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Perspektiven
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Perspektiven

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Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast rund um Glaube, Religion und Spiritualität.

Wir erzählen, erklären, debattieren und sinnieren. Immer nah am Menschen. Sind den grossen Fragen auf der Spur.

Glaube, Zweifel und die Frage nach dem guten Leben haben hier Platz.

Leitung: Judith Hardegger

Team: Judith Wipfler, Nicole Freudiger, Léa Burger, Dorothee Adrian, Mirella Candreia

Sonntags um 08:30 Uhr auf Radio SRF 2 Kultur. Am Samstag ab 18 Uhr als Podcast.

Kontakt: redaktion.religion@srf.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Perspektiven aufs Leben. Der wöchentliche Podcast rund um Glaube, Religion und Spiritualität.

Wir erzählen, erklären, debattieren und sinnieren. Immer nah am Menschen. Sind den grossen Fragen auf der Spur.

Glaube, Zweifel und die Frage nach dem guten Leben haben hier Platz.

Leitung: Judith Hardegger

Team: Judith Wipfler, Nicole Freudiger, Léa Burger, Dorothee Adrian, Mirella Candreia

Sonntags um 08:30 Uhr auf Radio SRF 2 Kultur. Am Samstag ab 18 Uhr als Podcast.

Kontakt: redaktion.religion@srf.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Serie «The Chosen»: Mega-Hype und völlig unbekannt zugleich

Episode in Perspektiven
«The Chosen» heisst eine Serie, die aktuell in der 4. Staffel läuft. Diese erzählt die Geschichte rund um Jesus von Nazareth. In manchen Kreisen hat sie einen regelrechten «The Chosen»-Hype ausgelöst. Anderen wiederum ist sie gänzlich unbekannt. Wie kommts und wen erreicht die Serie? Zwischen 100 und 150 Millionen Zuschauende, Events mit roten Teppichen und ein Haufen Fanartikel: «The Chosen» hat weltweit viele Fans, keine Frage. Sie warten sehnlichst auf neue Staffeln, fiebern mit, wenn Jesus heilt oder werden bewegt, wenn er Kindern auf Augenhöhe begegnet. Jesus-Filme gibt es viele. Aber «The Chosen» ist die erste Serie, die den ganzen Stoff der vier Evangelien im Neuen Testament verfilmt. Dabei wurden viele Lücken des biblischen Textes gefüllt. Knapp beschriebene Personen mussten zu filmreifen Charakteren entwickelt werden. Das sei gut gelungen, findet Moisés Mayordomo. Er ist Professor für Neues Testament an der Universität Basel und Filmkenner. Zunächst sei er der Serie gegenüber zurückhaltend gewesen – inzwischen kann er ihr etwas abgewinnen. Mitglieder der Kirche Wigarten im Zürcher Oberland schauen «The Chosen» jeweils gemeinsam an und hören sonntags Predigten darüber. Für «Perspektiven» haben wir sie besucht und fragen nach, was ihnen an der Serie gefällt, und was sie kritisch sehen.  In «Perspektiven» geht es u.a. um diese Fragen: * Wen erreicht die Serie und warum? * Welches Ziel verfolgen die Macher:innen von «The Chosen»? * Wie wird Jesus in «The Chosen» dargestellt? * Wie «biblisch» sind Jesus und die Geschichten, die in der Serie erzählt werden? * Inwiefern unterscheidet sich «The Chosen» von bisherigen Jesusfilmen? Zu Wort kommen:  * Mitglieder einer Kleingruppe der Kirche Wigarten  * Moisés Mayordomo, Professor für Neues Testament an der Universität Basel und Filmliebhaber * Karoline Kuhn aus dem deutschsprachigen «The Chosen» - Team
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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Raus aus der Erschöpfung – rein ins Leben (W)

