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Podcast
Kuchenradio
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Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran und nicht zu vergessen Zucker. Kuchen vertont.
Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran und nicht zu vergessen Zucker. Kuchen vertont.
Kuchenradio 008: Zitronenkuchen.
Episode in
Kuchenradio
Ich habe mich mal wieder in der Casa Klein angefunden, um Dinge ins Mikrofon zu sprechen, Bier zum Frühstück zu trinken und anzügliche Witzchen zu reißen. In dieser Folge backen Holger und ich, jegliche vorherigen Absprachen über Bord werfend, keine Donauwelle, sondern simplen Zitronenkuchen. Ihr wisst schon, das Ding, das gerne ein kärgliches Leben auf Kindergeburtstagen tristet und nie aufgegessen wird, denn Zitronenkuchen schmeckt meistens nach nix und ist furchtbar trocken – und NIEMAND MAG TROCKENEN KUCHEN! Aber es gibt einfache Tricks, das ganze zu einem ziemlich leckeren Teil zu gestalten. Das alles und noch viel mehr – in einer neuen Folge des Kuchenradios!
Zutaten:
175 g weiche Butter
175 g Rohrohrzucker
175 g Mehl
eine Prise Salz
3 Eier
4 (Bio-)Zitronen
ein EL Vanillezucker
zwei TL Backpulver
250 g Puderzucker
Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen und/oder einfetten.
Mit einer Zesten- (oder Parmesan-)Reibe die Schale von den Zitronen abreiben. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Die Zesten unterrühren. Die weiche Butter unter den Zuckerschaum rühren. Eine Zitrone auspressen. Zitronensaft unter die Masse rühren. Mehl mit Salz und Backpulver vermischen und unter den Schaum rühren, sodass eine homogene Masse entsteht. Masse in die Springform kippen, mit einem Teigschaber möglichst glatt streichen und für etwa 30 Minuten in den Ofen geben. Mit Hilfe der Stäbchenprobe überprüfen, ob der Kuchen gar ist, herausholen und abkühlen lassen.
Mit einem Spieß den Kuchen mehrmals einstechen, damit der Guss in den Kuchen laufen kann. Zwei Zitronen auspressen. 125 g Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Restlichen Zitronensaft mit dem übrigen Puderzucker verrühren. Den dünnflüssigen Guss mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen und etwas warten, bis er eingezogen ist. Daraufhin den dickflüssigen Guss über den Kuchen schütten und mit einem Löffel halbwegs regelmäßig verteilen. Wenn erwünscht, noch mit etwas Zitronenzesten garnieren.
Warten, bis der Zuckerguss etwas fest geworden ist, anschneiden und genießen.
49:23
Kuchenradio 007: Russischer Zupfkuchen.
Episode in
Kuchenradio
Was lange währt, wird endlich gut. Es gibt wieder eine Folge Kuchen essen mit Holgi und Lilly. Wir haben uns diesmal dem Russischen Zupfkuchen gewidmet. Wir stellen fest, dass das eigentlich auch nur ein Käsekuchen ist, wie man Silber ordentlich putzt, dass Laminat ein blöder Bodenbelag ist, dass man manchmal eben doch die Kommentare lesen soll und dass Bahnhofskuchen zu vermeiden sind.
Zutaten:
Für den Mürbeteig:
300 g Mehl
30 g Backkakao
zwei TL Backpulver
150 g Zucker
ein EL Vanillezucker
ein Ei
150 g Butter
eine Prise Salz
Für die Käsemasse:
250 g Butter
500 g Sahnequark
200 ml Sahne
200 g Zucker
ein EL Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
fünf Eier
Zubereitung:
Mehl, Kakao und Backpulver vermischen. Eine Springform (26 cm) ausfetten. Die Mehlmischung mit den übrigen Zutaten zu einer Teigkugel kneten. In Frischhaltefolie wickeln und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. Sahne steif schlagen. In einer Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier nach und nach dazugeben. Quark und Vanillemark unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Die steifgeschlagene Sahne unterheben.
