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Podcast
Lichttechnik-Podcast
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Der erste deutschsprachige Podcast über das Thema Licht
Der erste deutschsprachige Podcast über das Thema Licht
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 61 – Hornhauttransplantation
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Hornhauttransplantation
In dieser Folge erzählen wir Dir welche Arten von Hornhauttransplantationen es gibt und wie diese grob erfolgen.
Email: Lichttechnik-podcast@gmx.de
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Die Intro- und Outromusik wurde mit Groovepad erstellt. Link
20:39
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 60 – Der grüne Star oder Glaukom
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Der grüne Star – Glaukom
Nachtrag zur letzten Folge
Geschichte des Katarakts:
Zunächst Augenheilkunde allgemein:
Ägypten um 2400 v.C. – Erste Belege der Augenheilkunde über Inschriften in Pyramiden
Um 1700 v.C. – Papyrus welches sich nun in der New Yorker Akademie der Medizin befindet.
Ebenso wie weitere Papyrus von ca. 1500 v.C.
Erste Katarakt – Behandlung:
Sanskrit Manuskripte von ca. 500 v.Chr. hier wurde die trübe Linse wie in Folge 59 beschrieben mit scharfen “Instrumenten” aus/eingestochen und im Glaskörper versenkt “Couching”.
Diese Technik änderte sich über 1000 Jahre nicht sonderlich, nur die Instrumente änderten sich.
In Italien entstand um 1750 die Idee einer künstlichen Linse.
1766 erfolgte dort der erste Versuch diese Glaslinse zu implantieren
1949 erfolgte die erste Implantation einer PMMA-Linse in Großbritannien
1958 wurde in Holland die Iris-Claw-Linse entwickelt
1967 in USA die Ultraschall Pharko-Emulsifikation
1984 in USA Einführung der Kapsulorhexis
1987 ersten Faltlinse mit Zulassung der FDA
1990 in USA der nahtlose Wundverschluss am Auge
1991 in USA Erste Clear Cornea Incision
1997 erste Multifokal-Faltlinse mit Zulassung der FDA
Glaukom – eine Sammlung mehrerer Erkrankungen:
Primäres Glaukom:
Normaldruckglaukom (ohne erhöhten Augeninnendruck) / primäres Offenwinkelglaukom
Primäres Engwinkelglaukom und akuter Glaukomanfall
Das kongenitale (angeborene) Glaukom
Sekundäres Glaukom:
Folge einer vorherigen Augenerkrankung, -verletzung oder –operation, Nebenwirkung von Medikamenten oder anderer Erkrankungen.
Häufigste Ursache eines Glaukoms ist die Störung des Abflusses des Kammerwassers im vorderen Augenabschnitt. Dadurch steigt der Druck im Auge an und reduziert die Durchblutung des Sehnervs.
Etwas 1…2% der Bevölkerung der westlichen Industrieländer erkrankt an einem Glaukom. Dies ist damit hier auch die häufigste Erblindungsursache. Im zunehmenden Alter steigt die Gefahr und ab 65 Jahre sind bereits 2…4% davon betroffen.
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29:10
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 59 – Der graue Star oder Katarakt
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Der graue Star – Katarakt
In dieser Folge bekommst du eine Erklärung der Behandlung von Öffnung, über Entfernung der Linse, bis zum Einsetzen der neuen Linse.
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22:44
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 58 – Seltene Augenkrankheiten
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Seltene Augenkrankheiten
kongenitale Katarakt – kindliche Katarakt (Katarakt bei Kindern)
Retinopatia Pigmentosa
Konjunktivitis – Bindehautentzündung
Keratitis – Hornhautentzündung
Blepharitis – Entzündung der Augenlider
Optikusneuritis – Entzündung des Sehnervs
Orbitabodenfraktur – Bruch der Augenhöhle
Dakryoadenitis – Entzündung der Tränendrüse(n)
Orbitaphlegmone – Entzündung des Gewebes der Augenhöhle
Exopthalmus – “Glubschaugen” / hervortretende Augen
Enopthalmus – Hornersyndrom / zurückfallende Augen
Achromasie – Komplette Farbenblindheit
Erkrankung der Lider /z.B. Schlupflid
Morbus Stargardt – Verlust der zentralen Sehschärfe
Zapfen-Stäbchen-Dystrophien
Usher-Syndrom
Kombination aus Netzhautdegeneration und Einsetztender Schwerhörigkeit
Beidseitige Optikusatrophien – Degenerative Sehnerverkrankung
angeborene Glaukomerkrankung
Erbliche Netzhauterkrankungen
Leberscher kongenitaler Amaurose (LCA) – Dystrophie der Retina
Morbus Best – Erbliche Netzhauterkrankung
exsudativer Vitreoretinopathie (FEVR)
Optikusneuropathie (LHON) – Erbliche Erkrankung des Sehnervs
Optikusatrophie – Degenerative Sehneverkrankung / Häufigste erblindungsursache
Hornhautdystrophie – Trübung der Hornhaut
Aniridie – Iris unvollständig ausgebildet oder fehlt
Koloboma – Spaltbildung des Augenbechers
Basaliom / Basalzellkarzinom – bösartiger Tumor der selten Metstasen bildet
Blindheit / Erblindung
Retinopathia praematurorum – Frühgeborenen-Retinopathie
Gefäßverschlüsse am Auge
Hemeralopie – Nachtblindheit
Juvenile Retinoschisis – Spaltung der Retina
Okulärer Albinismus
Marfan-Syndrom – Abreißen oder Verschieben der Linse
Bandkeratopathie – Hornhaut-Banddegeneration
Verkalkung der Hornhaut
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19:25
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 57 – Augenkrankheiten Übersicht
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Fehlsichtigkeiten
Myopie – Kurzsichtigkeit
Hyperopie – Weitsichtigkeit
Astigmatismus – Hornhautverkrümmung
Presbyopie – Altersweitsichtigkeit
Keratokonus – spitz zulaufende Hornhautkrümmung
Rot-/ Grünschwäche
Häufige Augenkrankheiten
Katarakt – Grauer Star
Glaukom – Grüner Star
AMD – Altersbedingte Makula Degeneration
Diabetische Retinopathie – Veränderung der Blutgefäße der Netzhaut
Netzhautablösung
Chalazion – Hagelkorn
Hordeolum – Gerstenkorn
Sicca Syndrom – Trockene Augen
Strabismus – Schielen
Mikrophthalmus – minimales, kaum wahrnehmbares Schielen
Morbus Wagner – Glaskörperveränderungen, Verflüssigen des Geleekörpers
Uveitis und Iritis – Entzündung im Auge
Glaskörpertrübungen – Mouches volantes / umherschwirrende Mücken
Glaskörperabhebung / Glaskörperschrumpfung – (kann durch Zug auf die Netzhaut zur Ablösung selbiger führen / kleine Lichtblitze) normaler Alterungsprozess
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16:49
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 56 – Facettenauge
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Komplex oder auch Facettenauge (oculus compositus)
Am meisten kommt diese Art der Augen bei Gliederfüßern (Anthropoden) vor.
Vor ungefähr 500 Mio Jahren hatten viele der jetzt ausgestorbenen Trilobiten aus dem Meer (Dreilapper) und Anthropoden die ersten Facettenaugen ausgebildet. Die damaligen Facettenaugen hatten zu heute nur wenige Ommatidien (Äuglein).
