der Austausch mit anderen Menschen und das Teilen der eigene Recherche sind für mich zwei wesentliche Aspekte meines künstlerischen Prozesses. Wenn mich jemand begeistert, dann gehe ich auf die Person zu und quatsch ne Runde mit ihr. Jedes Gespräch verändert mich. Also Leute, ich nehm euch mit. Ich bin mit Kanal Fatal auf einer Mission, auf einer Reise in die Kunstwelt. Packt also eure Koffer, denn dismal fahren wir nach Zürich zum Kunsthistoriker Philip Ursprung.
Bei meinen Recherchen zum Thema Landart bin ich letzten Sommer über das Buch "Grenzen der Kunst" gestolpert. Der Titel hat mich sofort angemacht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass Philip Ursprung sich auch auf eine Reise begeben hat, dass er sich auf einer Mission befindet. Mich hat sofort interessiert, mit welchen Fragen er sich so herumschlägt, was er so macht, wie er Dinge angeht und woran er gerade arbeitet. Philip ist übrigens Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich. Darüber hinaus ist er aber auch ein richtig schräger Vogel, der echt geile Ansätze entwickelt hat. Er interessiert sich dabei besonders für Gegenwartskunst. Diese Folge ist also auch etwas besonders Feines für meine Künstlerkollegen. Aus Philips Herangehensweise kann man echt was mitnehmen für die eigene Arbeit. Schaut euch mal den Screenshot seiner Seite auf der ETH Website an! Ich werd auf jeden Fall ab nächsten Sommer solche Ortserkundungen in Österreich ins Leben rufen. Ich find das geil und es erinnert mich auch an meine Zeit als Industrielle Philip wurde übrigens 2017 mit dem Meret-Oppenheim-Preis ausgezeichnet.
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Philip Ursprung
Informationen und Links
Amerikareise, die zum Buch "Grenzen der Kunst" geführt hat
Grenzen der Kunst Buch auf Amazon
Robert Smithson Website
The Lightning Field von Walter De Maria Wikipedia
Ausbildung und der Wunsch nach zeitgenössischer Kunst
John Armleder Wikipedia
Olivier Mosset Wikipedia
Peter Gorsen Wikipedia
Herbert Lachmeier Wikipedia
Das Treffen mit Allen Kaprow
Allan Kaprow Website
Olav Westphalen Website
Hedy Graber Hochschule Luzern
Vom Fabrik-Erlebnis zur Methodik und Theorie des Reisens
Dean MaCannell Google Books
Armin Linke Website
Clive Oppenhimer University of Cambridge
Alex Lehnerer Website
17 Volcanoes Projektbeschreibung
Elisabeth Bronfen Wikipedia
Future Cities Laboratory Website
Chinin Wikipedia
Kunstgeschichte
Friction von Anna Lowenhaupt Tsing Buchempfehlung
Lucius Burckhardt Wikipedia
Michael Heizer Wikipedia
Rebecca Horn Website
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02:10:31
Ep10: Machgeschichten – Teil 2 mit Ingo Nussbaumer
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Kanal Fatal
"Mir ging es darum, dass man auch über Kunst redet und nicht nur Kunst tut und schon gar nicht bloß schweigt und sich nicht zu äußern traut. Es war mir ein Anliegen, dass man ein Gespräch führt, weil die Kunst auch in der Kommunikation realisiert wird und aus dem Austausch, aus der Auseinandersetzung besteht. Nach dem habe ich immer irgendwo gesucht." - Ingo Nussbaumer
Eben! Und deshalb gibt es ja auch Kanal Fatal und hiermit auch eine zweite Folge vom Machgeschichten-Podcast mit Ingo Nussbaumer. Aber, wie macht man das eigentlich: von der Kunst leben? Wie schafft man den Einstieg in ein Berufsfeld, in dem es eigentlich keine Perspektive für einen gibt? Also, wo es halt nicht heißt da herrsche Fachkräftemangel, oder wo es keinen halbwegs vorgefertigten Pfad gibt, an dem man sich orientieren kann. Das ist ja nicht nur in der Kunst so, sondern in vielen Bereichen, die man sich selbst erschließen muss, wo es einen hinzieht und wo man eigentlich überhaupt keine Ahnung hat, ob es ein Happy End gibt, ob es geht, ob es da einen Platz für einen gibt.