Episode in Perspektiven
Der christliche Psychotherapeut Jörg Berger zeigt Wege aus der Erschöpfung und Burn-Out. Im Gespräch mit ihm wird deutlich: Tipps und Tricks allein helfen nicht. Vielmehr präsentiert Berger einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Spiritualität und Neinsagen zu Menschen Raum haben. Jörg Berger ist Paartherapeut mit eigener Praxis in Heidelberg. Zu ihm kommen insbesondere gläubige Menschen, die andernorts für ihre Religiosität pathologisiert wurden. Doch Berger schaut genau hin: Auch Religion oder ein religiös übersteigertes Pflichtbewusstsein können erschöpfen. Das muss nicht sein. Berger macht Mut, sich ohne schlechtes Gewissen von «stacheligen Menschen» zu befreien. Sein Buch ist niederschwellig und weltanschaulich offen. Der Psychotherapeut macht Angebote auf Augenhöhe, gewürzt mit einer Prise Selbstironie. Seine «Anti-Erschöpfungsstrategie» will befähigen, die Sachen selbstreflektiert anzugehen, ohne dabei schon wieder in Selbstoptimierungsstress zu verfallen. Buchhinweis: Jörg Berger, Die Anti-Erschöpfungsstrategie, Herder Verlag 2023. Erstsendung: 01.10.2023
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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27:27

Mit Sufismus zum inneren Frieden?

Episode in Perspektiven
Sufismus - das ist eine alte Strömung im Islam, die den Fokus auf eine innere Einheit mit Gott legt. Alle Praktiken, auch das Drehen der Derwische, dienen dazu, dieser inneren Verbindung mit dem Göttlichen näher zu kommen. Sufismus existiert heute in fast allen islamischen Ländern - und auch im Westen gibt es Sufi-Orden und deren Anhänger, auch in der Schweiz. Etwa die Teilnehmerinnen eines Derwisch-Abends im Sufi Zentrum Omega in Zürich Schwamendingen. Das Besondere ist: Man muss nicht zwingend zum Islam konvertieren, um Sufismus zu praktizieren. Es stellt sich die Frage, was Menschen in der Schweiz am Sufismus fasziniert. Ist das einfach eine weitere Form von "New-Age-Spiritualität" oder die echte Suche nach einer neuen religiösen Heimat? Haben wir im Westen einen romantisierenden Blick auf den Sufismus? Und wie blickt die muslimische Welt heute auf diese mystische Strömung des Islam?
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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36:07

Bubbles of Happiness: In diesem Waschsalon menschelt es

Episode in Perspektiven
Während die Wäsche in der Waschmaschinentrommel dreht, bietet der Waschsalon «Bubbles of Happiness» im Zürcher Niederdorf einen Raum für Unterstützung. Sei es bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche, in schwierigen Lebenssituationen oder für eine kleine Auszeit. Im Waschsalon arbeiten Sozialarbeiter:innen. Willkommen sind zwar alle, aber besonders Menschen in schwierigen Lebenssituationen bietet dieser Ort die Möglichkeit, ihre Wäsche günstig zu waschen. Der Waschsalon soll ein Begegnungsort sein für Touristen, Nachbarinnen und Menschen ohne Zuhause. Das Projekt wurde von der Stiftung der evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich ins Leben gerufen. Obwohl der Waschsalon Hilfeleistung bietet, bezeichnen sie sich selbst nicht als Sozialwerk, sondern als Dienstleistung. Warum hat der Waschsalon den Anspruch eine Dienstleistung zu sein? Warum braucht es einen solchen Waschsalon? Wir haben den Waschsalon für Perspektiven besucht.
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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27:54

Antisemitismus und Islamophobie - Was leistet Zivilcourage?

Episode in Perspektiven
In Zürich wird im Frühling ein Jude angegriffen. Passanten greifen ein und verhindern so Schlimmeres. Keine Selbstverständlichkeit, denn die Erfahrung zeigt: Zivilcourage zeigen wir vor allem dann, wenn wir uns mit Opfern identifizieren. Was bedeutet das für Minderheiten wie Jüdinnen und Muslime? Beleidigungen, Schmierereien, tätliche Übergriffe: Seit dem brutalen Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel und dem darauffolgenden Krieg im Gaza-Streifen haben antisemitische und antimuslimische Vorfälle in der Schweiz zugenommen. Tiefpunkt waren eine Messerattacke auf einen orthodoxen Juden in Zürich und wenig später ein Angriff mit einer Machete auf eine muslimische Familie in Bad Ragaz. Beide Gemeinschaften, die muslimische und die jüdische, wünschen sich mehr Solidarität aus der Zivilbevölkerung. Doch wie kann man sich zivilcouragiert verhalten, ohne sich selbst zu gefährden? Folgende Personen kommen zu Wort: * Ebnomer Taha, Vorstandsmitglied VIOZ, Verein Islamischer Organisationen Zürich, muslimischer Seelsorger Unispital Zürich und Psychiatrische Uniklinik Zürich * Jonathan Kreutner, Generalsekretär Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebund SIG * Andi Geu, Co-Geschäftsführer NCBI, NGO Antirassismus, Antisemitismus und Interreligiöser Dialog * Johannes Ullrich, Professor für Sozialpsychologie, Universität Zürich
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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Islam in der Schweiz: Wie die ersten Moscheen entstanden

