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NICHT im Fachraum essen
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NICHT im Fachraum essen

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Unser Podcast „Nicht im Fachraum essen!“ beschäftigt sich mit naturwissenschaftsdidaktischer Forschung, den daraus resultierenden Ergebnissen für das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften sowie der Kommunikation darüber. Naturwissenschaftliches Lehren und Lernen ist vor dem Hintergrund der zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen wichtiger denn je. Die naturwissenschaftsdidaktische Forschung möchte einen Beitrag dazu leisten, das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften stetig weiterzuentwickeln und unsere Gesellschaft durch eine naturwissenschaftliche Grundbildung auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Was all unsere Gäst*innen gemeinsam haben: Sie sind junge Wissenschaftler*innen, die innovative, zukunftsorientierte Forschung in den Naturwissenschaftsdidaktiken betreiben. Ihre Forschungsergebnisse teilen sie normalerweise in wissenschaftlichen Publikationen und auf Konferenzen, wie der GDCP-Jahrestagung, mit einem ausgewählten Fachpublikum. Auch wenn einige unserer Gäst*innen ihre Forschungsergebnisse bereits in die Praxis des Lehrens und Lernens in Schule und Hochschule tragen, besteht der Wunsch weitere Agierende im Bildungssystems zu erreichen. Der Podcast ist für alle, die sich für das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften interessieren: alle Wissenschaftler*innen in der (naturwissenschaftsdidaktischen) Bildungsforschung, Politiker*innen, Lehrende an Hochschulen und Lehrkräfte.

Weitere Infos unter https://stiftung.gdcp-ev.de/podcast/. Wir wünschen sehr viel Freude beim Zuhören!  „NICHT im Fachraum essen“ wird gefördert durch die GDCP-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Didaktik der Chemie und Physik. Vielen Dank für diese Unterstützung!

Unser Podcast „Nicht im Fachraum essen!“ beschäftigt sich mit naturwissenschaftsdidaktischer Forschung, den daraus resultierenden Ergebnissen für das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften sowie der Kommunikation darüber. Naturwissenschaftliches Lehren und Lernen ist vor dem Hintergrund der zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen wichtiger denn je. Die naturwissenschaftsdidaktische Forschung möchte einen Beitrag dazu leisten, das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften stetig weiterzuentwickeln und unsere Gesellschaft durch eine naturwissenschaftliche Grundbildung auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Was all unsere Gäst*innen gemeinsam haben: Sie sind junge Wissenschaftler*innen, die innovative, zukunftsorientierte Forschung in den Naturwissenschaftsdidaktiken betreiben. Ihre Forschungsergebnisse teilen sie normalerweise in wissenschaftlichen Publikationen und auf Konferenzen, wie der GDCP-Jahrestagung, mit einem ausgewählten Fachpublikum. Auch wenn einige unserer Gäst*innen ihre Forschungsergebnisse bereits in die Praxis des Lehrens und Lernens in Schule und Hochschule tragen, besteht der Wunsch weitere Agierende im Bildungssystems zu erreichen. Der Podcast ist für alle, die sich für das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften interessieren: alle Wissenschaftler*innen in der (naturwissenschaftsdidaktischen) Bildungsforschung, Politiker*innen, Lehrende an Hochschulen und Lehrkräfte.

Weitere Infos unter https://stiftung.gdcp-ev.de/podcast/. Wir wünschen sehr viel Freude beim Zuhören!  „NICHT im Fachraum essen“ wird gefördert durch die GDCP-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Didaktik der Chemie und Physik. Vielen Dank für diese Unterstützung!

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Folge 36: Wie sehen Lehrkräfte physikdidaktische Forschung

In dieser Folge von „Nicht im Fachraum essen“ sprechen wir mit Melissa Costan von der Universität Bremen über ein zentrales Thema der Fachdidaktik: Wie nehmen Lehrkräfte physikdidaktische Forschung wahr und welche Bedeutung hat sie für ihren Unterricht? Ausgangspunkt ist das sogenannte Transferproblem: Forschungsergebnisse liegen vor, finden aber häufig nicht den Weg in die schulische Praxis. Gemeinsam diskutieren wir, was unter evidenzbasierter Unterrichtsgestaltung verstanden wird und welche Rolle mögliche Wissenschaftsskepsis dabei spielen kann. Melissa untersucht diese Fragen in ihrem Dissertationsprojekt und Lehrkräfte dazu befragt, was sie unter physikdidaktischer Forschung verstehen, wie sie deren Relevanz einschätzen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Dabei zeigen sich unterschiedliche Lehrkräfte-Profile und Perspektiven auf Forschung; zwischen Interesse, Distanz und pragmatischer Nutzung. Außerdem spricht sie über Herausforderungen im Forschungsprozess, offene Fragen und nächste Schritte. Eine Folge für alle, die sich für das Zusammenspiel von Forschung und Unterrichtspraxis interessieren und dafür, wie beide Bereiche stärker voneinander profitieren können.    Veröffentlichtungen: Costan, M., Costan, K., Weißbach, A., & Kulgemeyer, C. (2026). Exploring physics teachers’ views on physics education research: a case of science scepticism? International Journal of Science Education, 1–25. https://doi.org/10.1080/09500693.2026.2629345 Fishbein, M., & Ajzen, I. (1975). Belief, Attitude, Intention, and Behavior: An Introduction to Theory and Research. Reading, MA: Addison-Wesley. Fishbein, M., & Ajzen, I. (2010). Predicting and changing behavior: The reasoned action approach. Psychology Press. Fives, H., & Buehl, M. (2012). Spring cleaning for the ‘messy’ construct of teachers’ beliefs: What are they? Which have been examined? What can they tell us?. In K. R. Harris, S. Graham, T. Urdan, S. Graham, J. M. Royer, & M. Zeidner (Eds.), APA educational psychology handbook (Vol. 2., pp. 471–499). American Psychological Association. Nägel, L., Bleck, V., & Lipowsky, F. (2023). “Research findings and daily teaching practice are worlds apart” – Predictors and consequences of scepticism toward the relevance of scientific content for teaching practice. Teaching and Teacher Education, 121, 103911. https://doi.org/10.1016/j.tate.2022.103911
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27:45