Nina und Ingo sind ja beide Künstler, nur dass Ingo eben mitten im Geschehen steht und ich, Nina, steh irgendwie noch davor. Im Machgeschichten-Podcast geht es ums Tun und darum, welche Herangehensweisen sich Menschen geschaffen haben, um etwas zu tun, was sie mögen und wofür sie gekämpft haben. Ich habe Ingo mal gesagt, dass ich glaub, dass der Künstler die Lücke am Kunstmarkt sei. Denn auf jeden Künstler kommen bestimmt 1000 Leute, die sich eben nicht trauen. Das fand er natürlich eine "steile These" und deshalb gehen die Machgeschichten mit dem Maler Ingo Nussbaumer in die zweite Runde.
Wir entwickeln in dieser Folge keine "How To Become An Artist"-Anleitung, aber wir tauschen uns darüber aus, wie wir an die Kunst herangehen, was uns wichtig ist und was wir brauchen, was uns interessiert, was wir abgecheckt haben, was uns stört und was uns anzieht. Wir machen also die Türen auf und bieten mal wieder einen Blick hinter die Kulissen.
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Ingo Nussbaumer
Linkliste:
Podcast-Folge 6 Teil 1 der Machgeschichten mit Ingo Nussbaumer
Philosophieprofessor Edgar Morscher Profil auf der Seite der Universität Salzburg
Frank Stellar - shaped canvas, non-relational painting, Objektkunst Wikipedia
Neue Wilde Wikipedia
Künstler Erwin Bohatsch Website
Künstler Hubert Schmalix Website
Künstler Siegfried Anzinger Wikipedia
01:59:23
Ep9: Input – zum Thema Utopien
Episode in
Kanal Fatal
Input heißt meine neue Podcast-Reihe und dies ist die erste Folge, die ich gemeinsam mit Achim Tecklenburg aufgenommen habe. Auch in dieser Reihe quatsch ich mit Leuten, allerdings geht es hier nicht so sehr um Fragestellungen, die uns über einen längeren Zeitraum, oder sogar über das ganze Leben beschäftigen, so wie z. B. in den Machgeschichten. Wir wollen hier ganz unterschiedliche Themen behandeln, die uns gerade akut beschäftigen. Es geht um Input, über den wir im Alltag, im Internet oder bei Recherchen gestolpert sind. Das können allgemeinere Themen, aber auch Bücher, Blogs, bestimmte Persönlichkeiten oder Geschichten sein, aus denen sich vielleicht schon Ideen entwickelt haben, oder die auch meine künstlerische Arbeit anfeuern, mich inspirieren, oder nicht loslassen.
Mir geht es oft so, dass mich ein Thema wochenlang total beschäftigt und dann rückt es aus irgendeinem Grund wieder in den Hintergrund, obwohl ich eigentlich noch nicht fertig war damit, oder eigentlich gern etwas daraus entwickelt hätte. Aber wenn ich dann ein halbes Jahr später, z. B. in einem Projekt, genau wieder daran ansetzen könnte, dann muss ich es mir erst mal wieder mühsam neu erarbeiten. Auch aus diesem Grund beginne ich mit dieser Reihe: meine Gäste und ich halten mal unsere Themen fest und tragen mal einiges zusammen, was uns dazu einfällt. Das Ergebnis können wir selbst, aber auch alle Hörer dann für sich als Input nutzen. Zudem bietet es die Möglichkeit sich auszutauschen; vielleicht gibt's ja auch noch Leute, die sich das anhören und auch was dazu loswerden möchten.
Diese Folge habe ich mit Achim aufgenommen. Achim hat Medizintechnik und Informatik studiert, programmiert an einem ERP-System herum, hat einen Blog und ist mein Freund. Wir kennen uns schon aus dem ersten Studium in Hamburg und wir sind 2009 gemeinsam nach Wien gezogen und haben seitdem auch unseren Hund, Franz Josef, der ja auch mit uns podcastet. Ich hatte erst ein bisschen Bammel diese Folge zu veröffentlichen, weil wir uns einfach mal abends am Küchentisch aufgenommen haben und zunächst gar nicht so genau wussten, worüber wir reden wollen. Und dann dachte ich auch, das wird mir eh alles viel zu persönlich und ich könne jetzt nicht auch noch was mit Achim aufnehmen und überhaupt. Die Aufnahme haben wir kurz nachdem Donald Trump gewählt wurde, gemacht. Ich habe also merklich mit mir gerungen, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich die Folge gern online stellen möchte und dass sie auch zu meinem Podcast passt. Ich überlasse es einfach euch Zuhörern zu entscheiden, ob ihr dran bleiben wollt, oder nicht. Es gibt ja auch die Kapitelmarken, um sich gezielt durch das Gespräch zu bewegen.