Die Springform mit 3/4 des Mürbeteiges auslegen und einen Rand hochziehen. Die Käsemasse auf den Teig gießen und mit einem Teigspachtel glattziehen. An der Form rütteln, um eventuelle Luftbläschen zum platzen zu bringen. Nun den restlichen Teig in Stücke zupfen und auf der Kuchenoberfläche verteilen.
Für etwa eine Stunde im Ofen backen. Falls er zu braun wird, mit Alufolie abdecken und fertigbacken lassen. Bei geöffneter Ofentür auskühlen lassen, in große Stücke schneiden und aufessen.
30:03
Kuchenradio 006: Frankfurter Kranz.
Episode in
Kuchenradio
Alles neu macht der… März. Holgi hat so in seinem Schrank vor sich hingequengelt, dass ich mir dachte, ihn rauszulassen und ihn vielleicht auch mehr an dem ganzen Zeug hier teilhaben zu lassen. Das Kuchenradio wurde etwas umgestaltet. Beim Backen bin ich jetzt alleine, wir essen nur noch zusammen. Damit soll das ganze etwas effizienter werden – ihr glaubt ja gar nicht, was das sonst immer für ein logistischer Aufwand war. Auch wenn niemand gern Veränderung mag, hoffen wir, dass ihr dem ganzen vielleicht eine Chance gebt. Weil, wenn wir mal ehrlich sind – beim Kuchen geht’s ja eigentlich wirklich nur ums Essen. Wir widmeten uns, ganz so wie das Kuchenradio eigentlich mal gedacht war, den Klassikern der Kaffeetafel: dem Frankfurter Kranz. Nehmt euch viel Zeit, das ganz ist etwas aufwändiger.
Zutaten:
4 Eier
200g Haushaltszucker
100 g Mehl
80 g Speisestärke
eine Prise Salz
250 g zimmerwarme Butter
750 ml Milch
zwei Päckchen Puddingpulver Vanille
eine halbe Vanilleschote
100g Haushaltszucker
eine Prise Salz
zwei EL Konfitüre oder Gelee (hier: Johannisbeergelee)
Schnaps nach Wahl (hier: Kirschwasser)
zwei Packungen Krokant
eine Packung Belegkirschen
Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C (Ober/Unterhitze) vorheizen. Eine Kranzform stark(!) einfetten und mit gemahlenen Mandeln, Mehl oder Paniermehl ausstreuen. Eier und Zucker mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät richtig schaumig aufschlagen. Mehl und Speisestärke über den Eierschaum sieben und mit dem Salz unterheben. In die Kranzform geben und für ca. 45 Minuten im Ofen backen. Mithilfe der Stäbchenprobe herausfinden, ob der Boden durch ist, herausnehmen und auf ein Kuchengitter stürzen, damit er abkühlen kann.
Aus der Zucker, Salz und Puddingpulver vermengen und mit einem kleinen Teil der Milch glattrühren. Vanilleschote aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit dem Rest der Milch aufkochen. Pulvermischung einrühren, noch einmal aufkochen lassen und dabei immer schön rühren, damit nichts anbrennt. Pudding in eine Schüssel geben und die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, das lässt keine Haut entstehen.
Wenn der Kuchen und der Pudding auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, 250 g weiche Butter kurz mit dem Handrührer aufschlagen. Dann esslöffelweise Pudding dazugeben und glattrühren. Die Buttercreme eventuell mit mehr Zucker abschmecken, das ist Geschmackssache.