Folge 35: Machine Learning zur Analyse und Förderung mechanistischen Begründens in der Organischen Chemie

Machine Learning (ML) kann den methodischen Werkzeugkasten naturwissenschaftsdidaktischer Forschung erweitern – doch was bedeutet das konkret für Lehre und Lernen, insbesondere in der Organischen Chemie? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie ML-Verfahren genutzt werden können, um Lernprozesse in der Hochschullehre besser zu verstehen und gezielt zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem mechanistischen Begründen – einer zentralen Kompetenz in der Organischen Chemie.Wir diskutieren, welche Potenziale supervised und unsupervised ML-Ansätze bieten, wie Computational Grounded Theory datengetriebene und theoriegeleitete Ansätze verknüpft und warum Explainable AI entscheidend ist, um Forschungsergebnisse nachvollziehbar zu machen. Gleichzeitig geht es um grundlegende Fragen: Welche Rollen übernehmen Mensch und Maschine im Forschungsprozess? Wie lassen sich Validität und Reliabilität sichern? Und warum führt der Einsatz von ML nicht automatisch zu besseren Lernprozessen bei allen Studierenden?Anhand tiefer Einblicke in das Promotionsprojekt von Paul Martin (Justus-Liebig-Universität Gießen, Paul.Martin@didaktik.chemie.uni-giessen.de) wird deutlich, dass ML traditionelle Lehrformate nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen sollte. Eine Folge über Potenziale und die verantwortungsvolle Integration datenbasierter Methoden in die naturwissenschaftliche Hochschullehre und Forschung – bei „Nicht im Fachraum essen!“. Wichtige Links und Publikationen: Kubsch, M., Krist, C., & Rosenberg, J. M. (2023). Distributing epistemic functions and tasks—A framework for augmenting human analytic power with machine learning in science education research. Journal of Research in Science Teaching, 60(2), 423-447. https://doi.org/10.1002/tea.21803 Martin, P. P., Kranz, D., & Graulich, N. (2025). Revealing rubric relations: Investigating the interdependence of a research-informed and a machine learning-based rubric in assessing student reasoning in chemistry. International Journal of Artificial Intelligence in Education, 35(3), 1465-1503. https://doi.org/10.1007/s40593-024-00440-y Martin, P. P., & Graulich, N. (2024). Beyond language barriers: Allowing multiple languages in postsecondary chemistry classes through multilingual machine learning. Journal of Science Education and Technology, 33(3), 333-348. https://doi.org/10.1007/s10956-023-10087-4 Martin, P. P., & Graulich, N. (2023). When a machine detects student reasoning: a review of machine learning-based formative assessment of mechanistic reasoning. Chemistry Education Research and Practice, 24(2), 407-427. https://doi.org/10.1039/D2RP00287F Martin, P. P., Kranz, D., Wulff, P., & Graulich, N. (2024). Exploring new depths: Applying machine learning for the analysis of student argumentation in chemistry. Journal of Research in Science Teaching, 61(8), 1757-1792. https://doi.org/10.1002/tea.21903 Martin, P. P., Kubsch, M., Yik, B. J., Burlingham, B. T., & Graulich, N. (2025). Adaptive, but equitable? Exploring the impact of machine learning‐based adaptive support on educational debts in undergraduate chemistry. Science Education. https://doi.org/10.1002/sce.70042 Nelson, L. K. (2020). Computational grounded theory: A methodological framework. Sociological Methods & Research, 49(1), 3-42. https://doi.org/10.1177/0049124117729703 Rost, M., Resch, K., & Lembens, A. (2025). Using computational grounded theory to analyze pre-service chemistry teachers’ reflective practice regarding technology integration in classrooms within a service-learning–oriented seminar.Journal of Science Education and Technology, 34(6), 1519–1540. https://doi.org/10.1007/s10956-025-10236-x Tschisgale, P., Wulff, P., & Kubsch, M. (2023). Integrating artificial intelligence-based methods into qualitative research in physics education research: A case for computational grounded theory. Physical Review Physics Education Research, 19(2), 020123. https://doi.org/10.1103/PhysRevPhysEducRes.19.020123
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Folge 34: Zwischen Algorithmus und Aufklärung