Zu Beginn erstellen wir eine Themenliste und checken erst mal ab, worüber wir eigentlich quatschen möchten. Wir reden kurz über meinen Thinkpad Laptop und entwickeln mögliche, zukünftige Trump-Szenarien. Dann finden wir jedoch das Thema der Sendung: Science-Fiction Literatur, wie z. B. von Isaac Asimov und der Reiz daran Utopien aufzustellen. Wir versuchen uns dann auch spontan daran eine Gesellschaftsutopie zu entwickeln und zwar die Utopie einer schambefreiten Gesellschaft. Dabei kommen wir dann auch auf die Problematik von Kunst und Scham zu sprechen.
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Nina Gospodarek
Achim Tecklenburg
Franz Josef
Linkliste:
Heinlein Buch Between Planets (Nachtrag: nicht zu empfehlen)
Isaac Asimov Die Roboter-Romane
Buch von Isaac Asimov auf Amazon Alle Roboter-Geschichten
Buch von Ursula K. Le Guin auf Amazon Die Enteigneten: Eine ambivalente Utopie
Podcast-Folge mit Stefan Arbeithuber Folge
Buch von Brené Brown auf Amazon Verletzlichkeit macht stark
Buch von Brené Brown auf Amazon Die Gaben der Unvollkommenheit
Brené Brown Website
Qualitative Sozialforschung Wikipedia
Evolutionäre Psychologie Wikipedia
Scham- und Schuldkultur Wikipedia
Film Natürlich Blond amazon
Film Bridget Jones amazon
Donna Haraway Cyborg Manifesto
Dokumentarfilm von Jamie Morgan The Workshop
Aldous Huxley Schöne neue Welt
Intro und Logo für diese Podcast-Reihe auf dieser fantastischen Website bestellt:Horrible Logos.
01:28:38
Ep8: Machgeschichten – Mit Designer und Unternehmer Stefan Arbeithuber
Episode in
Kanal Fatal
"Wenn man in seinem Jetzt gefangen ist, dann extrapoliert man von dort aus, wie die Zukunft sein wird.
Wir wollen aber, dass man sich vorstellt, wie man sich die Welt wünscht. Und von dieser Utopie leiten wir dann ab, wie wir es realisieren können." - Stefan Arbeithuber
Welche Strategien verfolgen eigentlich Designer? Wie nähern sie sich einem Thema und was beschäftigt sie dabei? Stefan Arbeithuber beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage danach, wie die Mobilität in Zukunft aussehen wird. Welche Strategien und Herangehensweisen er verwendet, um auf mögliche Antworten zu kommen, erzählt er in dieser Machgeschichte. Wir plaudern mit Stefan über sein Designstudium in Linz, wie der dann bei Spirit Design im Bereich Innovationsmanagement durchgestartet ist und wie aus einem Forschungsprojekt eine Unternehmung wurde.
Als ich Stefan 2013 bei der Vienna Designweek kennengelernt habe, hat er noch beim Designbüro Spirit Design gearbeitet. Ich habe damals bei einem Workshop zum Thema Future Urban Mobility von Spirit Design mitgemacht, den Stefan gemeinsam mit Daniel Huber angeboten hat. Das war richtig cool und wir sind danach im Kontakt geblieben. Mittlerweile leitet Stefan gemeinsam mit Stefan Melzer und Anne Lang das Spin-Off MO.Point.
MO.Point ist ein Sharing-Anbieter, der in Kooperation mit den Bauträgern Fahrzeugpools für die Bewohner direkt in der Wohnanlage einrichtet und betreut.