Den abgekühlten Kuchen zweimal horizontal schneiden, sodass drei Scheiben entstehen. Konfitüre mit Schnaps kurz erhitzen, verrühren und abkühlen lassen. In einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben. Die Buttercreme ebenfalls in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben. Von innen nach außen Buttercreme auf die erste Lage spritzen. Ungefähr in der Mitte einen Ring mit Gelee spritzen, dann weiter mit der Buttercreme. Das Spritzen erleichtert das gleichmäßige Auftragen. Die mittlere Kuchenscheibe darauflegen und noch einmal so verfahren. Zum Schluss den obersten Kuchenteil darauflegen. Nun mit Buttercreme eindecken, aber noch etwas für die Buttercremehäubchen aufheben (drei Esslöffel reichen dafür). Die mit Buttercreme überzogene Torte nun dick mit Krokant bestreuen. Viel hilft viel. Danach einfach mal die Küche durchwischen. Ein paar Stunden kühl stellen.
Zu guter Letzt die restliche Buttercreme mit einer Sterntülle dekorativ Buttercremehäubchen auf die Torte spritzen, Belegkirschen darauflegen und leicht hineindrücken. Jetzt noch einen Filterkaffee und ein Klatschblättchen und auf zum Kaffeekränzchen!
25:32
Kuchenradio 005: Tarte aux Pommes.
Episode in
Kuchenradio
Krass! Cool! Toll! Heiß! Superkalifragilistischexpiallegetisch! Das Kuchenradio ist zurück! Irgendwie hat es auf der letzten Recherchereise den Herrn Nicolas Semak verloren. Wo genau er sich aufhält, weiß niemand, aber zuletzt wurde er, wirre Dinge vor sich hinmurmelnd, hinter einem Stück Sachertorte gesichtet. Aber die Show muss weitergehen und das Kuchenradio hat keine Kosten und Mühen gescheut, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Nach endlosen Castings konnte sich die Redaktion auf jemanden einigen, der nicht nur das technische Wissen, sondern auch ein großes Talent zum Kuchenessen mitbringt: Monoxyd.
Wer die erotische Stimme von dem feinen Herrn Semak vermisst, dem können wir sagen – auch wir werden es knistern lassen -wenn auch nur die Alufolie. Aber wir hoffen, dass ihr trotz des Personalwechsels viel Spaß am Kuchenradio haben werdet.
Jetzt zum Inhalt: Wir backen eine französische Apfeltarte, inspiriert von der wundervollen Aurelie. Dazu kann man eigentlich gar nicht viel sagen. Die ist einfach lecker. Ansonsten erörtern wir, wie das Geschmackserlebnis vom Äußeren abhängt, dass ich Kuchen auch mal wegwerfe und was eigentlich blindbacken ist.
Zutaten
200g Mehl
100g Rohrohrzucker
100g Butter
ein Ei
sechs EL Joghurt
sechs EL saure Sahne
zwei EL Vanillezucker
eine Prise Zimt
fünf Äpfel
Zubereitung
Mehl, Zucker, Butter in eine Schüssel geben. Das Ei trennen und nur das Eiweiß dazugeben. Mit den Händen alles zu einem Teigklumpen verkneten. Den Teig ausrollen. Das funktioniert am Besten, wenn man die Arbeitsfläche mit Frischhaltefolie oder Backpapier auslegt und etwas bemehlt. Den Teig darauflegen und mit einer weiteren Schicht Folie/Papier abdecken. Nun mit einem Nudelholz (oder einem äquivalenten Etwas) ausrollen und in die Tarteform legen. Mögliche Risse mit den Fingern verschließen. Den Teig mit Backpapier bedecken und Blindbackware (Linsen, Erbsen, andere trockenen Hülsefrüchte) füllen. Bei 180°C im Backofen auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten blindbacken. Nun das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch einmal für 10 Minuten backen. Herausholen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und den Apfel in kleine Spalten schneiden. Saure Sahne, Joghurt, Eigelb, Zimt und Vanillezucker verrühren und beiseite stellen. Den Tarteboden dünn mit etwas Saure-Sahne-Creme bestreichen. Die Apfelspalten auf den Boden legen. Die restliche Creme über die Äpfel geben und gleichmäßig bestreichen. Die Tarte für ungefähr 40 Minuten im Backofen (immer noch 180°C) fertigbacken lassen. Anschließend noch mal mit etwas Zimt bestreuen und servieren.