KI-Anwendungen eröffnen für das Lehren und Lernen in den Naturwissenschaften neue Möglichkeiten, Lernprozesse zu unterstützen, Lernziele zu erweitern und komplexe Daten auszuwerten. Gleichzeitig stellen sie uns vor zentrale Fragen: Wie kann KI verantwortungsvoll eingesetzt werden, ohne in Überwachung statt Unterstützung zu münden? Wie lassen sich ethische Aspekte, Diversität und Fairness konkret und handlungsleitend in Forschung und Unterricht integrieren? Und welche Rolle spielen Bildungsforschung und Bildungspolitik in diesem Spannungsfeld?In dieser Folge diskutieren wir mit Adrian Grimm (grimm@leibniz-ipn.de) Perspektiven der Naturwissenschaftsdidaktik auf KI, Ethik und Bildung(spolitik). Es geht um konkrete Leitlinien und deren praktische Umsetzung in Forschung und Lehre, um die Bedeutung langfristiger Forschungsperspektiven und um die Notwendigkeit, neben KI-Expertinnen auch Fachdidaktikerinnen einzubeziehen. Außerdem sprechen wir darüber, warum man kein KI-Profi sein muss, um sich dem Thema zu nähern, wie ein niedrigschwelliger Einstieg gelingen kann und welche Potenziale – etwa durch Retrieval-Augmented Generation – für eine diversitätssensible Nutzung von KI bestehen.Warum zukünftige Forschung in diesem Feld ethische Haltungen stärker in den Blick nehmen sollte und warum das für naturwissenschaftliche Bildung wichtig ist, erfahrt ihr in dieser Folge von „Nicht im Fachraum essen!“ Modulkonzept KI & Diskriminierung von Arbeit und Leben für die politische Jugendbildung, 6 Unterrichtsstunden à 45 Minuten (Arbeit und Leben ist gemeinsam getragen von Deutschem Gewerkschaftsbund und Volkshochschulen) Microaffections and Microaffirmations, Buchkapital von Isabel Espinal, sowie analog Mikroagressionen von Karina Griffith im Missy-Magazine Grimm, A., Steegh, A., Kubsch, M., & Neumann, K. (2023). Learning Analytics in Physics Education: Equity-Focused Decision-Making Lacks Guidance!. Journal of Learning Analytics, 10(1), 71-84. https://doi.org/10.18608/jla.2023.7793 Grimm, A., 2025. ‘A World Where Many Worlds Fit’: De-Biasing and Critical Consciousness With A Focus On STEM Identity Development For All Students In Physics Education Ecosystems As Pluriverses. https://macau.uni-kiel.de/receive/macau_mods_00006261?lang=de
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Folge 33: Metaphernverwendung und Schüler:innenvorstellungen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität

In dieser Episode von ‚NICHT im Fachraum essen‘ sprechen Ann-Katrin und David mit Ronja Sowinski (IPN Kiel) über die besondere Bedeutung von Metaphern im naturwissenschaftlichen Unterricht. Im Rahmen ihrer Promotion an der Leuphana hat unsere Gästin untersucht, wie wirkungsvoll Metaphern als Brücke zwischen Alltagssprache und Fachwissen im Biologie-Unterricht sein können. Dabei hat sie in einem qualitativen Vorgehen Schüler:innenvorstellungen zu den Themen Laubzersetzung und Immunologie bei mehrsprachigen Lernenden identifiziert und untersucht, inwiefern Lehrende und Lernmittel wie Lehrbuchtexte diese Vorstellungen adressieren (können). Neben ihrer Forschung zu Metaphern ist Ronja Sowinski auch in der Lehrkräftefortbildung aktiv und plaudert mit uns aus dem Nähkästchen, was sie motiviert neben der Forschung auch diese Art des Wissenstransfer zu betreiben. Also hört rein, wenn auch ihr euch fragt, wie Metaphern womöglich euch dabei helfen können, die Natur(wissenschaft) besser zu verstehen! Publikationen der Gäst*innen: ·      Sowinski, R., Hofer, E., & Abels, S. (2025). Alles nur ein Kampf? Schüler:innenvorstellungen zu Aspekten der Immunreaktion. Zeitschrift für Didaktik Der Biologie (ZDB), 30(1), 25–48. https://doi.org/10.11576/zdb-7338 ·      Sowinski, R., Hofer, E., & Abels, S. (2024). Metaphern zur Klärung biologischer Phänomene: Eine Analyse verschiedener fachwissenschaftlicher Datenquellen. Zeitschrift für Didaktik Der Biologie (ZDB), 28, 56–75. https://doi.org/10.11576/zdb-6573
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Folge 32: Gesundheitsbildung von Anfang an

In dieser Episode von ‚NICHT im Fachraum essen‘ diskutieren Ann-Katrin und Stefan gemeinsam mit Marie-Theres Ronnebaum (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) über das Thema Gesundheitsbildung im Kontext des Sachunterrichts an der Grundschule.  Marie untersucht in ihrem Promotionsprojekt wie man das fachdidaktische Wissen im Bereich der Gesundheitsbildung erfassen kann. Dazu beschreibt sie im Podcast, wie viele Schritte notwendig sind, bevor man letztlich einen einsatzfertigen Test hat. Die Schritte reichen dabei von der Analyse von Lehrbüchern über die Entwicklung passender Unterrichtsszenarien bis zur Einschätzung der Aufgaben durch externe Expert*innen. Zusätzlich wird im Podcast aber auch darüber gesprochen, was es eigentlich sonst noch braucht, damit man schon bei Grundschulkindern eine angemessene Gesundheitskompetenz entwickeln kann. Marie gibt dabei ebenfalls Einblicke, wie sie mit Lehramtsstudierenden und praktizierenden Lehrkräften konkret zur Gesundheitsbildung arbeitet. Die Folge ist also für alle, die sich schon immer gefragt haben, wie Tests in der Fachdidaktik entwickelt werden oder selbst Inspiration für die Adressierung von Gesundheitsbildung in der Schule oder der Lehrkräftebildung suchen – hört gern rein!  Publikationen der Gäst*innen:  https://gdcp-ev.de/wp-content/uploads/securepdfs/2024/06/P099_Schuessler.pdf  https://www.researchgate.net/publication/386589395_Gesundheitsbildung_Digitalitat_Lehrkraftefortbildung_fur_digital-gestutzten_Sachunterricht https://www.researchgate.net/publication/386590510_Assessing_Health_Literacy_PCK_of_Primary_School_Teachers?channel=doi&linkId=6757f8b33f7c7c7a832402ab&showFulltext=true In der Episode empfohlen: Munser-Kiefer, M., Carlsohn, A., & Göttlein, E. (2023). Gesundheitsförderung in der Grundschule. Grundlagen und Praxisempfehlungen. Kohlhammer. https://doi.org/10.17433/978-3-17-034366-5 Webseite des Deutschen Netzwerk Gesundheitskompetenz e.V. zur Literaturrecherche: https://dngk.de/e-bibliothek/ Daten und Studien des Robert Koch Institut (RKI) zum Thema Kinder- und Jugendgesundheit: https://www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Gesundheit-im-Lebensverlauf/Kinder-und-Jugendgesundheit/kinder-und-jugendgesundheit-node.html
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34:18