Episode in Perspektiven
Die Kasernenmoschee in Basel ist eine der ältesten der Schweiz, gegründet als Verein wie so viele Religionsgemeinschaften. Denn die türkischen Familien mussten erst eine Moschee aufbauen, als sie in die Schweiz kamen. Über Herausforderungen, Integration und warum die Moschee der Zukunft. Orhan Sahin war 13, als er mit seiner Familie in die Schweiz kam. Keine einfache Zeit: «Ich hatte kaum Freunde, denn ich verstand die Sprache nicht», erinnert er sich. Die Moschee, nicht nur ein Haus für die Freitagspredigt, sondern auch ein sozialer Treffpunkt, mussten sie erst aufbauen. Sie gründete einen Verein, DIE Organisationsform für religiöse Gemeinschaften in der Schweiz, abgesehen von den Landeskirchen. Unterdessen ist aus der Moschee (offiziell Moschee Kommission Basel), hervorgegangen aus dem Türkenverein, eine internationale Gemeinschaft geworden. Die Freitagspredigt wird aus dem Türkischen auf Arabisch und Deutsch übersetzt. Und: Die zweite und dritte Generation der Musliminnen und Muslime beginnt, sich zu engagieren. Serdar Adibelli etwa ist in der Jugendarbeit tätig – und möchte später Imam werden. Er sagt: «Die erste Generation hat sich oft versteckt. Nicht, weil sie etwas zu verbergen hatte, sondern um nicht aufzufallen.» Die jüngere Generation, in der Schweiz aufgewachsen, sieht sich als Schweizer Muslime. Und will den Moscheeverein in die Zukunft führen. Keine einfache Aufgabe, denn Moscheevereine stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie andere Vereine. Und sie stehen im Spannungsverhältnis zwischen den Erwartungen der Gesellschaft und jener der Mitglieder. Folgende Fragen werden beantwortet: * Wie sind die ersten Moscheen in der Schweiz entstanden? * Warum sind Moscheen oft als Vereine organisiert? * Welche Herausforderungen erwarten Moscheen in Zukunft?
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Naturspiritualität – eine neue grüne Weltreligion?

Episode in Perspektiven
Gehen Sie auch gerne in den Wald? Finden Sie dort einen inneren Frieden? Oder spüren Sie vielleicht sogar eine Verbindung zu Bäumen, Moos und Tieren? Damit sind Sie nicht allein. Immer mehr Menschen suchen spirituelle Erfahrungen in der Natur, sagt der Religionswissenschaftler Bron Taylor. Bron Taylor ist Professor für Religion, Natur und Umweltethik an der «University of Florida». Schon seit Jahrzehnten untersucht er die Schnittstelle zwischen Natur und Religion und hat ein Buch unter dem Titel «Dark Green Religion» geschrieben. Der Begriff Dunkelgrüne Religion umfasst für ihn ein breites Spektrum: von Menschen, die Rituale in der Natur durchführen, bis zu Menschen, die sich vor allem auf die westliche Wissenschaft stützen. Für viele sei die westliche Wissenschaft unbestritten. Es gibt aber andere, die glauben, dass nicht alles durch wissenschaftliche Methoden erklärt werden könne. Oftmals seien es Erfahrungen in der Natur, die einem das Gefühl vermitteln, dass es noch mehr gebe, meint Bron Taylor. In dieser Perspektiven-Sendung wird ausgelotet, was Naturspiritualität alles sein kann, und der Frage nachgegangen, ob das bald einmal eine neue Weltreligion sein könnte.
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Die Magie der Kraftorte der Schweiz