42:26
Kuchenradio 004: Linzer Torte.
Episode in
Kuchenradio
Hört live zu, wie ich die hässlichste aller Linzer-Torten backe. Nicolas und ich einigten uns darauf, die Klassiker der Kaffeetafel abzuklappern. Diesmal trifft es die Linzer Torte, die eigentlich nichts mehr als ein riesiggroßer Keks ist. Der Vorführeffekt schlug direkt zu und ich verzweifelte beinahe an dem Teig. Gut, dass Nicolas immer alles mitschneidet. Naja, bei uns ist alles echt und so fällt auch endlich mal die Fassade, dass mir beim Backen immer alles gelingt. Wobei: Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. Beziehungsweise wohl eher essen lassen. Ich bin kein großer Fan von dem Mürbeteiggebäck mit Marmelade, aber meine Großmutter könnte man damit durchaus begeistern. Falls sie mal zum Kaffeetrinken vorbeikommt, würde ein Stück Linzer Torte hervorragend passen.
Zutaten:
250 g Weizenmehl
250 g Rohrohrzucker
250 g Butter
250 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Zimt
eine Prise gemahlene Nelken
zwei Eier
ein Glas (250g- 300g) Rote-Johannisbeer-Marmelade
ein Schuss Orangenlikör
Zubereitung:
Mehl, Zucker, Butter, Mandeln, Zimt, Nelkenpulver grob verkneten. Ein Ei hinzufügen und so lange kneten, bis alles gut vermischt ist und ein Mürbeteig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine halbe Stunde, lieber eine ganze, in den Kühlschrank legen.
Eine Spring- oder Pie-Form ausfetten und mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. Teigklumpen aus dem Kühlschrank holen. Etwa zwei Drittel abteilen, den Rest wieder in den Kühlrank legen. Auf einer gut eingemehlten Arbeitsfläche formgroß ausrollen, immer wieder gut einmehlen, damit nichts klebt. Falls es trotzdem klebt (so wie bei uns): Frischhaltefolie auf die Arbeitsplatte legen und zwischen Teig und Nudelholz. Oder direkt auf dem Backpapier ausrollen. Teig in die Form geben. Wenn doch was reißt, mit den Händen zurechtformen. Kommt ja Marmelade drüber, da ist das egal. Apropos Marmelade: Die wird mit dem Schuss Orangenlikör vermischt und wird dann großzügig und gleichmäßig auf den Teig verteilt.
Jetzt kommt der spaßige Teil. Restlichen Teig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und mit einem Messer oder dekorativen Teigroller in ca. zwei cm breite Streifen schneiden. Vorsichtig abheben und so auf den Kuchen legen, dass ein Gitternetz entsteht. Am Rand etwas festdrücken. Nun das übrige Ei verquirlen und mit einem Backpinsel das Teiggitter bestreichen. Obacht, dass nichts auf die Marmelade kommt. Dann sofort in den Ofen geben und dort etwa 45 Minuten verweilen lassen.
Kuchen herausholen und komplett auskühlen lassen. Unter einem Tortenbehältnis mindestens einen Tag durchziehen lassen. In Alufolie kann der Kuchen bis zu zwei Wochen (wahrscheinlich auch länger) vor sich hin mürben. Ich würde den Kuchen nicht pur servieren, weil es sich wie gesagt mehr um einen großen Keks handelt. Perfekt dazu passt Schlag- oder Vanillesahne, aber auch Vanille- oder Walnusseis oder ganz einfach Vanillesauce.
44:14
Kuchenradio 003: Marmorkuchen.