Folgre 31: Mathematik in der Chemie: Zu schwierig, zu theoretisch, oder doch ein Schlüssel zu tieferem Verständnis?

In dieser Episode von ‚NICHT im Fachraum essen‘ sprechen Ann-Katrin und David mit Jasmin Kneuper (TU Dortmund) und Kevin Kärcher (PH Ludwigsburg) über die besondere Beziehung zwischen Mathematik und Chemie. Ihre geteilte Begeisterung für diese Fächerkombination haben unsere beiden Gäst*innen nicht nur im Lehramtsstudium, sondern auch in ihren Promotionsprojekten zum Beruf gemacht:Quasi nach dem Motto „Inhaltliches Denken vor Kalkül“ forscht Jasmin in der Studieneingangsphase u. a. dazu, wie Lerngelegenheiten für Studierende gestaltet werden können, damit diese algorithmische Lösungsprozesse nicht bloß auswendig lernen, sondern auch die Zusammenhänge dahinter verstehen und begründen können.Kevin untersucht nicht nur, wie (un)beliebt chemisches Rechnen als solches tatsächlich bei Schüler*innen ist. In Think Aloud-Interviews widmet er sich außerdem der Frage, welche Vorstellungen bei Schüler*innen auftreten, wenn diese elementare Berechnungen im chemischen Kontext durchführen.Welche Besonderheiten gilt es zu beachten, wenn die beiden Fächer sich einander annähern? Wo treten Herausforderungen auf? Und warum sollte ich mich als Chemiker*in überhaupt mit der Mathematik herumplagen, wenn die meisten Berechnungen am Ende von Maschinen durchgeführt werden? All diese Fragen diskutieren wir in dieser Podcast-Episode. Also hört rein, wenn auch ihr euch fragt, wie die Mathematik womöglich euch dabei helfen kann, die Natur(wissenschaft) besser zu verstehen! Publikationen der Gäst*innen: - https://www.researchgate.net/publication/372251744_Vergleich_motivationaler_Aspekte_in_Chemie_und_Mathematik-https://www.researchgate.net/publication/381408057_Darstellungswechsel_funktionaler_Zusammenhange_in_der_Chemie - https://www.researchgate.net/publication/394793894_Redox-_Elektrochemie_in_der_Studieneingangsphase  In der Episode referenziert: ·      Geyer, M.-A. (2020). Physikalisch-mathematische Darstellungswechsel funktionaler Zusammenhänge: Das Vorgehen von SchülerInnen der Sekundarstufe 1 und ihre Schwierigkeiten. Dissertation. Studien zum Physik- und Chemielernen: Band 291. Logos Verlag Berlin. https://www.logos-verlag.de/cgi-bin/engbuchmid?isbn=5047&lng=deu&id= ·      Goldhausen, I. (2015). Mathematische Modelle im Chemieunterricht. Dissertation. Beiträge zur Chemiedidaktik: Band 1. Uni-Edition.  Ergänzend zur mathematisch-chemischen Modellierung: ·      Ye, S., Elmgren, M., Jacobsson, M. & Ho, F. M. (2024). How much is just maths? Investigating problem solving in chemical kinetics at the interface of chemistry and mathematics through the development of an extended mathematical modelling cycle. Chemistry Education Research and Practice, 25(1), 242–265. https://doi.org/10.1039/d3rp00168gEinstieg in die Gestaltung lernwirksamer Worked Examples:·      Atkinson, R. K., Derry, S. J., Renkl, A. & Wortham, D. (2000). Learning from Examples: Instructional Principles from the Worked Examples Research. Review of Educational Research, 70(2), 181–214. https://doi.org/10.3102/00346543070002181 Grundvorstellungen in der Mathematik:·      Vom Hofe, R. (1992). Grundvorstellungen mathematischer Inhalte als didaktisches Modell. Journal für Mathematik-Didaktik, 13(4), 345-364.
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49:37

Folge 30: Engagiert für die Chemie - JungesChemieForum (JCF)

In dieser Episode haben wir Charlotte Gerischer vom Team Podcast des JungesChemieForum (JCF) zu Gast. Das JCF ist eine Organisation innerhalb der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für Studierende, Berufsanfänger*innen oder einfach junge Menschen mit Interesse an der Chemie. Wir sprechen mit darüber, welche Möglichkeiten es gibt, sich innerhalb des JCF zu engagieren, insbesondere auch für Lehramtsstudierende. Darüber hinaus erfahren wir aber auch mehr über Charlottes Weg ins Chemiestudium und damit verbundene typische Herausforderungen. Was erschwert den Übergang von der Schule ins Studium? Was hilft, um trotzdem am Ball zu bleiben? Wie können Studierende unterstützt werden? Und was denken Chemiker*innen eigentlich über die Fachdidaktik? Diese Folge ist ein Crossover in Zusammenarbeit mit dem Podcast ALLES CHLOR! des JCF. Hört unbedingt einmal herein! 
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38:25