Nina Gospodarek
Stefan Arbeithuber
Linkliste:
Mobilitätsservice-Unternehmen Mo.Point
Video zum Sharing-Dienst von MO.Point Youtube
Da hat Stefan vorher gearbeitet Spirit Design
Der Workshop von Spirit Design fand 2013 statt im Rahmen der Vienna Design Week
Industriedesign an der kunst universität linz
Total Recall mit Arnold Schwarzenegger Wikipedia
The Low-Line in New York City inhabitat New York City
VCÖ Mobilitätspreis Mobilitätspreis Österreich für MO.Point
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01:24:52
Ep7: Machgeschichten – Vor unserer Aktion in Tirol für ARTeVENT 2016
Episode in
Kanal Fatal
Was macht ihr so und was treibt euch eigentlich ins Tun? Um welche Fragen kreist ihr und welche Strategien und Lösungswege habt ihr euch geschaffen, um der Sache näher zu kommen? An solchen Fragen setzen die Machgeschichten an. Wir stehen kurz vor unserer Artist in Residency in Tirol und möchten euch im Vorfeld erzählen, worum es geht, was wir uns dabei gedacht haben, was wir hoffen, uns wünschen und was uns Bauchweh macht. Kurzum, wir möchten euch jetzt, wo es spannend ist und wir kurz davor stehen, alles gut oder auch bergab gehen kann, teilhaben lassen.
Beim diesjährigen Artist in Residency Programm ARTeVENT 2016 machen wir uns auf die Suche nach dem Wesen vom Besental und begeben uns für zehn Tage auf eine Forschungsexpedition auf den Spuren eines unbekannten Fabelwesens nach Vent. Der Ort Vent ist ein kleines Bergdorf in Tirol, das direkt unter den Gletschern des Ötztals liegt.
Dies ist unsere erste mehrtägige Aktion für die uns ein ganzer Ort samt Touristen zur Verfügung steht. Mit dabei sind Gisi Klammsteiner und Nina Gospodarek. Wir arbeiten als Künstlerduo seit November 2013 zusammen und haben das Konzept für die Aktion entwickelt.
Während unserer Zeit in dem Bergdorf überraschen wir die Leute mit unserer Mission, der Suche nach einer mysteriösen, unbekannten Kreatur. Wir haben einiges an Expeditionswerkzeugen mit und natürlich auch eine Menge von Quellen, die auf die Existenz dieses Wesens hinweisen. Den Austausch mit den Menschen vor Ort nehmen wir im Anschluss als Ausgangspunkt, um das Wesen wirklich zum Leben zu erwecken. Wie genau wir das am Ende machen, können wir noch nicht genau sagen, weil wir das auf uns zukommen lassen. Wir sind jedoch nicht allein in Vent unterwegs. Céline Oberste-Lehn begleitet uns auf der Exkursion filmisch und dokumentiert, was auch immer passieren wird.
Unsere Fellow-Podcasterin Hannah Philomena Scheiber hat sich übrigens dafür stark gemacht, dass wir als Künstler eingeladen werden zum diesjährigen Festival. An dieser Stelle also nochmal einen herzlichen Dank an sie.
Nina Gospodarek
Gisi Klammsteiner
Linkliste:
ARTeVENT Infoseite zu Vent
Céline Oberste-Lehn Portfolio
Unser Interview mit dem Atelier für Sonderaufgaben Podcast-Folge
Hayao Miyazaki Wikipedia
Shaun Tan Homepage
Ernesto Neto Wikipedia
Nick Cave Wikipedia
Louise Bourgeois Wikipedia
Southpark Woodland Critter Christmas Wikipedia
Reinhold Messner: Yeti Legende und Wirklichkeit Amazon
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02:09:09
Ep6: Machgeschichten – Zu Besuch bei Ingo Nussbaumer
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Kanal Fatal
"Ich würde sagen das gehört zur künstlerischen Laufbahn dazu: man macht sicher vieles, was am Anfang viele überhaupt nicht interessant finden, oder überhaupt nicht gut finden, oder was überhaupt noch nicht verstanden wird - obwohl man innerlich weiß, dass das schon richtig ist....Ich glaube in der Kunst wird man auch ein bisschen dazu aufgefordert auf das zu hören, was in einem drinnen steckt und was man sich selber sagt." - Ingo Nussbaumer
Was macht ihr so und was treibt euch eigentlich ins Tun? Um welche Fragen kreist ihr und welche Strategien und Lösungswege habt ihr euch geschaffen, um der Sache näher zu kommen? An solchen Fragen setzen die Machgeschichten an. Zu unseren Gesprächen laden wir Gäste ein, die was tun und tauschen uns darüber aus, wie die das eigentlich so machen und was da sonst noch so dahinter steckt.