Episode in
Kuchenradio
Wir sind wieder da! In (beinahe) alter Frische. Und wir haben euch was mitgebracht: Fast jeder kennt ihn, viele haben ihn schon gebacken. Irgendwie ein typisch deutsches Ding, so ein Marmorkuchen. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass es einer der am meisten gebackenen Kuchen ist. Und liege damit wahrscheinlich vollkommen falsch. Aber da Nicolas und ich uns dazu entschlossen haben, uns gemeinsam an die Klassiker der Kaffeetafel zu wagen, und da ich denke, dass das passt, gibt es Marmorkuchen. Marmorkuchen war der allererste Kuchen, den ich alleine gebacken habe. Und ich muss zugeben, das Ergebnis war staubtrocken. Nichts ist schlimmer als trockene Kuchen, deswegen ist das hier auch kein wirklich typischer Marmorkuchen, sondern die Erwachsenenversion mit Likörchen. Und es geht endlich mal was auf! Außerdem kann man hören, was passiert, wenn man dem feinen Herrn Semak ein Gläschen Eierlikör gibt…
Zutaten:
250 g Mehl
250g Rohrohrzucker
250g Butter
fünf Eier
ein EL Vanillezucker
zwei TL Backpulver
ein EL Kakaopulver
ein Gläschen Eierlikör
drei EL Nuss-Nougat-Creme
Zubereitung:
Den Ofen auf 175 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eiern leicht schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und in die Masse rühren. Zum Schluss den Eierlikör dazugeben und gut verrühren. Die Masse halbieren und einen Teil beiseite stellen. Unter den anderen Teil Kakao und Nutella geben und kräftig verrühren.
Den hellen und den dunklen Teig abwechselnd in die Form geben. Anschließend mit einer Gabel oder einen Schaschlikspieß das typische Marmormuster in den Kuchenteig ziehen. 60 bis 65 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Wer möchte und ihn etwas länger aufbewahren will, kann ihn noch mit Marmelade aprikotisieren. Dazu zwei EL Aprikosenmarmelade erhitzen und ein Schnapsglas Alkoholika nach Wahl (eher Orangenlikör statt Bier) unterrühren. Durch ein Sieb streichen und auf dem Kuchen verstreichen. Ansonsten passt auch Schokoladenüberzug oder Puderzucker.
33:37
Kuchenradio 002: Käsekuchen.
Episode in
Kuchenradio
Nicolas und ich haben uns wieder einmal zusammengefunden, um den angeblich beliebtesten Kuchen Deutschlands zu backen: einen Käsekuchen. An diesem scheiden sich ja die Geister. Mit oder ohne Boden? Rosinen im Teig? Wahrscheinlich hat jeder Haushalt sein eigenes Käsekuchenrezept und auch bei uns ist das nicht anders. Ich nehme das alte Familienrezept mit Mürbeteigboden und ohne Rosinen und auf Wunsch von Nicolas noch etwas geschlagene Sahne in der Masse. Wir klären die weltbewegenden Fragen, warum der Käsekuchen eigentlich Käsekuchen heißt, was der Unterschied zu Cheesecake ist, auf wie viele verschiedene Arten man Spätzle machen kann und wie man eigentlich ein Ei aufschlägt. Inzwischen wissen wir sogar, dass die Vanilleschote natürlich die Kapsel der Vanilla-Orchidee ist. Außerdem haben wir extra für euch einen neuen Effekt ausprobiert: Die Heiserbergsche Unschärfe.
Zutaten:
Für den Boden:
200g Mehl
100g Butter
ein Ei
100g Zucker
Schale einer Zitrone
ein halbes Päckchen Backpulver
ein Päckchen/ ein EL Vanillezucker
Für die Füllung:
1kg Magerquark
300g Zucker
125 Butter
6 Eier
Saft einer Zitrone
das Mark einer Vanilleschote
ein Becher Sahne
Sahnesteif
etwas Vanillezucker
Zubereitung:
Alle Zutaten für den Boden zu einem festen Mürbeteig verkneten. In den Kühlschrank legen, am besten für eine Stunde. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Für die Füllung Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Quark, den Saft einer Zitrone und das Vanillemark dazugeben und mit dem Handrührgerät verrühren. Die Eier nach und nach dazugeben und langsam unterrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif und etwas Vanillezucker steifschlagen und vorsichtig unterheben.