Folge 29: Outtakes Staffel 2

In dieser besonderen Outtake-Folge kommt der Schnitt mal wieder zu Wort und nimmt euch mit auf eine Reise hinter die Kulissen unseres Podcasts. Ihr bekommt exklusiven Zugang zu den lustigsten, schrägsten und überraschendsten Momenten, die es bisher nicht in die regulären Episoden geschafft haben. Ob spontane Absprachen, kleine Versprecher, unerwartete Lacher oder kuriose Zwischenfälle – hier hört ihr all das, was sonst im Schnitt landet. Macht es euch bequem, lehnt euch zurück und genießt einen unterhaltsamen Rückblick voller Highlights, die normalerweise verborgen bleiben. Viel Spaß beim Zuhören!
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24:50

Folge 28: Zu Besuch auf der GDCP-Jahrestagung 2024

Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie es auf einer wissenschaftlichen Fachtagung abläuft, wie diese organisiert ist und welche Akteur*innen dort auftreten? In dieser Sonderfolge nimmt euch David in einem Audiolog mit über die GDCP-Jahrestagung, die vom 09.-12. September 2024 an der Ruhruniversität in Bochum von Professorin Katrin Sommer und Professor Heiko Krabbe samt Team in Zusammenarbeit mit dem Alfried-Krupp-Schülerlabor der Wissenschaften unter dem Motto „Entdecken, lehren und forschen im Schülerlabor“ organisiert wurde. Macht euch bereit für interessante und abwechslungsreiche Blicke hinter die Kulissen einer wissenschaftlichen Fachtagung sowie zahlreiche Interviews mit wichtigen Akteur*innen aus der GDCP wie zum Beispiel der örtlichen Tagungsleitung, dem Sprecher des GDCP-Vorstandes, dem Kuratorium der GDCP-Stiftung oder den Preisträger*innen des Nachwuchspreises sowie der Posterpreise.
Children and education 10 months
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Folge 27: Unterricht im Zeitalter der Digitalität – Digitale Medien und Fakenews

Was macht unser aktuelles, digitales Zeitalter aus? Was benötigt es, um im Zeitalter der Digitalität guten Unterricht mit und über digitale(n) Medien zu machen? Wie geht man im Unterricht mit Fakenews um? Und wie bereitet man angehende Lehrkräfte auf diese Herausforderungen vor? Diese Fragen hat sich unsere Gästin Angelika Bernsteiner gestellt und ihre Forschung im Design-Based-Research Format darauf ausgelegt. In diesem Beitrag stellt sie ihr Vorgehen, das von ihr entwickelte Seminarkonzept „Fakten, Fakes und Algorithmen – Digital kompetent im Zeitalter der Digitalität“ sowie die Befunde vor, die sie aus ihrer Forschung gewinnen konnte. Wir reden über den Einsatz von Mikrocontrollern in der Lehre und über Strategien zum Umgang mit Fakenews, wie aktive Inokulation, Debunking und PLURV-Techniken. Ihr seid neugierig geworden? Dann hört in die Folge rein!   Wichtige Publikationen:  Mit Arduino der FFP2 Maske auf der Spur - https://www.pluslucis.org/ZeitschriftenArchiv/2023-3_PL.pdf Förderung eines kritischen Umgangs mit (Des-)Informationen durch aktive Inokulation und Debunking - https://doi.org/10.31244/9783830997962.26 Kultur der Digitalität – ISBN: 978-3-518-12679-0 Neutralizing misinformation through inoculation: Exposing misleading argumentation techniques reduces their influence - https://doi.org/10.1371/journal.pone.0175799 Systematizing Decisions in Design‐Based Research: From Theory to Design. https://doi.org/10.1002/sce.21915
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Folge 26: ChemDive digital

Schüler*innen kommen mit immer heterogeneren Voraussetzungen in die Schule. Dies gilt auch für den Unterricht in den Naturwissenschaften. Wie muss Unterricht gestaltet werden, damit er dieser Diversität gerecht wird? Wie kann allen Schüler*innen eine Teilhabe an naturwissenschaftlicher Bildung ermöglicht werden? Dr. Monika Holländer (monika.hollaender@tu-dortmund.de) arbeitet am Heinrich-Hertz-Berufskolleg in Düsseldorf und hat in ihrer Dissertation ChemDive entwickelt, ein digitales Tool, das Chemielehrkräften dabei hilft, Unterricht zu planen, der möglichst für alle Schüler*innen zugänglich ist. In dieser Folge berichtet Sie, was Sie motiviert hat, sich mit inklusivem Chemieunterricht zu beschäftigen, und wie sich Unterricht verändert, der mit ChemDive geplant wurde.  
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40:25

Folge 25: GeNIUS – (Gelingens-)Bedingungen für den naturwissenschaftlich-informatischen Unterricht in Schulen