Episode in Perspektiven
Menschen lassen an Kraftorten die Seele baumeln oder tanken Energie für den Alltag. Orte der Kraft sind en vogue. Sie finden sich in der freien Natur oder in Kirchen und Klöstern. Ihre Wirkung ist aus naturwissenschaftlicher Sicht umstritten. Die Engstligenfälle bei Adelboden, der Bachalpsee oberhalb von Grindelwald, die Felsformation Creux du Van, die prähistorische Steinreihe von Clendy oder die Klosterkirche von Romainmôtier im Kanton Waadt gelten als bedeutende Kraftorte der Schweiz. Touristendestinationen bewerben Kraftorte mit opulenten Bildern. Menschen reagieren unterschiedlich auf Kraftorte. Die einen spüren ein wohltuendes Kribbeln an Händen und Füssen, ein angenehmes Gefühl im ganzen Körper oder auch gar nichts. An Kraftorten soll es erhöhte natürliche Energie geben. Es gibt Methoden, um die Wirkung von Kraftorten zu messen und zwar mit Hilfe eines Pendels oder einer Wünschelrute. Die Intensität der Erdstrahlung wird auf Tabellen in sogenannten Bovis-Einheiten bestimmt, benannt nach dem französischen Physiker André Bovis (1871-1947). Die Messmethoden sind aus naturwissenschaftlicher Sicht umstritten. Zu den Pionierinnen der Kraftort-Forschung in der Schweiz gehört die Geobiologin Blanche Merz (1919-2002). Ihr Erbe führt Andrea Fischbacher von der «Forschungsstelle Kraft- & Kulturorte Schweiz» weiter. «Perspektiven» begleitet sie an Kraftorte in Luzern. Die Religionswissenschaftlerin Dorothea Lüddeckens ordnet die Faszination für Kraftorte ein.
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Philosophie als konkrete Lebenshilfe?

Episode in Perspektiven
Anstelle von Psychologie oder Religion mal eine Portion Philosophie einsetzen... Vielleicht hilft auch das bei Seelenschmerz oder konkreten Lebensfragen? Ja, meinen Personen wie Martina Bernasconi, die in ihren Philosophischen Praxen Denk- und somit Lebenshilfe anbieten.  Ja, meint auch Omar Ibrahim, der gerade dabei ist, an der Universität Bern einen neuen Studiengang in philosophischer Seelsorge zu entwickeln. Was ist da dran? Es gibt unterschiedlichste Arten sich mit Sorgen, Nöten oder mit grossen existentiellen Fragen auseinanderzusetzen. Je nach Situation bietet die Religion Unterstützung durch Seelsorge, die Psychologie durch Beratung und Therapie. Doch die Gesellschaft und ihre Bedürfnisse verändern sich. Und so sind manche überzeugt, die Philosophie könne ihre Stärken nutzen und gerade heute in der Lebenshilfe Lücken schliessen. Welche Chancen bietet die Philosophie? Und wo sind ihre Grenzen? Diesen Fragen geht die Perspektiven-Sendung nach. In der Sendung zu Wort kommen: * Omar Ibrahim, Doktorand und Assistent an der Universität Bern, Institut für Praktische Theologie * Martina Bernasconi, Philosophin, Philosophische Praxis «Denkpraxis» Basel
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Vogel: Seelenspiegel und Götterbote

Episode in Perspektiven
Vögel können zum Himmel auffliegen und wieder auf die Erde zurückkehren. Deshalb verbinden sie die sichtbare und die unsichtbare Welt. Sie überbringen Botschaften und dienen als Bild für die menschliche Seele und ihre Reise ins Jenseits. Vögel sind wilde Tiere, die den Menschen überall und ständig begegnen. Vögel können fliegen und wunderschön singen. Deshalb messen die Menschen ihnen seit jeher aussergewöhnlich viel Bedeutung zu. Anton Bierl ist in den Geschichten der alten Griechen zuhause. Er spricht über den Vogel als Symbol für die menschliche Seele. Detta Kälin kennt sich mit den Vogelabbildungen christlicher Kunstwerke aus und erläutert die Bedeutung des Vogels für die Christ:innen. Emily Doolittle schliesslich hat den Gesang eines Vogels erforscht, der als himmlische Botschaft gilt.
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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Vogel: Seelenspiegel und Götterbote