Das Facettenauge besteht aus vielen kleinen Einzelaugen. Diese können sogar z.B. bei Spinnentieren jeweils kleine Linsenaugen sein.
Jedes der Einzelaugen hat 8(…9) Photorezeptoren und nimmt einen kleinen Bildausschnitt war. Je nach Tier besteht ein Auge aus wenigen Hundert Einzelaugen bis hin zu mehreren 10k Einzelaugen (bei Libellen).
Weibliche Glühwürmchen haben nur 300 Einzelaugen, während ihre zugehörigen Männchen 2500 dieser Einzelaugen. Auch bei Käfern sind Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Gattung zu sehen. Bei Junikäfern sind das ca. 2700 bei den Weibchen und ca. 1000 mehr bei ihren Männchen. Je schneller ein Insekt fliegt umso mehr Einzelaugen hat es, daher auch die Unterschiedlichen Anzahlen bei Männchen und Weibchen, ebenso wie die notwendige Suche nach den Weibchen…
Der größte Vorteil dieser Augen ist die schnelle Bildwiederholfrequenz von bis zu 300 Bildern/Sekunde (ca. 4…5-Fache Frequenz des menschlichen Auges). Bei den meisten Insekten beträgt die zeitliche Auflösung ca. 80 Bilder / Sekunde, diese haben die Apositionsaugen. Die Facettenaugen haben einen Sichtbereich der hauptsächlich im kurzwelligen, dem UV-Bereich liegt.
3 Typen von Facettenaugen:
Es gibt:
Appositionsaugen bei Taginsekten vorkommend (am meisten verbreitet)
Superpositionsaugen (vorwiegend bei nachtaktiven Insekten) Bei Superpositionsaugen können die einzelnen Sehzellen so verkürzt werden, dass mehrere zusammengeschaltet werden können, was die Auflösung reduziert, aber die Lichtempfindlichkeit entsprechend verstärkt.
Neuronalen Superpositionsaugen kommen bei besonders schnell fliegenden Insektenarten vor wie z.B. die ganzen Zweiflügler (Fliegen und Mücken) aber auch viele weitere Arten.
Bei den neuronalen Superpositionsaugen ist der Vorteil die hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, da hier die Sinnesreize sehr schnell weitergeleitet werden können und das Insekt sehr schnell reagieren kann.
Welche weiteren Vorteile hat dieses Auge in der Evolution eigentlich?
Wenn wir ehrlich sind, ist die Bildauflösung von einem einzelnen Auge von dem Facettenauge nicht gerade sehr hoch im Vergleich zu unseren heutigen Linsenaugen. Aber der große Vorteil ist die hohe Anzahl und die Tatsache, dass die Insekten über das gesamte Sehfeld (Rundumblick) mit diesen sehr vielen kleinen Äuglein ein gleichmäßiges scharfes Bild sehen können. Das Linsenauge müsste erst den Blickwinkel ändern da es im Randbereich eher schlecht sieht und in dem Randbereich keine hohe Auflösung hat.
Durch die seitlich halbkuglige Anordnung der vielen Ommatidien (Äuglein) ist das Blickfeld auch viel höher und auch rundum scharf dargestellt als bei einem Linsenauge.
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18:19
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 55 – Linsenaugen
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Alle Wirbeltiere haben Linsenaugen, das sind Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere (inkl. Menschen), Vögel
Beim menschlichen Auge bestehen die Photorezeptoren aus ca. 6 Mio. Stäbchen (für Hell- und Dunkelsehen / Nachtsehen) und ca. 120 Mio. Zapfen (Farbsehen / Tagsehen).
Bestandteile von vorne nach hinten sind:
Hornhaut
Iris (Blende)
Formen der Iris:
Rund – z.B. Hunde,… – Augen mit dieser Irisform haben Monofokallinsen
Schlitzförmig – z.B. Katzen, Schlangen (senkrecht), Ziegen(waagrecht),… – Augen mit dieser Irisform haben Multifokallinsen
Linse
Glaskörper
Retina
Stäbchen
Diese dienen dem Dämmerungs- / Nachtsehen. Dabei agieren bei nachtaktiven Wirbeltieren die Kerne der Stäbchen als Sammellinsen und fokussieren damit das geringe Restlicht. Nachtaktive Linsenaugenbesitzer haben bis zu 99% der Retina mit Stäbchen ausgestattet.
Zapfen
Sehnerv
Lederhaut – Sklera (Hülle)
Sie sind fokussierbar, abblendbar und beweglich und können sich auf unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen. Tagaktive Linsenaugenbesitzer haben zwischen 10% und 95% der Photorezeptoren in Form der Zapfen. Die Farbwahrnehmung erfolgt durch unterschiedliche spektrale Empfindlichkeiten der Zapfen und ihrer nachfolgenden Opsine. Hierbei gibt es kurzwellig-empfindliche Zapfen und Opsine – S-Zapfen mit S-Opsinen (shortwave-sensitive), diese sind empfindlich für blaues Licht. Bei vielen Tieren, besonders solcher die wenig Sonnenlicht ausgesetzt sind, sind diese S-Photorezeptoren auch UV-empfindlich. Darunter fallen Tiere wie z.B. Degus, Fledermäuse, Maulwürfe, Mäuse, Meerschweinchen, viele Vögel und noch viele weitere Tiere.
Der nächste Typ sind langwellig-empfindliche, L-Zapfen mit L-Opsinen für grünes bis rotes Licht. Tiere wie Hunde, Katzen, Kühe, Mäuse oder Pferde haben nur diese eingeschränkte Farbsicht, sie sind also rot-grün farbenblind.
Bei Katzen- und Hunde-, Pferde-, Rinderaugen und vielen nachtaktiven Tieren befindet sich hinter der Retina eine reflektierende Schicht, das Tapetum Lucidum, welches durch die Reflexion die Lichtwahrnehmung der einfallenden Strahlen verstärkt.
Durch eine Mutation oder Weiterentwicklung der L-Zapfen und L-Opsinen sind die Rot-empfindlichen Photorezeptoren entstanden.
Wenige Linsenaugenträger wie z.B. Wale und Seehunde sind völlig Farbenblind. Deren Augen besitzen ausschließlich L-Zapfen mit L-Opsinen.
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25:39
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 54 – Einfache Augen
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Lichtsinneszellen / Fotorezeptoren
Sogar Einzeller wie das Geißeltierchen Euglena (Augentierchen) kann die Richtung bestimmen von der das Licht einfällt und sich dort hin bewegen für die Photosythese. Bei Einzellern sind diese photoempfindlichen Stoffe z.B. Flavine oder Rhodopsine.
Diese Lichtsinneszellen befinden sich auf der Hautoberfläche. So ist z.B. Der Regenwurm in der Lage Hell und Dunkel zu unterscheiden und ob er dem Licht ausgesetzt ist und Gefahr läuft Fressfeinden zum Opfer zu fallen. Diesen Lichtsinn kann man am ehesten mit dem Wärmesinn eines Menschen vergleichen. Die Lichtempfindlichen Zellen (Opsine) können von 200nm bis 800nm photoempfindlich sein.