Synergieeffekte zwischen Fächern wie Chemie, Physik und der Informatik existieren, sind aber oft nicht offensichtlich oder werden nicht ausreichend genutzt. Aber wo genau liegen diese Synergien und vor allem: Wie können sie im Unterricht effektiv hervorgehoben werden? Diesen Fragen geht Julia Albicker im Projekt GeNIUS mit einem partizipativen Aktionsforschungsansatz nach. Sie erweitert die bestehenden Unterrichtsinhalte in den naturwissenschaftlichen Fächern, indem sie gezielt informatische Konzepte und Denkweisen integriert, ohne den bestehenden Lehrplan grundlegend zu verändern. Durch ihren Ansatz zeigt sie, wie Informatik als Querschnittsdisziplin fungieren kann, die die Problemlösung und das analytische Denken in den Naturwissenschaften bereichert. Während ihrer Intervention untersucht Julia, wie sich das Bild der Schüler:innen von den Naturwissenschaften verändert. Sie beobachtet, ob die Lernenden die Verbindungen zwischen den Disziplinen erkennen und wie sich ihr Verständnis für die Rolle der Informatik in den Naturwissenschaften entwickelt. Könnte dieser integrative Ansatz der Schlüssel sein, um die Informatik im naturwissenschaftlichen Unterricht stärker hervorzuheben und gleichzeitig das fächerübergreifende Verständnis zu fördern? Um die Antwort zu erfahren, schaltet ein! Grundlagenpublikation Banerji, A., Thyssen, C., Pampel, B. & Huwer, J. (2021). Science Education and computer literacy – bringing together, what belongs together?! CHEMKON, 28(6), 263–265. https://doi.org/10.1002/ckon.202100008 Projektwebseite: https://www.genius-schule.de/team/
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Folge 24: Karrierewege außerhalb der Uni nach der Promotion

In der Naturwissenschaftsdidaktik promoviert und dann: Schule oder Forschung? Oder gibt es noch ganz andere Möglichkeiten? In dieser Sonderfolge erzählen uns Dr. Tim Boshuis und Dr. David Woitkowski von beruflichen Möglichkeiten außerhalb der Uni, einmal im Consulting für digitale Transformation und einmal als Kurator in einem Computermuseum. Unsere Gäste berichten von Parallelen, aber auch Unterschieden in ihren Tätigkeitsfeldern, dem Bezug zum Lehramt, ihrer Entscheidung zur Berufswahl und ihrem Werdegang als Wissenschaftler. Wer reinhört, bekommt ganz konkrete Tipps zur Jobsuche und professionellen Weiterentwicklung außerhalb der Forschung – wir wünschen Euch viel Spaß beim Zuhören! Links: www.hnf.dewww.convista.com/beratungsfelder/organisationsentwicklung/it-training/ www.hnf.de
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Folge 23: Qualität häuslicher Lernprozesse in naturwissenschaftlichen Alltagssituationen

Warum ist die frühkindliche Bildung im Bereich der Naturwissenschaften so wichtig, und welche Rolle spielt die häusliche Lernumgebung dabei? In dieser Folge sprechen wir mit Henning Dominke von der Universität Hamburg über die Orte und Bedingungen, die für frühes Lernen entscheidend sind, und wie Eltern aktiv zur naturwissenschaftlichen Förderung ihrer Kinder beitragen können.Welche Aktivitäten zwischen Eltern und Kind können die Neugier und das Interesse an naturwissenschaftlichen Themen wecken? Welche Facetten gehören zur häuslichen Lernumgebung – von Eltern-Kind-Interaktionen über familiäre und strukturelle Merkmale bis hin zu elterlichen Einstellungen. Wir sprechen auch über den Begriff der Qualität und was er in diesem Kontext bedeutet. Darüber hinaus ziehen wir Parallelen zur Unterrichtsforschung und überlegen, wie frühkindliches Lernen gezielt unterstützt werden kann – nicht nur in der Familie, sondern auch an der Schnittstelle zu Kita und Schule. Eine inspirierende Folge für alle, die mehr über den Einfluss des Alltags auf das Lernen der Kleinsten erfahren möchten! Wichtige Publikationen:    Dominke, H. & Steffensky, M. (2024). The science-specific home learning environment of elementary school children – how are science experiences and science talk associated with the children’s science achievement? Research in Science & Technological Education. https://doi.org/10.1080/02635143.2024.2375512.  Hinweise aus der Folge: • Mit Würfelspiel und Vorlesebuch, ISBN: 978-3642547584 • Bildungsschnack Uni Hamburg: https://www.ew.uni-hamburg.de/forschung/podcast-bildungsschnack/03-23-bischna-maerz.html
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Folge 22: MINT trifft Philosophie

Warum gilt ausgerechnet die Philosophie als so anschlussfähig für andere Fächer wie die Chemie oder die Physik? Was kennzeichnet diese Disziplin und was gilt es zu beachten, wenn sie in der Forschung oder im Unterricht auf die Naturwissenschaften trifft?Über diese Fragen sprechen wir in dieser Sonderfolge mit unserem Gast, Prof. Dr. Markus Tiedemann (markus.tiedemann@tu-dresden.de) von der TU Dresden. Neben seiner klaren Haltung zur Verknüpfung der Fachbereiche stellt er seine Perspektive als Professor für Didaktik der Philosophie und Ethik auf die Rolle „seiner“ Disziplin bei der Behandlung erkenntnistheoretischer und ethischer Probleme dar, wie sie alltäglich in den Naturwissenschaften und ihren Didaktiken vorkommen.  Wie es sich gehört, starten wir historisch bei Sokrates und Platon und sprechen über den philosophisch geprägten Beginn aller Naturwissenschaften. Gemeinsam erkunden wir Wege, welche nützlichen Verbindungen zwischen der Philosophie als Metadisziplin und den Naturwissenschaften aufgezeigt werden können, welche Parallelen sich zum Verhältnis der Chemie und Physik mit ihren Fachdidaktiken ergeben und wie diese ins Klassenzimmer gebracht werden können, bevor wir bei einem Plädoyer für die Notwendigkeit kollegialer Zusammenarbeit in Schule und Forschung enden. Schaltet also unbedingt ein, falls auch ihr euch für diese erfrischend andere Perspektive auf interdisziplinäres Lehren und Lernen interessiert!  Ergänzende LiteraturSchnädelbach, H. (2003). Philosophie. In E. Martens & H. Schnädelbach (Hrsg.), Philosophie: Ein Grundkurs (7. Aufl., S. 37–76). Rowohlt.  Aufsatzdatenbank der Didaktik der Ethik und Philosophie sowie ihres Unterrichts: https://www.deletaphi.de/ 
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Folge 21: Nach der Promotion in die Schule?