Episode in Perspektiven
Vögel können zum Himmel auffliegen und wieder auf die Erde zurückkehren. Deshalb verbinden sie die sichtbare und die unsichtbare Welt. Sie überbringen Botschaften und dienen als Bild für die menschliche Seele und ihre Reise ins Jenseits. Vögel sind wilde Tiere, die den Menschen überall und ständig begegnen. Vögel können fliegen und wunderschön singen. Deshalb messen die Menschen ihnen seit jeher aussergewöhnlich viel Bedeutung zu. Anton Bierl ist in den Geschichten der alten Griechen zuhause. Er spricht über den Vogel als Symbol für die menschliche Seele. Detta Kälin kennt sich mit den Vogelabbildungen christlicher Kunstwerke aus und erläutert die Bedeutung des Vogels für die Christ:innen. Emily Doolittle schliesslich hat den Gesang eines Vogels erforscht, der als himmlische Botschaft gilt.
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Das Daodejing mit Balts Nill und David Steindl-Rast

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Nach der Bibel gilt es als meist übersetztes Werk: Das «Daodejing» des chinesischen Meisters Laozi. Musiker Balts Nill, Mitbegründer der Kultband «Stiller Has», hat es nun zusammen mit dem Benediktinermönch David Steindl-Rast neu übertragen – poetisch und interreligiös. Alles begann vor rund 15 Jahren, als Balts Nill an einer Mundartversion des Daodejing herumpröbelte. Geht das überhaupt, diesen Weisheitstext in den Berner Dialekt zu übertragen? Zuerst widerwillig, liess ihn den Klang des Textes nicht mehr los. 2020 veröffentlichte Balts Nill schliesslich «vo wege DO» im Lokwort Verlag. Das schmale Büchlein kam später David Steindl-Rast in die Hände. Er gilt als einer der bekanntesten spirituellen Lehrer der Gegenwart und ist seit über 50 Jahren mit fernöstlichen Philosophien bestens vertraut. Der 97-Jährige war von «vo wäge DO» dermassen begeistert, dass er den berndeutschen Text kurzerhand ins Hochdeutsche übersetzen wollte. Entstanden ist das Buch «Der Fliessweg». Nebst dem Daodejing ist es mit anderen kurzen Texten oder Gedichten angereichert. Zur Buchvernissage im Kloster, in dem Bruder David lebt, haben wir Balts Nill begleitet. Was bedeuten dem Musiker die 81 Weisheitssprüche? Wie erlebte er die Zusammenarbeit mit David Steindl-Rast? Und was hat dieser zur Interreligiosität zu sagen, für die «Der Fliessweg» exemplarisch stehen kann?     Buchhinweise: David Steindl-Rast, Balts Nill: «Der Fliessweg» Tryolia 2024.
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Die Religionskritik bei Kant: Hat der grosse Aufklärer Gott getötet?

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Heinrich Heine hat einst gesagt, Kant habe den Himmel entvölkert und Gott umgebracht. Doch schaut man sich die Religionsphilosophie von Kant an, so zeigt sich ein anderes Bild: Kant hat einen Mittelweg aufgezeigt zwischen Atheismus und religiösem Fanatismus. Vor 300 Jahren kam einer der grössten Denker des deutschsprachigen Raumes zur Welt: Immanuel Kant. Er gilt als DER Philosoph der Aufklärung und hat die Vernunft wie kaum ein anderer ins Zentrum seiner Philosophie gestellt. Dieser Fokus auf die Vernunft gilt oft als Beginn der Säkularisierung und damit auch des Bedeutungsverlustes von Religion oder zumindest von religiösen Institutionen. Doch das war ganz und gar nicht Kants Absicht. Zwar hat er dezidiert gesagt: Die Existenz von Gott lässt sich nicht beweisen. Doch Kant glaubte an Gott - und entwickelte eine eigene Religionsphilosophie. Sie stellt die Moral ins Zentrum und das Individuum, das aber trotzdem in der Gemeinschaft aufgehoben ist. Kants Religionsphilosophie hat auch heute noch Antworten auf drängende Fragen wie das Zusammenleben in religiös pluralen Gesellschaften, den Umgang mit religiösem Fanatismus und der Vereinzelung. Folgende Fragen werden beantwortet: * Was sagt Immanuel Kant über die Religion? * Was ist laut Kant moralisch gut? Warum spielt Gott bei dieser Frage keine Rolle? * Was sagt Kant zur Pluralisierung, Individualisierung, zum religiösen Fanatikerinnen und Fanatikern? * Was ist Kants Rezept für ein friedliches, interreligiöses Zusammenleben? * Warum ist Kant auch für die Religionsphilosophie so wichtig? Zu Wort kommt in der Sendung: * Volker Gerhardt, emeritierter Professor für Philosophie an der Humboldt Universität Berlin
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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Der Klage Worte geben. Warum schreiben Menschen heute Psalmen?