Wir freuen uns besonders euch diesmal Ingo Nussbaumer vorstellen zu dürfen. Nina und Podcast-Hund Franz Josef haben Ingo in seinem Landatelier in der Nähe von Wien besucht. Ingo ist Maler, Philosoph und Farbforscher. Er hält seit zwei Jahren an der Universität für angewandte Kunst Wien ein Seminar, das aus allen Nähten platzt, weil Ingo es einfach schafft Menschen für das Malen und für die Kunst zu begeistern. Während die Studenten im Seminar mit unterschiedlichen Maltechniken experimentieren, plaudert er meistens ein bis zwei Stunden zu einem bestimmten Thema.
Wenn es euch manchmal so geht, dass ihr mit Kunst nicht so richtig was anfangen könnt und nicht so ganz genau wisst, was das am Ende eigentlich soll, dann hört euch mal den Ingo an. Genauso, wie Frank und Patrik Riklin vom Atelier für Sonderaufgaben hat Ingo uns inspiriert und wir wollen ihn euch nicht länger vorenthalten.
Nina und Ingo quatschen über Ingos Kindheit, darüber, wie er den Drang Maler zu werden bereits in seiner frühen Jugend gespürt hat. Er erzählt davon, welche Themen in der Philosophie ihn besonders beschäftigen und natürlich von seiner Liebe zu den Farben, die ihn durch sein gesamtes Leben begleitet.
Nina Gospodarek
Ingo Nussbaumer
Lieben Dank an Rosa Rausch für die Fotos und an Gisi Klammsteiner für die Sound-Collage.
Linkliste:
Ingos Website
Ingos Online Buch Working Shades
Konkrete Kunst: Wikipedia
Donald Judd mit den "Speziefischen Objekten": Wikipedia
Poiesis: Wikipedia
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02:08:27
Ep5: Gesprächsmalerei Tirol – Mit Günther Aloys in Ischgl
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In unserer Reihe "Gesprächsmalerei Tirol" reden wir mit Machern, Denkern, Künstlern und Akteuren in Tirol, um ein auditives Landschaftsbild der Alpenregion zu skizzieren.
Diesmal sind wir bei Günther Aloys. Er ist Hotelier und Unternehmer, Visionär und Kunstenthusiast. Er steht stellvertretend für die Veränderungen, die Tirol in den letzten Jahrzehnten durchgemacht hat. Seine Ideen für die Region sammelt er in aufwändig illustrierten Konzeptbüchern. Viele davon setzt er um: So hat er für eine Feier den Fluss Inn medienwirksam rot gefärbt. Die Radikalität seiner Ideen polarisiert. Wir nennen das, was er tut Marketing-Aktionismus und freuen uns euch diesen Vordenker vorzustellen.
Wir reden mit ihm darüber, wie er die Region geprägt hat und was ihn antreibt. Wir blättern gemeinsam durch sein Ideenbuch und erfahren die Geschichten hinter seinen Projekten: wie er Elton John nach Ischgl geholt hat, wie es so ist mit Paris Hilton zusammen zu arbeiten, was Bill Clinton für ihn bedeutet und was passiert ist, als der den Star-Architekten Norman Foster für ein Bauvorhaben in Ischgl begeistern konnte.
Nina Gospodarek
Hannah Philomena Scheiber
Günther Aloys
Linkliste:
Designhotel Madlein: Website
Arthotel Elisabeth: Website
Workshop Ischgl: Website
Norman Foster: Website
Gerhard Richter: Wikipedia
Beach Club Nassau Beach auf Mallorca: Website
Rich Prosecco: Website
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01:31:54
Ep4: Gesprächsmalerei Tirol – Haute Couture Strassenchefin
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"Die schlimmste Überforderung ist Unterforderung!" - David Prieth
Die Gesprächsmalerei geht weiter: diesmal mit dem Aktionskünstler und Noise-Musiker David Prieth, der uns von seinen neusten Streichen aus Innsbruck erzählt!
Konkret geht es um sein Projekt Haute Couture Strassenchefin - der Hintergrund ist Folgender:
Die FPÖ ist eine rechtspopulistische Partei in Österreich. Parteivorsitzender ist Heinz-Christian Strache oder einfach nur HC Strache, ein richtiger Raudi und Parolenschwinger, der mit seiner Art jedoch bedenklich oft auch gut ankommt. Unter hcstrache.at findet man den Politiker im Internet.