Alles hat ein Ende. Mehrere Jahre lang hat man sich intensiv mit seinem Forschungsthema auseinandergesetzt und (hoffentlich) erfolgreich seine Promotion abgeschlossen. Jetzt stellt sich unweigerlich die Frage: Wie geht es mit mir weiter? Muss es eine Post-Doc-Stelle sein, oder gibt es Alternativen? In dieser zweiten von drei Sonderfolgen in dieser Staffel sprechen wir mit Sabrina Ochsen über ihren Weg vom Lehramtsstudium über die Promotion in der Chemiedidaktik bis ins Klassenzimmer. Wir erfahren, warum sie sich nach ihrer Promotion zunächst entschieden hat, in die Schule zu gehen, wie ihre Erfahrungen aus der Zeit in der Wissenschaft ihre aktuelle Unterrichtspraxis beeinflussen und ob eine Rückkehr nicht doch irgendwann in Frage käme. Schaltet ein, wenn ihr euch fragt, wie der Übergang von der Promotion in die Schule sowie die Verzahnung von eigener Forschungserfahrung mit der Unterrichtspraxis funktionieren!
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Folge 20: Die Auswertung digitaler Fußspuren beim Chemielernen

Lernen findet zunehmend in Digitalen Räumen statt, z. B. auf Lernplattformen. Diese Digitalisierung von Lehr-Lern-Prozessen produziert Daten – viele Daten. Denn beim Durchlaufen von digitalen Lerneinheiten auf solchen Plattformen hinterlassen Lernende durch ihr Klickverhalten und die Beantwortung von Aufgaben zahlreiche „digitale Fußspuren“. Diese Fußspuren sind für die empirische Bildungsforschung äußerst interessant, da durch sie neue, bisher unzureichend beforschte Einblicke in Lernprozesse generiert werden können. Diese neuen Einblicke sind für die Naturwissenschaftsdidaktiken besonders relevant, weil so neuartige Unterstützungsmöglichkeiten für das Lernen konstruiert werden können. Wegen ihrer Menge und Komplexität ergeben sich für die Auswertung der anfallenden Daten allerdings verschiedene Fragen, z. B. Welche Muster verbergen sich in den Fußspuren? Besteht beispielsweise ein Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt, zu dem gewisse Aufgaben bearbeitet werden, und späteren Prüfungserfolgen?  Unser Gast, Dr. Marvin Roski (roski@idn.uni-hannover.de), ist diesen und weiteren Fragestellungen in seiner Promotion zum individualisierten Chemielernen auf digitalen Lernplattformen an der Leibniz Universität Hannover nachgegangen. Dafür musste er tief in neuartige Analysemethoden eintauchen und auch eng der Informatik zusammenarbeiten. Wie genau er mit dieser Herausforderung umgegangen ist und welche Schlüsse er aus seiner Arbeit für die Gestaltung von Lehr-Lern-Szenarien in der Schule und der Universität zieht, erfahrt ihr in dieser Folge von „Nicht im Fachraum essen!“ Wichtige Publikationen:                                   Lernplattform „I3Lern“:  https://i3lern.idn.uni-hannover.de/ Roski, M., Ewerth, R., Hoppe, A. & Nehring, A. (2024). Exploring Data Mining in Chemistry Education: Building a Web-Based Learning Platform for Learning Analytics. Journal of Chemical Education, 101(3), 930–940. https://doi.org/10.1021/acs.jchemed.3c00794 Vorhersage von Dropouts: Roski, M., Sebastian, R., Ewerth, R., Hoppe, A. & Nehring, A. (2023). Dropout Prediction in a Web Environment Based on Universal Design for Learning. In N. Wang, G. Rebolledo-Mendez, N. Matsuda, O. C. Santos & V. Dimitrova (Hrsg.), Lecture Notes in Computer Science. Artificial Intelligence in Education (Bd. 13916, S. 515–527). Springer Nature Switzerland. https://doi.org/10.1007/978-3-031-36272-9_42 Clusteranalysen: Roski, M., Sebastian, R., Ewerth, R., Hoppe, A. & Nehring, A. (2024). Learning analytics and the Universal Design for Learning (UDL): A clustering approach. Computers & Education, 214, 105028. https://doi.org/10.1016/j.compedu.2024.105028
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Folge 19: Der Quereinstiegsmaster für das Fach Physik an der FU Berlin