Flachauge
Flachaugen besitzen wenige Photorezeptoren und werden allgemein auch als Ocellus bezeichnet. Der Name kommt daher das dieser Augentyp überhaupt noch keine Grube besitzt.
Diese Flachaugen können nur hell und dunkel unterscheiden. Dies ermöglicht eine grobe Orientierung. Durch die Anordnung der Sinneszellen und Pigmentzellen kann bedingt eine Richtung des Lichtes / Schattens erkannt werden. Ein Bild ist dabei nicht erkennbar. Aber es ist möglich das bei plötzlicher Lichtänderung das Tier auf eine mögliche Gefahr reagieren kann um sich zu schützen.
Pigmentbecherauge
Einen beachtlichen Fortschritt in der Evolution hat das Pigmentbecherauge gemacht durch die Ausbildung des Sehflecks in einer Senke und gilt als Basismodell der Linsenaugen.
Besseres richtungssehen möglich durch die Becherform aber verkleinert auch das Sehfeld.
Bei Lanzettfischen, Strudelwürmern und Plattwürmern zu finden
Beim Pigmentbecherauge befinden sich die Photorezeptoren in einem mit Lichtundurchlässigen Pigmenten gefüllten Becher auf der Lichtabgewandten Seite. Das Licht kann nur durch eine kleine Öffnung fallen, somit kann die Richtung des Lichtes und dessen Helligkeit bestimmt werden. Diese Augen bestehen aus 20…30 dieser Sinneszellen welche in einer Bogenförmigen oder halbkreisförmigen Linie angeordnet sind.
Gruben-(Napfauge) und Blasenauge
Im Gegensatz zum Pigmentbecherauge sind hier die in der Grube angeordneten Photorezeptoren auf der Lichtzugewandten Seite und die Grube ist mit einem Sekret gefüllt. Bei dieser Anordnung der Sinneszellen ist zusätzlich zum Hell/Dunkel Sehen auch ein Richtungssehen möglich. Aber ein Bildeindruck ist bei der einfachen Form noch nicht möglich.
Lochauge
Das Lochauge ist die Weiterentwicklung des Grubenauges. Hier ist die Grube mit einer Blende verschlossen und die Grube auch vollständig mit einem Sektret gefüllt. Die Anzahl der Photorezeptoren ist hier höher und damit ist ein Bildsehen wie bei einer Lochkamera möglich. Bei offener Blende ist das Bild hell und unscharf, bei weit geschossener Blende ist das Bild dunkel aber scharf. Ebenfalls kann hier die Entfernung grob erkannt werden. Solche Lochaugen findet man z.B. beim Nautilus.
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15:00
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 53 – Augen in der Tierwelt
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Gaststar und Augenexperte: Katja Bausewein
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
TEIL I Arten von Augen
Heute die Premiere mit einem Gast in der Folge.
95% der Tiere besitzen Augen
Lichtsinneszellen
hell/dunkel
Regenwurm und bei manchen Muscheln
Flachauge
Haben sehr wenige Sehzellen und keine Einsenkung
z.B. bei Quallen, Seeigeln und Seesternen zu finden
Pigmentbecherauge
Besseres richtungssehen möglich durch die Becherform aber verkleinert auch das Sehfeld.
Bei Lanzettfischen, Strudelwürmern und Plattwürmern zu finden
Gruben- und Blasenauge
Im Grubenauge sind die Lichtsinneszellen in einer Grube angeordnet.
Weiterentwicklung des Pigmentbecherauges
Das Blasenauge ist im Prinzip wie das Grubenauge, nur hier ist die Grube tiefer und die vordere Öffnung für den Lichteinfall viel enger.
Kommt bei Würmern, Muscheln, Schnecken und primitiven Tintenfischarten vor.
Lochauge
Bei einer tiefen Grube mit kleiner Öffnung spricht man von einem Lochauge.
Linsenauge
Kommt z.B. bei Säugetieren vor
Komplex oder auch Facettenauge (oculus compositus)
Das Insektenauge
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17:29
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 52 – Licht in der Lebensmittelbranche
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Licht zur Präsentation im Verkauf
Zum Verkauf von Lebensmitteln wird je nach Produkt eine passende Beleuchtung gewählt um das Produkt in einer optimalen Optik zu präsentieren.
Lichtfarbe
Backwaren wie Brot und Brötchen werden mit einem warmen, jedoch nicht zu rotem Licht in ein knuspriges frisches Aussehen versetzt. Weiße Torten eher mit neutral- bis kalt-weißem Licht.
Obst und Gemüse benötigen ein Licht mit möglichst guter Farbwiedergabe um frisch auszusehen.
Milchprodukte wirken mit kaltweißem Licht weißer und frischer.
Fleisch muss zwischen rotem und hellem Fleisch unterschieden werden. Rotes Fleisch wie Rindfleisch, Lamm, Schwein, Innereien, Strauß, roter Fisch usw. wirken unter warmem, leicht rötlichem Licht am saftigsten und frischesten. Helles Fleisch wie Hähnchen, Pute, heller Fisch usw. werden unter kaltweißem Licht optimal präsentiert.
Lichtverteilung
Die Lichtverteilung in einem typischen Supermarkt ist über den Markt verteilt unterschiedlich. Im Eingangsbereich und an den Kassen ist eine hohe gleichmäßige Ausleuchtung. Im Regalbereich sind die Regale heller angeleuchtet als die Gänge. Angebotswaren werden teilweiße mit Spots hervorgehoben und andere mit Schatten in den Hintergrund gerückt.
Beeinflusst Licht die Lebensmittel?
Ja.
Sonnenlicht oder kurzwelliges Licht lässt nicht nur Milch in kurzer Zeit ihren Geschmack verlieren, es zerstört das Riboflavin (Vitamin B2), außerdem zerstört es Carotine. Durch Karotten, Paprika, o.ä. verfärbte Schneidebrettchen können ebenso wie Wäsche in der Sonne fleckenreduziert werden. Ebenso zerstört das kurzwellige Licht Öle, indem es die ungesättigten Fettsäuren mit Sauerstoff reagieren lässt. Recht einfach ist dies mit Leinöl zu beobachten, dieses kann mit dem UV-Licht ausgehärtet, bzw. verfestigt werden. Wird Brause frisch angesetzt kann bei dieser mit UV-Licht kurzzeitig Fluoreszenz beobachtet werden, die jedoch schnell nachlässt.
Diese Lichtempfindlichen Lebensmittel werden auch in der Regel in Lichtgeschützten Verpackungen verkauft.
Des Weiteren zerstört Licht neben dem oben genannten Vitamin A (Retinol) B2 die Vitamine B6 (Pyridoxin), B12 (Cobalamin), C (Ascorbinsäure), D (Calciferol), E (Tocopherol) und K (Phyllochinon).
Positiver Einfluss auf Lebensmittel:
Mit UV-Licht werden Oberflächen von Arbeitsplatten, Verpackungen oder auch Fleisch und Wasser entkeimt.
Licht in der Lebensmittelproduktion
Gewächshäuser
Schnelleres Wachstum und Reifung der Pflanzen mit passenden Wellenlängen siehe auch Folge 49
UV-Strahlungsdesinfektion für Lebensmittel und Getränkeanwendungen während der Verarbeitung, Lagerung, Verpackung und Transport.
Keine Chemie oder nur noch wenig nötig.