Episode in Perspektiven
Nachdem sie lange über ihre Erfahrung mit sexualisierter und spiritueller Gewalt schwieg, fand die Ordensschwester Sophia Weixler ihre Stimme wieder. Der Weg dahin führte über die Auseinandersetzung mit den biblischen Psalmen.  Klage, Wut, Zorn, ja sogar Rachegelüste: Alles habe in den Psalmen Platz, sagt Sr. Sophia Weixler. Als sie weder fühlen noch beten konnte, da seien die biblischen Psalmbeter ihr zum Vorbild geworden. Gerade weil dort nicht beschönigt wird. Sie fing an, Psalmen mit ihrer eigenen Erfahrung zu tränken und neue Versionen zu schreiben. So heisst es etwa in Weixlers 55. Psalm Vers 14: «Du gabst mir vor, mein Freund zu sein. (...) Ich habe dir mein Vertrauen geschenkt. Und du hast mich missbraucht.» Und Vers 16: «Dir soll alles genommen werden, damit du niemandem mehr schaden kannst. Du sollst wissen, wie es sich anfühlt: zu leben, sich aber wie tot zu fühlen.» Das Dunkle, die Klage, das Fluchen – all das habe im Schreiben Platz gefunden. Doch dabei sei es nicht geblieben. Das Schreiben erlebte sie als transformative Kraft. Der Patmos-Verlag publizierte ihre Verse als «Psalmen jenseits von Gewalt und Missbrauch». Auch Michael Peter Fuchs widmet sich dem Psalmenschreiben – auf Schweizerdeutsch und zu Liedern vertont. «Mit Gott im Rugge» heisst etwa einer seiner gesungenen Psalmen. Beide erzählen in «Perspektiven», warum ausgerechnet «Psalmen» eine Form sind, in der sie Existenzielles ausdrücken.  In dieser Sendung zu Wort kommen:  * Sr. Sophia Weixler, Autorin des Buches: «Ich atme Hoffnung. Psalmen jenseits von Gewalt und Missbrauch», Patmos Verlag, 2023  * Michael Peter Fuchs, Pädagoge, Autor & Liedermacher. Seine CDs «gottesschmerz» und «mit gott im rugge» werden in der Schweiz über den rex Verlag vertrieben.  * Dr. Nancy Rahn, Mitarbeiterin am Institut für Altes Testament in Bern, promovierte über die biblischen Psalmen.  Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung zur Sendung: redaktion.religion@srf.ch 
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Der Klage Worte geben. Warum schreiben Menschen heute Psalmen?