Das ist wichtig, denn genau seine Domain was Ausgangspunkt für einen Lausbubenstreich, mit dem es David gelungen ist Anfang 2016 für medialen Wirbel, Verwirrung und Social Media Overkill zu sorgen. David hat sich nämlich die freie Domain hc-strache.at gesichert, hat sie auf seinen tumblr-Blog verlinkt und hat darauf den Verkauf von Kopftüchern angekündigt: “Hier findet ihr in Bälde Kopftücher und andere schöne Dinge für einen guten Zweck, meine Herzen.”
Seine Aktion zeigt uns einmal wieder, wie durch Humor und Mut zur Kreativität Auseinandersetzung und Beteiligung an ernsten politischen Themen ganz unverkrampft ablaufen kann. Alle Einzelheiten und ob das ganze ein Nachspiel hatte erfahrt ihr in dieser Folge von Gesprächsmalerei Tirol!
Hannah Philomena Scheiber
Nina Gospodarek
David Prieth
Linkliste:
Haute Couture Strassenchefin: Tumblr
Cafe Central in Innsbruck: Website
Die Bäckerei Kulturbackstube: Website
"Macht keine Kunst, macht Probleme!" - Bazon Brock : Website
"Macht man Kunst, um Geld zu verdienen und die netten Bürger zu streicheln? " - Tristan Tzara: Wikipedia
Anwalt Mathias Kapferer: Website
Heart of Noise Festival Innsbruck: Website
Tummelplatz: Tumblr
Tummelplatz: Youtube
Kreuz 17: Website
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46:08
Ep3: Gespächsmalerei Tirol – Mit Peter Stöckl in der Klasse für Ideen
Episode in
Kanal Fatal
"Try to enrich other people's life instead of selling them something!" - Howard Gossage
Die erste Folge unserer Reihe "Gesprächsmalerei Tirol" ist da! Wir unterhalten uns mit Machern, Denkern, Künstlern und Akteuren in Tirol um ein auditives Landschaftsbild der Alpenregion zu skizzieren.
In dieser Folge sprechen wir mit Peter Stöckl. Peter ist Kultursoziologe, Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmer und Künstler. Die letzten 16 Jahre hat er als Assistenzprofessor die Klasse für Grafik und Werbung an der Universität für angewandte Kunst Wien betreut.
In unserem Gespräch reden wir über Peters Wurzeln – wir bewegen uns von Wien nach Ötz, das Tal hinauf über Längenfeld bis Vent, hinüber ins Sulztal und kommen im Verlauf des Gesprächs wieder nach Wien zurück. Wir sprechen darüber, wie ein Staudammprojekt seine Leidenschaft für den Artenschutz befeuert hat, wie er damals während seiner Doktorarbeit über die Muehl-Kommune mit brisanten Tonbandaufnahmen im Fahrradkorb heimgefahren ist. Wie er die Firma seines Vaters übernahm und am Ende doch an einer Kunstuni bei dem legendären Werber Walter Lürzer gelandet ist. Es geht also auch um das Werben, um die Kunst und um die Kunst der Verführung.
Wir haben Peter in seinen Vorlesungen kennen gelernt und lieben es beide ihm zuzuhören. Wir hoffen es geht euch auch so!
Nina Gospodarek
Hannah Philomena Scheiber
Peter Stöckl
Franz Josef
Linkliste:
Zirbenlikör: Wikipedia
Zirbenschnaps vom Grieser Ladele: Website
Markus Wilhelm: Blog
Franz Senn (Einer der Gründer des Alpenvereins): Wikipedia
Horizon Field vom Antony Gormley in Vorarlberg: Kunsthaus Bregenz
Blog Tirol
Berghotel Gasthof Gstrein: Website
Hotel Briol: Website
Naturpark Ötztal: Website
Beitrag von Peter Stöckl für den Naturpark Ötztal: "Schmetterlinge im Tal der Extreme" (1200-2000m)
Beitrag von Peter Stöckl für den Naturpark Ötztal: "Schmetterlinge im Tal der Extreme" (2000-3000m)
Aktionsanalytische Organisation (Muehl-Kommune): Wikipedia
Klasse für Ideen: Website
Interview mit Walter Lürzer: Interview
Ernst Gombrich - Die Geschichte der Kunst: Amazon
Humanic Werbung der 60er: youtube
Esquire Covers von George Lois: Website
Peter Stoeckl: Kommune und Ritual. Das Scheitern einer utopischen Gemeinschaft. Campus-Verlag, Frankfurt a.M. / New York 1994.