Meist mit Hochdruckentladungslampen (HID) als auch Niederdruckröhren (ND) realisiert
Nahrungsmitteloberflächenkontamination
Unmittelbar vor der Verpackung der Lebensmittel wird in einem sogenannten Dekontaminationstunnel eine UV-Oberflächendekontamination des Nahrungsmittels durchgeführt um Mikroben und Pilzsporen zu zerstören. Hierdurch kann sich kein Schimmel mehr bilden, solange die Verpackung nicht geöffnet wurde. Meist wird diese Prozedur bei Fleisch, Brot und Backwaren, Hartkäse, Eier, Salate, Nüsse, Fisch, Obst und Gemüse angewandt.
Oberflächen von Nahrungsmittelverarbeitungsanlagen
Meist werden Lebensmittel auf unsauberen Oberflächen der Maschinen verunreinigt. Dazu gehören Transportbänder, Schneideanlagen, Teigprüfer, Abfüllanlagen und viele weitere. Über all diesen Flächen werden UV-Desinfektionslampen montiert.
UV-Luftdesinfektion
Diese kommt in bestimmten Bereichen der Lebensmittelproduktion zum Einsatz. Dazu gehören Reifekammern, Kühlräume, Schneidekammern oder auch Lagerräume. Da hier die Lebensmittel längere Zeit offen an einem Ort gelagert sind, wird hier sehr darauf geachtet keimfrei zu bleiben, da sich über die Luft keine Verunreinigungen auf die Lebensmittel ablagern können.
Verpackung
Auch Verpackungen wie Kisten, Kartons, Flaschen oder Deckel können desinfiziert werden. Besonders bei Wiederverwendung sollte auf gute Reinigung und Desinfektion geachtet werden.
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17:05
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 51 – Lichtverschmutzung Teil 2
Episode in
Lichttechnik-Podcast
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Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Auswirkung auf Tiere
Großes Vogelsterben -> Grund: Reduktion der Nahrungsquelle
Insekten werden von blauem Licht angezogen da sie sich nach dem Mond orientieren. Sie Umkreisen diese Lichtquellen bis sie vor Erschöpfung verenden. In Deutschland gibt es ca. 3000 Arten von Schmetterlingen, davon sind 2700 Arten nachtaktive Tiere…
Eine einzelne Straßenlaterne kann die nachtaktiven Falter eines 200m Umkreises töten.
Schildkröten wandern statt Richtung Meer nach dem Schlüpfen Richtung Städte und werden damit auf den Straßen überfahren. Auch die frisch geschlüpften Schildkröten orientieren sich nach dem Licht. In natürlicher Umgebung ist das Wasser von dem das Licht des Mondes reflektiert wird die hellste Lichtquelle – heute sind vielerorts die nahegelegenen Städte heller.
Auswirkung auf Pflanzen
Pflanzen verlieren ihren natürlichen Tag- Nachtrhythmus. Somit auch die Jahreszeiten. Angestrahlte Pflanzen bekommen früher ihre Blätter, diese werden größer und auch länger im Herbst gehalten. Die Folgen, die Pflanze braucht im Sommer mehr Wasser und zieht im Herbst zu spät das Wasser aus Laub und Zweigen, wodurch Frostschäden entstehen.
Angeleuchtete Pflanzen bilden weniger Blüten und werden weniger befruchtet. Sie tragen also auch weniger Früchte. Auch hier mit ein Grund weil die Insekten abgelenkt werden.
Lichtverschmutzung auf dem Meer:
Das Faszinierende Phänomen der Biolumineszenz (Meeresleuchten) der Meere durch das sich bewegende Wasser das Plankton zum Leuchten angeregt wird, ist kaum noch an unseren Küsten zu beobachten durch die stetige Erhellung der Küstengebiete.
Bohrinseln
sind für 10% der Zugvögel eine Falle da diese dadurch abgelenkt werden und diese solange umkreisen bis sie nicht mehr können und wahrscheinlich die Küste nicht mehr erreichen werden.
Fischerei
Mit den extrem hellen Scheinwerfern auf Fischerbooten, werden die Fische in der Nacht angelockt um die Fangquote deutlich zu erhöhen
Fährverkehr / Kreuzfahrtschiffe
Orte ohne Lichtverschmutzung:
Wer mal Sterne abseits der Lichtüberfluteten Städte genießen möchte sollte sich mal Sternenparks ansehen: Es gibt aktuell 7 davon in Deutschland
Sternenpark Westhavelland in Brandenburg
Sternenpark Nationalpark Eifel in NRW
Sternwarte Sankt Andreasberg im Harz
Sternenpark Biosphärenreservat Rhön
Sternenpark Winklmoosalm in Bayern
Sternenpark Insel Pellworm
Sternenpark Insel Spiekeroog
Weitere sind in Planung im Pfälzer Wald und in der Schwäbischen Alb.
Weitere Auswirkungen auf die Klimaerwärmung:
Beispiel Indien: (Stand 2020)
Indien erzeugt allein durch den Stromverbrauch der nächtlichen (Außen-)Beleuchtung ca. 12 Mio. Tonnen CO2.
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19:28
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 50 – Lichtverschmutzung
Episode in
Lichttechnik-Podcast
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Intro/Outro: Inka
Heutiges JWST-Update – Das Teleskop hat seit ein paar Tagen sein Ziel erreicht und kreist nun im L2 Orbit Der wärmste Punkt hat 56°C, der kälteste -214°C…
Inhalt der Folge:
Jährlich nimmt die Lichtverschmutzung seit 2012 um 2,2% zu.
Natriumdampflampen werden durch LED Technik nach und nach überall ersetzt, da die EU effizientere Beleuchtung fördert. Hiervon ist die Straßenbeleuchtung nicht ausgenommen und dadurch kann bis zu 50% der benötigten Energie eingespart werden. LEDs haben auch den Vorteil, das der Lichtkegel gezielter auf die Straße abgebildet werden kann und sogar gedimmt werden, wenn dies notwendig sein sollte. Diese Dimmung steht noch am Anfang und wird noch nicht so häufig eingesetzt oder genutzt.
LED Lampen mit 4000 Kelvin werden im Gegensatz zu warmweißen LEDs mit ca. 2700 Kelvin viel häufiger eingesetzt, da die warmweißen Varianten ca. 10% mehr Energie benötigen und vom Staat nicht gefördert und dementsprechend auch weniger verbaut werden. Hat aber den Nachteil, dass diese Farbtemperatur viele Menschen beim Einschlafen stört, da es sehr grell wirkt.
Auswirkung auf die Wissenschaft:
Sternenbeobachtungen werden sehr erschwert und an vielen Orten komplett unmöglich.
Auswirkungen auf den Menschen:
Schlafstörungen
Reduktion von Melatonin
Förderung von Burn-Out
Auswirkung auf Tiere:
Großes Vogelsterben -> Grund: Den und mehr gibt es in der nächsten Folge.
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15:57
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 49 – Licht und Pflanzen
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Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Heutiges JWST-Update – Die Spiegelentfaltung war erfolgreich, zum Aufnahmezeitpunkt hat es 1320000 km zurückgelegt und noch 110000 km vor sich. Der wärmste Punkt hat 56°C, der kälteste -207°C…
Das Licht und die Pflanzen:
Pflanzen wachsen i.d.R. nur mit ausreichend Licht der richtigen Wellenlängen. Die meisten Pflanzen sind in gesundem Zustand grün. Heißt das, dass sie auch grünes Licht brauchen? Schließlich ist das der Hauptteil des sichtbaren Spektrums am Tag.