Episode in Perspektiven
Nachdem sie lange über ihre Erfahrung mit sexualisierter und spiritueller Gewalt schwieg, fand die Ordensschwester Sophia Weixler ihre Stimme wieder. Der Weg dahin führte über die Auseinandersetzung mit den biblischen Psalmen.  Klage, Wut, Zorn, ja sogar Rachegelüste: Alles habe in den Psalmen Platz, sagt Sr. Sophia Weixler. Als sie weder fühlen noch beten konnte, da seien die biblischen Psalmbeter ihr zum Vorbild geworden. Gerade weil dort nicht beschönigt wird. Sie fing an, Psalmen mit ihrer eigenen Erfahrung zu tränken und neue Versionen zu schreiben. So heisst es etwa in Weixlers 55. Psalm Vers 14: «Du gabst mir vor, mein Freund zu sein. (...) Ich habe dir mein Vertrauen geschenkt. Und du hast mich missbraucht.» Und Vers 16: «Dir soll alles genommen werden, damit du niemandem mehr schaden kannst. Du sollst wissen, wie es sich anfühlt: zu leben, sich aber wie tot zu fühlen.» Das Dunkle, die Klage, das Fluchen – all das habe im Schreiben Platz gefunden. Doch dabei sei es nicht geblieben. Das Schreiben erlebte sie als transformative Kraft. Der Patmos-Verlag publizierte ihre Verse als «Psalmen jenseits von Gewalt und Missbrauch». Auch Michael Peter Fuchs widmet sich dem Psalmenschreiben – auf Schweizerdeutsch und zu Liedern vertont. «Mit Gott im Rugge» heisst etwa einer seiner gesungenen Psalmen. Beide erzählen in «Perspektiven», warum ausgerechnet «Psalmen» eine Form sind, in der sie Existenzielles ausdrücken.  In dieser Sendung zu Wort kommen:  * Sr. Sophia Weixler, Autorin des Buches: «Ich atme Hoffnung. Psalmen jenseits von Gewalt und Missbrauch», Patmos Verlag, 2023  * Michael Peter Fuchs, Pädagoge, Autor & Liedermacher. Seine CDs «gottesschmerz» und «mit gott im rugge» werden in der Schweiz über den rex Verlag vertrieben.  * Dr. Nancy Rahn, Mitarbeiterin am Institut für Altes Testament in Bern, promovierte über die biblischen Psalmen.  Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung zur Sendung: redaktion.religion@srf.ch 
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Mit Tanz zur Trance – Ecstatic Dance in der Schweiz

Episode in Perspektiven
Jeden Donnerstagabend tanzen sich etwa 80 Menschen beim Ecstatic Dance Zürich in Trance. Dies ist nur eine von vielen solcher Veranstaltungen, denn Ecstatic Dance, bei dem man sich ohne Vorgaben frei zur Musik bewegt, scheint einen Boom zu erleben. Mit dem Aufkommen alternativ-spirituellen Praktiken in den 1960er-Jahren in Europa und Nordamerika, rückte auch der Zusammenhang zwischen dem Körper und mystischen Erfahrungen immer mehr ins Zentrum. Spirituelle Praktiken, die auf Bewegungen des Körpers basieren, gehören heutzutage in der Schweiz fast selbstverständlich zur alternativ-spirituellen Landschaft dazu. Daraus haben sich neue Tanzformen entwickelt, wie zum Beispiel der Ecstatic Dance. Bei dieser Tanzform sollen sich die Tänzer:innen vom Rhythmus leiten lassen und ohne Anweisungen tanzen bis sie idealerweise in einen Trancezustand versetzt werden. * Wie sehen solche Veranstaltungen genau aus? * Was suchen die Teilnehmenden? * Wie funktioniert dieser Zusammenhang zwischen Körper und Trance? * Wie hängt Ecstatic Dance mit Spiritualität zusammen? Die Sendung Perspektiven sucht nach Antworten auf diese Fragen bei Menschen, die sich in Trance tanzen und bei Expert:innen. Es sprechen Johanna Köb, Gründerin von Ecstatic Dance Zürich, Manéli Farahmand, Religionswissenschaftlerin und Teilnehmende einer Ecstatic Dance Veranstaltung. Manéli Farahmand hat innerhalb eines Forschungsprojekts des Nationalfonds unter Oliver Krüger über den Zusammenhang von Spiritualität und Tanz geforscht.
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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Und erlöse uns von - was eigentlich?