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02:06:38
Ep2: Das Party-Experiment – Bei der Releaseparty zu Wiens neuem City Guide “We Are Vienna”
Episode in
Kanal Fatal
Hannah und Nina waren wieder unterwegs und führen euch diesmal durch eine Party. Die grazer Journalistin, Designerin und Unternehmerin Cecilia Leitinger hat ihre erstes Buch herausgebracht, den City Guide "We are Vienna". Das wurde am 17. März im Motto ausgiebig gefeiert und Kanal Fatal war dabei.
Der City Guide nimmt seine Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch Wien auf den Spuren der jungen, kreativen Szene. Unterschiedliche Künstler und Kreative geben in dem Buch Einblick in ihre persönliche Geschichte, teilen ihre Lieblingsorte und verraten wo sie sich so herumtreiben.
Die Release-Party war unser Labor für ein neues Aufnahme-Experiment. Wir haben mit Cecilia und verschiedenen Partygästen, die an der Produktion beteiligt waren, gequatscht und aufgenommen. Wir laden euch ein uns durch den Abend zu begleiten und die Leute, die hinter dem City Guide stehen, besser kennen zu lernen!
Übrigens, die Blumenkränze, die wir auf unserem Foto tragen sind von We Are Flowergirls - und wer hat die gegründet? Eh klar! Energiebündel und Pionierin Cecilia Leitinger - wir freuen uns also euch diese Frau endlich vorstellen zu können!
Nina Gospodarek
Hannah Philomena Scheiber
Cecilia Leitinger
Linkliste:
Der City Guide "We are Vienna": Webauftritt
Die Party Location: Das Motto
We Are Flowergirls: Blumenkränze
Interview #1 Mathias Assefi, Designer: Website
Interview #2 Laura Karasinski, Designer: Website
archiguards: Website
Bar Miranda: Website
Park neben dem 25 Hours Hotel: 25Hours Hotel
Der geheime Durchgang: Artikel
Interview # 6 Lucy McEvil, DJ: facebook
Interview # 7 Stefan Joham, Fotograf: Website
Restaurant Kent: Website
Alt Wien: Website
Fotos vom Abend: Magazin Wien live
Diese Episode verwendet den Song "I found a new baby" von Fletcher Henderson. Bereitgestellt von der Non-Profit-Organisation The Internet Archive unter Public Domain.
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26:55
Ep1: Pionierwege – Im Atelier für Sonderaufgaben in St. Gallen
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Kanal Fatal
"Unsere Deadline ist die Vision" - Frank und Patrik Riklin haben bereits mit einer Reihe von unüblichen, grenzgenialen Projekten international für Furore gesorgt. Dabei haben sie nicht etwa die klassische Kunstszene durcheinander gebracht, sondern sind immer wieder in neues Terrain vorgestoßen.
Das Familienunternehmen Reckhaus, welches Insektenvertilgungsmittel herstellt, haben die beiden in einer fetten [PR?-]Aktion komplett auf den Kopf gestellt. Sie haben das Unternehmen, welches im Kerngeschäft Insekten vernichtet dazu angestiftet Insekten zu retten. Dazu haben sie die Bewohner des gesamten Dorfes Deppendorf einbezogen. Mit ihrer Installation "Null Stern Hotel" konnten sie in internationalem Maßstab die Tourismusbranche aufwirbeln und sie dazu anregen ihre Werte zu hinterfragen.
Ihr Engagement wurde vor einigen Jahren im Brandeins Magazin vorgestellt. Seitdem war Nina ihr Fan. Allerdings hat es Hannas Mut und Spontanität gebraucht, um endlich ein Treffen anzuzetteln.
Nina Gospodarek
Hannah Philomena Scheiber
Franz Josef
Frank & Patrik Riklin
Linkliste:
Brandeins-Artikel, 2012: „Mit Erika fing alles an",
Fliegenretten: Webseite,
Null Stern Hotel: Website,
Marina Abramovic: Wikipedia,
Null Stern Hotel: Film,
BIGNIK: Website,
Explosionskünstler: Roman Signer
Künstler-Ranking: Artfacts
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03:01:00
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