Pflanzen können komplett ohne natürliches Licht wachsen. Sie benötigen kurzwelliges Licht (blau um 450nm), langwelliges Licht (rot um 650nm…680nm und fernes rot 720nm…750nm), eine bestimmte minimal Temperatur und minimal Feuchtigkeit.
Funktionen/Einfluss der Wellenlängen:
UV-Licht (<380nm): Fördert die Bildung von Phenolen (Aromastoffe) und Flavonoiden (“Abwehrkräfte”), reduziert Wuchshöhe und Blattvolumen – die Pflanzen werden widerstandsfähiger. Doch wie so oft – die Dosis machts – zu viel UV-Licht tötet die Pflanze.
Blau um 450nm: Photosynthese
Rot 650nm…680nm: effektivste Art für die Photosynthese, Wachstum
Fernes Rot 720nm…750nm: Längenwachstum und Keimung, Blütenbildung
IR: 730nm…1400nm: Wird von der Pflanze dafür genutzt um Konkurenzpflanzen zu erkennen anhand der Schattenbildung.
Das Licht variiert je nach Pflanze. Algen wachsen z.B. am besten mit rotem Licht.
Junge Pflanzen sollten auch mit kurzwelligem blauen oder UV-Licht beleuchtet werden um die Pflanze im Längenwachstum etwas einzuschränken, damit die Stiele kräftiger werden.
Ergänzung zu den fleischfressenden Pflanzen – mit den Kelchen waren die Kannenpflanzen, Sumpfkrüge, Zwergkrüge oder auch die Schlauchpflanzen gemeint.
Grün->Chlorophyll
Für den gelben Farbstoff sind Carotinoide verantwortlich die immer im Blatt vorhanden sind. Die roten Farbstoffe sind die Antocyane. Diese werden hauptsächlich im Herbst gebildet
Warum Färben sich denn jetzt Blätter Rot?
Es gibt hierzu zwei Theorien:
Abwehr von Fressfeinden
Je kräftiger die Farben der Blätter sind, werden einige Insektenarten dadurch abgeschreckt sich bei diesen Pflanzen einzunisten und suchen sich stattdessen lieber eine Pflanze die nicht so kräftige Farbanteile hat wie dies bei schwächeren kranken Bäumen vorkommen kann.
Wirkt wie ein UV-Schutzfilter wie bei einer Sonnenschutzcreme das ich auch bei meinem roten Ahorn beobachten konnte.
Pflanzen empfinden Stress bei zu niedrigen Temperaturen und bei zu viel Licht. Wenn zu viel Licht auf Blätter fällt, bilden sich aggressive freie Radikale die das Blattgewebe angreifen.
Die roten und gelben Farben im Herbst schützen demnach die Blätter vor zu viel Sonne und das Blattgewebe bleibt hierdurch viel länger erhalten.
Auch im Frühling sind beim Walnussbaum rote Blätter zu beobachten die später grün werden. Die Jungen frischen Blätter sind noch sehr empfindlich gegen starke Sonneneinstrahlung und bilden am Anfang noch sehr viel von den Antocyanen um sich zu schützen.
Pflanzen im Weltraum
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20:29
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 48 – Anwendungen der Holographie
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Heutiges JWST-Update – Start war erfolgreich, zum Aufnahmezeitpunkt hat es 870000 km zurückgelegt und noch 575000 km vor sich. Der wärmste Punkt hat 57°C, der kälteste -192°C…
Holographisch optische Bauelemente (HOE)
Hologhaphisch optische Bauelemente sind Objekte deren Eigenschaften klassische optische Elemente wie Prismen oder Linsen ersetzen. Hierbei wirkt meist eine Änderung des Brechungsindex auf die optischen Strahlen ein. Ein häufig verwendetes Element sind auch holographische Gitter. Dazu werden anstelle eines Bildes Lichtwellen (ebene sowie sphärische) so miteinander überlagert dass der angestrebte optische Effekt durch Interferenz entsteht.
Echtheitszertifikate
Wird hauptsächlich aus dem Grund verwendet da dies sehr schwer zu kopieren oder nachzumachen ist. Fälschungsversuche würden sehr schnell aufgedeckt werden.
Zu finden sind diese Echtzeit Zertifikate meist auf Bargeld, Kreditkarten Wertpapiere oder wichtige offizielle Dokumente wie Führerscheine oder Pässe.
Medizin
In der Gesichtschirurgie oder auch plastischen Chirurgie dienen holograohische Aufnahmen aufgrund ihrer extrem kurzen Belichtungszeit von ca. 25 ns als verwacklungsfreie Grundlage um 3d-Modelle von Patienten zu erstellen. Diese dienen dann z.B. als Grundlage um ein 3d-Modell eines Knochen zu erstellen, das zerstörte Knochen ersetzt, oder Navigationshilfe, zum lernen,…
Unter dem Begriff Holomedizin versteckt sich eine Mischung aus real-optischen Bild und virtuellem holographischen Bild. Dazu wird setzt der Anwender eine VR- oder AR-Brille auf und sieht eine Überlagerung des realen Bildes mit der holographischen Darstellung z.B. eines Organes. In der Darstellung kann das Organ dann z.B. eingefärbt, vergrößert, gedreht oder auch bestimmte Bereiche ausgeblendet werden um gewollte Bereiche besser sehen zu können. Diese Technik wird auch Mixed-Reality genannt und wurde vor ein paar Jahren schon im Sana-Klinikum in Berlin Lichtenberg genutzt um einem Patienten einen Herzschrittmacher einzusetzen. Der Grund dafür können u.a. Verwachsungen oder Vernarbungen aus Verletzungen oder früheren Operationen sein. Ein weiterer Grund kann außerdem sein, dass ein Spezialist zu weit entfernt ist und die OP mittels der holographischen Darstellung begleiten kann.
Eine ungewöhnliche Form der Holographie ist die akkustische Holographie, die im Gegensatz zur “konvetionellen” Holographie anstelle von Lichtwellen Ultraschallwellen nutzt. Mittels eines entsprechenden Hologramms lassen sich hierbei die Interferenzen so nutzen, dass sie z.B. nur krankes Gewebe eines Organs zerstören.
holographische Endoskopie
Ermöglicht kleinere Endoskope und verursacht damit geringere Gewebsschädigungen. Das Endoskop kann 0,1mm…0,3mm sein. Das eigentliche Endoskop besteht aus einer einzigen Multimodefaser, deren Bild mittels einer Kamera aufgenommen und im Rechner zu einem holographischen Bild umgerechnet wird. Dabei könnte sich das Objekt bis zu einem halben Meter vom Endoskop entfernt befinden. Ziel dieser Technik ist die Untersuchung von bisher schwer zugänglichen Bereichen z.B. im Gehirn bei der Alzheimerforschung als vereinfachte “Biopsie” oder Untersuchung von Bauchspeicheldrüse oder Eierstöcken.