In den MINT-Fächern gibt es immer mehr Lehrkräfte, die nicht über das ‚klassische‘ grundständige Lehramtstudium in den Beruf gelangen, sondern über andere Wege in die Schulen finden. Aber sind diese Personen auch ausreichend qualifiziert und motiviert, um die vielfältigen Herausforderungen dieses Berufs erfolgreich zu bewältigen? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Novid Ghassemi Tabrizi. Er stellt uns den „Q-Master“ vor, ein innovatives Studienprogramm, das seit 2016 an der Freien Universität Berlin angeboten wird, um interessierte Studierende auf die Herausforderungen des Lehrerinnenberufs vorzubereiten. In seiner Dissertation, in der er insbesondere das Fach Physik in den Blick nahm, konnte er zeigen, dass die Studierenden dieses Studiengangs hoch motiviert sind und das Potenzial besitzen, sich erfolgreich im Lehramt zu etablieren. Schaltet also ein, um mehr über Chancen, Herausforderungen und Weiteres zu alternativen Wegen in den Beruf der Lehrkraft zu erfahren! Wichtige Publikationen:   Ghassemi, N. (2024). Evaluation eines Lehramtsmasterstudiengangs mit dem Profil Quereinstieg im Fach Physik. Erkenntnisse zu Eingangsbedingungen, professionellen Kompetenzen und Aspekten individueller Angebotsnutzung. Logos Verlag Berlin https://doi.org/10.30819/5789 Vairo Nunes, R. M. (2023). MINT-Personal an Schulen: Eine Untersuchung der Arbeitssituation und professionellen Kompetenzen von MINT-Lehrkräften verschiedener Ausbildungswege. Logos Verlag Berlin https://doi.org/10.30819/5778 KMK (2023). Lehrkräftegewinnung und Lehrkräftebildung für einen hochwertigen Unterricht. Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/qualitaet-der-lehrkraeftebildung-sichern.html Lehrkräftegewinnung: So kann es funktionieren, Interview mit Thilo Kleickmann, SWK, im Deutschlandfunk https://www.deutschlandfunk.de/lehrkraeftegewinnung-so-kann-es-funktionieren-interview-thilo-kleickmann-swk-dlf-5a610dae-100.html
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Folge 18: Interesse im Schülerlabor – alles nur eine Frage der Situation?

„Experimentieren kann ich doch in der Schule – warum sollte ich denn den großen Aufwand auf mich nehmen und dafür mit meiner Klasse extra in ein Schülerlabor fahren?“Diese (nicht einfache) Frage stellen wir Xenia Schäfer, die in der Chemiedidaktik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dazu forscht, wie sich Interesse von Lernenden während eines Schülerlabortages messen lässt und was Lehrkräfte beachten sollten, wenn sie an einem Besuch interessiert sind.Im Fokus von Xenias Untersuchungen steht die Frage, ob das Interesse der Schüler*innen hauptsächlich durch die Lernumgebung ‚Schülerlabor‘ beeinflusst wird, oder ob es schon im Vorfeld persönliche Merkmale gibt, die das Interesse prägen. Zudem erfahren wir, welche Rolle das RIASEC+N-Modell bei der Kategorisierung der Interessen spielt, welche Aktivitätstypen besonders oder weniger beliebt sind, und warum sich Xenia im Laufe ihrer Forschung dutzende Fotos von Feuerlöschern und Notduschen anschauen musste. Schaltet ein und freut euch auf spannende Erkenntnisse zur Förderung des MINT-Interesses bei Jugendlichen! Wichtige Publikationen: Schäfer, X., & Habig, S. (2024). Interesse im Schülerlabor – eine Frage von Situation oder Disposition? In van Vorst, H. (Hrsg.), Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik 2023: Frühe naturwissenschaftliche Bildung. Schäfer, X. & Habig, S. (2024). Ein experimentelles Mystery und ein Modellexperiment zur Ozeanversauerung – umgesetzt im Schülerlabor KOALa. CHEMKON, Artikel ckon.202300065. Vorab-Onlinepublikation. https://doi.org/10.1002/ckon.202300065 Tillmann, J. & Wegner, C. (2021). Weiterentwicklung eines klassischen Schülerlabors – Darstellung des aktuellen Forschungsstandes. Progress in Science Education, 4(2), 5–39. https://doi.org/10.25321/prise.2021.1076  Neher-Asylbekov, S. & Wagner, I. (2023). Effects of Out-of-School STEM Learning Environments on Student Interest: a Critical Systematic Literature Review. Journal for STEM Education Research, 6(1), 1–44. https://doi.org/10.1007/s41979-022-00080-8Neher-Asylbekov, S. & Wagner, I. (2023). Modelling of interest in out-of-school science learning environments: a systematic literature review. International Journal of Science Education, 45(13), 1074–1096. https://doi.org/10.1080/09500693.2023.2185830 Ausgabe „Situational Impact on Learning and Instruction” der Zeitschrift Learning and Instruction: https://www.sciencedirect.com/journal/learning-and-instruction/vol/81/Schülerlabor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: https://www.chemiedidaktik.phil.fau.de/schuelerlabor/
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Folge 17: Karriere an der Uni

Alles hat ein Ende. Mehrere Jahre lang hat man sich intensiv mit seinem Forschungsthema auseinandergesetzt und (hoffentlich) erfolgreich seine Promotion abgeschlossen. Jetzt stellt sich unweigerlich die Frage: Wie geht es mit mir weiter? Muss es eine Post-Doc-Stelle sein, oder gibt es Alternativen? In dieser ersten von drei Sonderfolgen in dieser Staffel sprechen wir über mögliche inneruniversitäre Karrierewege nach der Promotion. Hierzu haben wir zwei Gäst*innen eingeladen, die sich abseits einer klassischen Post-Doc-Phase für einen Verbleib an der Hochschule entschieden haben: Alice Hesse (Universität Heidelberg) und Martin Schwichow (Pädagogische Hochschule Freiburg). Die beiden geben uns Einblicke in ihren Werdegang, ihre aktuellen Tätigkeiten und auch zur Frage, welche Rolle ihre Promotion eigentlich dabei gespielt hat. Schaltet ein, wenn ihr euch fragt, welche beruflichen Möglichkeiten ihr mit einer naturwissenschaftsdidaktischen Promotion in der Uni habt!
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