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen. Eine Springform mit Backpapier auskleiden und anschließend den Mürbeteig auf dem Boden verteilen. Wer es eben mag, nimmt ein Nudelholz, rustikaler wird es mit den Händen. Ich hatte zum Schluss noch etwas Teig übrig und habe den anschließend zu Mürbeteigkeksen verarbeitet. Die Quarkmasse auf dem Boden gießen und mit einem Teigschaber glatt ziehen, eventuell glattschütteln.
Auf eine untere Schiene im Backofen setzen und ca. eine Stunde, je nach Ofen, fertig backen (bei mir waren es siebzig Minuten). Der Kuchen darf ruhig noch etwas wackeln in der Mitte, er wird fester, wenn er abgekühlt ist. Wenn er zu dunkel wird, die Springform mit Alufolie abdecken und fertig backen lassen.
Komplett abkühlen lassen und mit einer Tasse Kakao genießen.
Und außerdem: Monsterschleim!
Zutaten:
Speisestärke
Wasser
Zubereitung:
Vermischen. Spaß haben!
38:33
Kuchenradio 001: Triple-Chocolate-Brownies.
Episode in
Kuchenradio
Was braucht man eigentlich alles zum Backen? Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran und nicht zu vergessen Zucker, auch wenn der im Backe-Backe-Kuchen-Lied vollkommen vernachlässigt wird. Das sollte jeder wissen, auch der feine Herr Semak. Aber naja, der hat keine Ahnung vom Backen, kennt sich dafür aber im Podcasten aus. Was liegt also näher als ein gemeinsamer Podcast übers backen?! Mit stolz geschwellter Brust präsentieren wir euch nun die Premiere unseres Kuchenradios. In Zukunft könnt ihr völlig zeitsouverän erleben, dass ausgewählte Backwaren den Weg vom Ofen in eure Ohren finden. In der ersten Folge gibt’s was Braunes. Als Testesser beehrt uns Holger Klein.
Die Tage werden kürzer, draußen wird es kälter, es wird darüber nachgedacht, die Heizung einzuschalten und sich mit einem guten Buch im Bett zu verkriechen. Die Jahreszeit schreit nach hochkalorischen Wohlfühlfutter. Die Jahreszeit schreit nach Triple-Chocolate-Brownies. Weil weniger manchmal eben nicht mehr ist.
Zutaten:
250 g Zartbitterschokolade, 50g gehackt
75g Vollmilchschokolade, gehackt
75g weiße Schokolade, gehackt
125g Butter
200g Vollrohrzucker
100g Mehl
2 Eier
3 EL Backkakao
ein EL Instantkaffeepulver
ein Päckchen Vanillezucker
1 TL Vanilleextrakt
zwei Hände voll Nüsse nach Wahl (z.B. Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne)
Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Brownieform (wahlweise auch eine ganz normale Springform) fetten und mit Backpapier auslegen. 200g Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter in einem Topf unter Rühren zum schmelzen bringen. Wenn sich die Schokobuttermasse verbunden hat, Vanilleextrakt und Kaffeepulver unterrühren. Überkühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig aufschlagen. In einer anderen Schüssel Mehl und Kakaopulver sieben und vermischen. Die Schokobutter nach und nach unter den Eierschaum geben. Nun das Kakaomehl darunterheben. Zum Schluss die gehackte Schokolade und die Nüsse unter die Mischung heben. Für ca 20-25 Minuten backen, der Teig soll zwar durchgebacken, aber noch sehr feucht sein.
Wer mag, kann die Schokoladenexplosion mit einem Löffel noch warm aus der Form essen. Alle anderen warten, bis das ganz komplett ausgekühlt ist und schneiden es in sehr kleine mundgerechte Häppchen. Wenn ihr die kleinen Stückchen Gästen anbietet, werden sie zunächst denken, ihr seid knauserig, werden euch aber nach dem Verzehr dafür danken, dass es nicht größer war – und im selben Atemzug um Nachschlag bitten.
25:29
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