Holographische Interferometrie
Wird benutzt um sehr präzise Messungen an 3D Objekten durchzuführen. Hierfür wird ein ein Referenz Hologramm mit einem 3D Objekt direkt Projiziert und verglichen. Dadurch können sehr genau die Abweichungen als Interferenzmuster dargestellt werden die viel kleiner als 1um sein können.
Röntgenholographie (In-Flight Holografie)
Wird genutzt um kleinere Partikel, Viren oder andere sehr kleine Objekte sichtbar zu machen. vor der Roentgen Holographie musste man die sehr kleinen Nanometergroßen proben auf einer Oberfläche fixieren. Dies hatte den Nachteil dass die Probe dadurch beeinflusst wurde.
mit der Röntgen Holografie kann man diese Fixierung umgehen indem man ein Referenzobjekt zum Beispiel in einer Flüssigkeit mit den zu untersuchenden Viren hinzugibt. Die Flüssigkeit mit den Referenzobjekten und den Viren wir wird dann zusammen im Focus von dem Röntgenlaser injiziert. Das daraus resultierende Referenzmuster das gestreuten Lichts wird dann mit speziellen Kameras aufgezeichnet und auch und kann dementsprechend ausgewertet werden.
Speicher
Es wurde zwar immer darüber geredet und das Hologramme in speziellen Kristallen gespeichert werden können. Dadurch sind gigantische Datenspeicher möglich, aber bis heute scheint dies doch eine etwas größere Herausforderung zu sein. Im Jahr 2009 wurde von General Electric eine Mitteilung veröffentlicht, dass die einen Speicher mit 500 Gigabyte entwickelt haben, Was für damalige Verhältnisse sehr viel war.
Kunst
Wie wir sie kennen und lieben gelernt haben. Bunt, schrill, technisch faszinierend.
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19:00
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 47 – Holographie – Teil 2
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Update zum Start des James Webb Space Teleskop.
Der Start wurde vom 22.12.21 auf den 24.12.2021 07:20am EST verschoben wegen Kommunikationsproblemen zur Ariane 5.
Lichtquelle:
Arten:
Transmissions- und Reflexionshologramme
Um ein Hologramm zu erstellen, benötigt man ein kohärentes Licht, z.B. eines Lasers. Dieses Licht muss unterteilt werden in zwei Teile, ein Teil (Objektwelle) trifft auf ein Objekt und fällt anschließend von diesem Objekt auf den Holografiefilm. Der zweite Teil des Lichts (Referenzwelle) wird direkt von der Quelle auf den Holografiefilm gerichtet.
Nun wird zwischen Transmissions- und Reflexionshologramm unterschieden. Beim Transmissionshologramm treffen beide Teile des Lichts bei der Aufnahme von der gleichen Seite auf den Holografiefilm. Zur Betrachtung muss dann das Referenzlicht von der dem Betrachter gegenüberliegeden Seite auf das Hologramm treffen, also durch das Hologramm scheinen.
Die andere Form, das Reflexionshologramm ist genau entgegengesetzt. Bei der Aufnahme trifft die Referenzwelle von einer Seite auf den Holografiefilm, die Objektwelle trifft von der anderen Seite auf den Holografiefilm. Zur Betrachtung eines Reflexionshologramm wird das Referenzlicht von der Betrachterseite auf das Hologramm gelenkt.
Denisjuk-Hologramme
Beim Denisjuk-Hologramm handelt es sich nicht um eine spezielle Variante des Hologramms, sondern eher um eine spezielle Form der Aufnahme. Dabei wird das Licht nicht direkt geteilt, es wird aufgeweitet und leuchtet direkt auf den Holografiefilm. Das Licht muss den Holografiefilm durchleuchten und fällt auf das Objekt, das sich in diesem Fall hinter dem Holografiefilm befindet und wird von dort wieder zurück auf den Holografiefilm reflektiert. Die Teilung des Lichts findet hier also indirekt zeitlich statt. Die Referenzwelle ist nun das direkte Licht von der Lichtquelle, die Objektwelle ist das reflektierte Licht, das vom Objekt kommt. Der Holografiefilm wird von beiden Seiten beleuchtet, es handelt sich hierbei demnach um ein Reflexionshologramm. Zur Betrachtung des Hologramm kann das Referenzlicht wieder von der Seite des Betrachters auf das Hologramm fallen.
Bildebenenhologramme
Ein Bildebenenhologramm kann auf unterschiedliche Wege erzeugt werden. Dabei wird das Licht eines nicht aufgeweiteten Lasers wieder aufgeteilt. Bildebenenhologramme können sowohl als Reflexions- wie auch als Transmissionsbildebenenhologramme erzeugt werden. Dazu wird das Licht nicht nur in zwei Teile, sondern in mehrere aufgeteilt. Diese verschiedenen Teile werden unter unterschiedlichen Winkeln auf das Objekt und den Holografiefilm gelenkt.
Regenbogenhologramme
Sind die häufigsten Hologramme, da sie mit weißem Licht anstatt eines monochromatischen Lasers rekonstruiert werden können. Die Regenbogenhologramme haben daher in der Kunst sehr viel Verbreitung gefunden. Wie der Name schon vermuten lässt ist dieser durch die Farbenvielfalt der Hologramme darauf zurückzuführen. Würde man ein Regenbogen Hologramm mit einem Monochromatischem Licht betrachten, würde man nur einen Teil von dem Bild sehen wie durch eine Schlitzblende da die anderen Farbanteile nicht gleichzeitig dargestellt werden können.
Farbholographie
Der Unterschied bei der Farbholographie ist das hier zur Erstellung eines solchen Holograms ein weißlicht Laser verwendet wird um die 3 Primärfarben abzubilden es gibt aber nicht viele Filmmaterialien die sowas können. Man könnte auch 3 Laser verwenden mit den Primärfarben und nacheinander das Objekt belichten. Bei der Betrachtung sieht man hier ein Echfarbhologramm.
Digitale Holographie
Wie der Name es schon vermuten lässt, wird ein Hologramm digital mit einer hochauflösenden elektro-optischen Kamera aufgenommen. Die Rekonstruktion ist hier dann nicht mehr auf den üblichen Trägermaterialien anzuschauen, sondern wird im Computer rekonstruiert zur Ansicht. Diese Hologramme werden sehr oft in der holographischen Mikroskopie eingesetzt.
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16:15
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 46 – Holographie – Teil 1
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Folge 46 – Holographie
Update zum Start des James Webb Space Teleskop.
Geplant war 18. Dezember in Franz.-Guayana. Verschoben frühestens auf 22 Dez. wegen einem ungeplanten lösen eines Klemmbandes, welches dazu benötigt wird das das Teleskop auf die Hauptstufe der Ariane 5 zu setzen mit Hilfe eines Lauch-Vehikel-Adapters. Ob etwas beschädigt wurde ist noch in Untersuchung oder wurde noch nicht bekannt gegeben.
Was ist Holografie:
Der große Erfolg der Holographie entstand erst als die ausreichend starken kohärenten Laser zur Verfügung standen um ein Hologramm zu erstellen.
Die Informationen die in einem Hologramm gespeichert werden sind die Amplitude, also die Helligkeit des Lichts, und die Phase, welche der Wellenlänge entspricht. Bei der Wiederherstellung von einem holografischen Bild wird die Welle vollständig rekonstruiert. Nicht zu verwechseln mit einem Kinegramm das nur mehrere 2D Bilder speichert und beim Verkippen jeweils andere Ansichten darstellt z.B. sehr oft auf Geldscheinen Eintrittskarten oder Ausweisen zu finden.
Das Wort Holos ist griechisch und bedeutet ganzheitlich, bzw. vollständig und “Graphein” bedeutet aufzeichnen, schreiben.
Geschichte der Holografie:
Als Erfinder der Holografie zählt der 1900 geborene ungarische Physiker Dennis Gabor, er hat 1948 in London seine Arbeit unter dem Titel “Die verzerrte Front elektromagnetischer Wellen” veröffentlicht. Diese Arbeit war ein “Abfallprodukt” bei dem Versuch die Auflösung von Elektronenmikroskopen zu verbessern. Der wesentliche Aspekt seiner Arbeit war die Entdeckung wie man dreidimensionale Informationen im zweidimensionalen Raum darstellen kann. Er schaffte es bereits 1947 mit einer Quecksilberbogenlampe und einigen Lochblenden ausreichend koharäntes Licht zu erzeugen und die Interferenzstruktur eines transparenten Objektes im Durchlichtverfahren auf einer photographischen Platte festzuhalten. Für diese Arbeit bekam er im Jahr 1971 den Nobelpreis für Physik.
Bis zum ersten hoch aufgelösten holografischen Bild brauchte es aber noch ein paar Jahre, diese Abbildung war das Modell einer Lok im Jahr 1962. Im März 1964 stellten die beiden Wissenschaftler Emmeth Leith und Juri Upatnieks das erste Hologramm in hoher Qualität auf 10cm x 12 cm in Washington DC bei einem Treffen optischer Wissenschaftler vor. Dieses war mit einem Rubin-Laser, später mit He-Ne-Lasern aufgezeichnet worden und konnten nur wieder mit einem Laser sichtbar gemacht werden.
Juri Nikolajewitsch Denisjuk, ein russischer Physiker forschte an der “In-line-Technik“ von Gabor und erzeugte damit das erste Weißlichthologramm. Diese Hologramme konnten mit einer weißen Lichtquelle oder Sonnenlicht betrachtet werden. Diese Forschungsrichtung führte zu dem ersten Regenbogenhologramm (Echtfarbhologramm) von Stephen Benton (Polaroid Corparation)
Salvador Dali arbeitete mit Gabor zusammen um die Holografie für die Kunst zu nutzen.
Seit mitte der 1970er Jahre werden Hologramme an Hochschulen zur Lehre eingesetzt, bedurften anfangs jedoch einer guten Kenntnis und ordentlicher Justage des Lasers und Bildes, um das Bild sichtbar werden zu lassen.
Das erste Museum für holografische Kunst wurde 1976 in New York eröffnet. Für ein Bekanntwerden in der Öffentlichkeit sorgte 1984 das National Geographic Magazine in seiner Märzausgabe, das mit einer Auflage von 11 Millionen Zeitschriften auf seiner Titelseite ein Hologramm eines fliegenden Adlers hatte.
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19:21
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 45 – Hubble vs. J Webb – Teil 2
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Folge 45 – Vergleich Hubble und James Webb
Vergleich der beiden Teleskope
EigenschaftHubbleJames WebbTransportstruktur 40 entfaltbare Strukturen 178 Auslöseeinrichtungen Aufbau Prinzip von Cassegrain Spiegelteleskop. Großer Spiegel sammelt und fokusiert auf kleinen Spiegel. Verteilt gleichzeitig Licht in die verschiedenen Messinstrumente Segmentierter Hauptspiegel mehrlagiges Sonnenschild (5 Lagen?) Momentenklappe Kooperation NASA, ESA Canada, Europa, USA
CSA, ESA, NASA (ca.80%) Entfernung 590km, Umrundung der Erde in ca.96 Minuten, Geschw. 8km/sek –> 28800 km/h 1,5Mio.km (ca. 4x weiter weg als der Mond) auf der Schattenseite von der Erde (Am Lagrangepunkt L2) Kühlung Im sichtbaren Bereich nicht notwendig. Temperatur wird zw. –20 und +50°C gehalten je nach Messgerät Passiv & Kühlmaschine (Kompressorkühlung mit Helium) Spiegel Durchmesser 2,4m
Fläche von 4,5m² Durchmesser 6,5m 1,32m / 20,8 kg 18 X Berrylium Spiegel 6 Kant, Goldbeschichtet, 20 μm Oberflächengenauigkeit
Vergleich:
Das Webb Teleskop soll ungefähr eine 100fache Leistungsfähigkeit von Hubble haben und soll die Ursprünge des Universums erforschen. Es soll auch nicht das Hubble ersetzen, sondern gilt als Nachfolger, da Hubble noch einige Jahre im Einsatz sein wird.
Da das Webb Teleskop Treibstoff benötigt um auf Kurs zu bleiben, ist die Einsatzdauer im Gegensatz zum Hubble drastisch gesenkt und wird auf 5 Jahre geschätzt mit Hoffnung auf 10 Jahre.
Webb hat einen Hauptspiegel mit einem Durchmesser von ca. 6,5 Metern, womit die Sammelfläche deutlich größer ist als bei den Spiegeln der aktuellen Generation von Weltraumteleskopen. Der Hubble-Spiegel hat einen viel kleineren Durchmesser von 2,4 Metern und seine entsprechende Sammelfläche beträgt 4,5 m2, womit Webb eine etwa 6,25-mal größere Sammelfläche hat.
Webb hat ein wesentlich größeres Sichtfeld als die NICMOS-Kamera auf Hubble (die mehr als das ~15-fache der Fläche abdeckt) und eine wesentlich bessere räumliche Auflösung als das Spitzer-Weltraumteleskop im Infrarotbereich.
Hubble:
Warum sind Infrarotbeobachtungen für die Astronomie so wichtig? Sterne und Planeten, die sich gerade bilden, liegen hinter Staubwolken verborgen, die sichtbares Licht absorbieren. (Das Gleiche gilt für das Zentrum unserer Galaxie.) Infrarotlicht, das von diesen Regionen ausgestrahlt wird, kann jedoch diese staubige Hülle durchdringen und das Innere enthüllen.
Missionsziele:
Erkunden von
Planeten im Sonnensystem und darüber hinaus (Exoplaneten)
Sterne
Nebel aller Art
Schwarze Löcher und deren Umgebung
Galaxien in fast beliebiger Distanz und Alter
Dunkle Materie und Dunkle Energie
Alter des Universums
Webb:
Das Sonnenschutzsegel dient vorwiegend zur Kühlung des Teleskops. Die Momentenklappe dient dazu die Drallwirkung, welche durch die Sonnenstrahlung entsteht, abzubauen. Ein Spiegelelement wiegt nur 20,3kg, dazu wurden vom ursprünglichen Segment auf der Rückseite 92% des Materials entfernt, bis eine Struktur aus kleinen Dreiecken übrig blieb. Zur Vermeidung des “Hubble-Fehler” (Falsche Fokusierung des Spiegels zu den Aufnahmegeräten) wurde die gesamte Teleskopeinheit in einer riesigen Vakuumkammer (JSC-Chamber A), welche auf ca. -220°C mit flüssigem Stickstoff abgekühlt wurde, vermessen / getestet.
JSC-Chamber A: JSC=Johnson Space Center;
innen: ø=16,8m, h= 27,4m ,
Außen: ø=19,8m, h=36,6m
Tmin=35K
Ausbringung:
Abschuss mit Ariane 5 Rakete. Lösen von der Trägerrakete 30 min nach Start.
Erst werden die Solarpanels entfaltet zur Stromgewinnung (33 min nach Start), eine kleine Antenne dient zur Kommunikation während der Entfaltung. Dann werden die Sonnenschutzsegel entfaltet und vereinzelt (auf Abstand gezogen). Anschließend werden Sekundärspiegel und danach der Hauptspiegel entfaltet. Nach dem Entfalten müssen die einzelnen Segmente des Hauptspiegels ausgerichtet / feinjustiert werden, um auf wenige Nanometer genau zu stimmen.
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20:26
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 44 – Hubble vs. J Webb
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Folge 44 – Vergleich Hubble und James Webb
Vergleich der beiden Teleskope
EigenschaftenHubbleJ. WebbGröße 13,1m lang,
4,3 Durchmesser 21m x 14m x 10m Teleskopgröße
6,4m lang Brennweite von 57,6m Blendenzahl f/24 Ø=6,5m IR-Teleskop (zwischendurch Kostensenkung / Diskussion 4m) Gewicht 11 600kg 6300kg Wellenlängen 0,8-2,5 μm Hauptbereich:
0,1-0,8 μm 600nm … 28 μm Sensortemperatur 45K
Kältestes Element 7K Messmethoden
Advanced Camera for Surveys (ACS) (Beobachtung großer Raumgebiete)
Wide Field Camera 3 (WFC3) (Ähnlich ACS nur UV und sichtbaren Spektrum überlegen)
Cosmic Origins Spectrograph (COS) (Spektrometer für Messpunkte 90nm-320nm)
Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS)(Spektrograph 115nm-1030nm bis 500 Punkte (CCD Sensor))
Near Infrared Camera and Multi-Object Spectrometer (NICMOS)
109kg Stickstoff nach 2 Jahren Aufgebraucht und im NIR nicht mehr einsetzbar.
Wurde Später durch ein geschlossenes Kühlsystem ersetzt.
Seit 2008 ruht das System aufgrund technischer
Probleme im Kühlsystem NIR-Kamera (40 Megapixel)
Nah-Infrarot-Spektrograph (NIR-Spec)
600nm … 5µm
Spektrale Auflösung: R 100, 1000, 2700
Spalt-Spektrograph
Abbildender Spektrograph
Multi-Objekt Spektrograph Mittel-Infrarot-Instrument (MIRI) – Hochauflösende Kamera
5µm … 28µm Koronographie 24”…30” FOV Abbildender Spektrograph 3”…7” FOV Spalt-Spektrograph Kamerasysteme NICMOS, CCDs Stromversorgung Solarzellen 4550 Watt 2800 Watt Verbrauch 6 Nickel Wasserstoff Akkus 75Ah zur Überbrückung der Schattenzeiten
um Dauerbetrieb zu gewährleisten Solarzellen: 20 foot Array (40 deployable structures Li-Ion Batterie Ladetechnik MPPT Bus-Spannung 22V…35V Sony-Zellen 18650 Typ /18000 Lade-Entladezyklen Kosten ca. 200 Mio USD >10 Mrd. € Idee NASA Mitte der 1970er 1996 Entwicklungszeit 7 Jahre 1978-1985 25 Jahre Geplante Einsatzdauer
Noch bis 2026 5 Jahre (11 Jahre fuel) Start 24.04.1990 geplant: 18. Dez 2021
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21:27
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 43 – Lampensockel von Fahrzeugen
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Lampensockel von Fahrzeugen:
Glasquetschsockel
Soffittensockel
Bajonettsockel
Stiftsockel
B8,3d B8,4d z.B. Tachobeleuchtung z.B. Tachobeleuchtung B8,5d B8,7d z.B. Tachobeleuchtung z.B. Tachobeleuchtung BA7s BA9s z.B. Tachobeleuchtung, Kontrollleuchte z.B. Tachobeleuchtung, Standlicht BAX9s BA15s z.B. Standlichtlampe z.B. Positionslampe BAU15s BAY15d z.B. Blinker z.B. Brems-/Schlusslicht, 21/5W BAZ15d IEC 7004-11C BA20s DIN 49730 IEC 7004-12 z.B. Brems-Schlusslicht 21/4W z.B. Hauptscheinwerfer 50W BA20d PX13,5s z.B. Scheinwerferlampe z.B. Taschenlampe P14,5s (H1) PK22s (H3) z.B. Hauptscheinwerfer z.B. Hauptscheinwerfer P20d P22d z.B. Fernlicht z.B. Abblendlicht, Nebelscheinwerfer P26s P29t z.B. Abblendlicht z.B. Scheinwerfer 65W/45W P43t (H4) P45t (R2) z.B. Abblendlicht z.B. Abblendlicht Oldtimer PGJ19 (H8) PX26d (H7) z.B. Abblendlicht z.B. Abblendlicht, Fernlicht S5,5 / SV5,5 / SV5,5-6 S6 / SV6 / SV6-6 z.B. Kennzeichenbeleuchtung, Positionslicht, Innenraumbeleuchtung z.B. Kennzeichenbeleuchtung, Positionslicht, Innenraumbeleuchtung S7 / SV7 / SV7-8 S8,5 / SV 8,5 / SV8,5-8 z.B. Kennzeichenbeleuchtung, Positionslicht, Innenraumbeleuchtung z.B. Kennzeichenbeleuchtung, Positionslicht, Innenraumbeleuchtung W2x4,2d W2,1×9,2d z.B. Tachobeleuchtung z.B. Zusatzblinker, Begrenzungsleuchte W2,1×9,5d W2,5x16d z.B. Tacho und Signalbeleuchtung z.B. Blinker, Bremslicht, Rückfahrlicht W2,5x16q W3x16d Blinkleuchte 27W/7W Blinker 21W W3x16q W4x8,5d Tagfahrlicht Dual 21/5W Glasquetschsockel Instrumentenbeleuchtung
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25:29
Der Lichttechnik-Podcast – Folge 42 – Lampensockel von Leuchtstofflampen
Episode in
Lichttechnik-Podcast
Sprecher:
Markus Bausewein
Andreas Miesauer
Intro/Outro: Inka
Inhalt der Folge:
Lampensockel von Leuchtstofflampen:
Sockel von Leuchtstoffröhren
Fassung T5 G5
Fassung T8 G13
Fassung G13 T12 (T38)
Fassung S14d / S14s
Fassung S15, S19
Fassung R17d T12 (HO)
Fassung Fa6
Fassung 2GX13 T-R5 (T-R16)
Fassung G10q T-R
Fassung 2G13 T-U
Fassung GZ10 (Starter)
Sockel von Kompaktleuchststofflampen:
Sockel G24d-1 / G24d-2 / G24d-3 / G24q-1 / G24q-2 / G24q-3
Sockel 2G7
Sockel 2G11
Sockel G23 / GX23
2G10
GR8
GR10q
GRY10q-3
GRZ10d
GRZ10t
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25:15
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