Episode in Perspektiven
Ostern ist das Fest der Erlösung. Jesus sozusagen die Erlösung in Person. Sein Tod soll die Menschen von Sühne und Schuld befreit haben. Doch derartige Vorstellungen klingen heute kaum noch an. Wie können wir Erlösung also neu denken? Und was haben Hinduismus und Buddhismus für Erlösungsrezepte? Krieg, Klimawandel, Krankheiten, Alltagssorgen: Erlösung scheint in der heutigen Zeit erstrebenswerter denn je. Die Erfahrung, dass das Leben mit Leid verbunden ist, machen die Menschen aber schon seit Jahrtausenden. Wohl auch deshalb haben alle grossen Weltreligionen Rezepte entwickelt, um mit diesem Leid umzugehen. Rezepte, um erlöst zu werden. In der Sendung "Perspektiven" unterziehen wir diese Rezepte einem Realitätscheck und fragen, wie man Erlösung heute erlebbar und fruchtbar machen kann. Das geht vom Ablegen von ungesunden Gewohnheiten, über das Zugeständnis, dass Gott zu uns Menschen hält - gerade im Leid - bis hin zum Trost, dass wir nicht alles allein machen müssen. Folgende Fragen werden beantwortet: * Was bedeutet Erlösung? * Welche Vorstellungen von Erlösung gibt es im Christentum, Hinduismus und Buddhismus? * Braucht es für die Erlösung Gott? * Was hat Loslassen mit Erlösung zu tun? * Hilft Meditieren, um Erlösung zu erlangen? In der Sendung zu Wort kommen: * Prof. Michael von Brück, evangelischer Theologe, Zen- und Yoga-Lehrer. * Susanne Cappus, christkatholische Radiopredigerin und Diakonin. * Regula Knecht-Rüst, Heilsarmee-Pastorin und Radiopredigerin. * Andrea Meier, römisch-katholische Theologin und Radiopredigerin * Philipp Roth, evangelisch-reformierter Pfarrer und Radioprediger. * Michael Wenk, römisch-katholischer Seelsorger und Radioprediger.
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Was für ein Mann! – über Jesu Männlichkeit

Episode in Perspektiven
Sein Körper wird gefoltert, Jesus am Kreuz hingerichtet. Diesen Körper am Kreuz sehen wir in vielen Kirchen. Was ist das für eine Männlichkeit? Zeitgenössische Theologinnen und Theologen entwickeln mithilfe Antiken- und Genderforschung eine neue Sicht auf die Männlichkeit Jesu. Kim Sölter schrieb mit Mitte Zwanzig ihre Masterarbeit über die Männlichkeit Jesu. Dafür erhielt sie den Förderpreis der Schweizer Marga-Bührig-Stiftung. Die Theologin Sölter untersuchte das Markusevangelium: Zuerst tritt Jesus hier wie ein Feldherr auf, als antiker Redner mit Ausstrahlung und männlicher Autorität. Doch dann, in der Erzählung von der Passion und Kreuzigung wandelt sich das Bild vom Mann Jesus komplett: Nun wird er verletzt und schmählich gekreuzigt.  Was bedeutet das für unser Verständnis von Männlichkeit? 
Faith, Philosophy and Spirituality 1 year
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«Din Wille söll gscheh!» – geht Liturgie auf Mundart?

Episode in Perspektiven
Mundart boomt, und das nicht nur in der Schweizer Musik oder im Theater – auch in der Kirche hört man immer öfter Schweizer Dialekt. Sei es im Gottesdienst oder in Mundart-Bibeln, wie etwa der jüngst fertiggestellten Basler Übersetzung des neuen Testaments.  Offenbar ist in der Deutschschweiz der Wunsch da, Gottes Wort in der gesprochenen Sprache der Menschen zu vermitteln. Wie klingt ein Gottesdienst auf Mundart? Wo eignet sich Dialekt, wo stösst er im kirchlichen Kontext an seine Grenzen? Sind Schweizer Dialekte der Liturgie überhaupt würdig? Und wie steht es um die Inklusion von Menschen, die kein Schweizerdeutsch verstehen? Diesen Fragen geht Igor Basic in der Perspektivensendung am Palmsonntag nach.
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Wie lege ich mein Geld nachhaltig an?

Episode in Perspektiven
Für ein gutes Image bieten inzwischen viele Banken und Vermögensverwaltungen nachhaltige Geldanlagen an. Doch schonen diese tatsächlich die Umwelt? Helfen sie mit, Korruption oder Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen? Eine Spurensuche bei zwei Finanzinstituten. Wer Geld sinnvoll investieren möchte, findet heutzutage ein grosses Angebot an nachhaltigen Geldanlagen. Doch ist überall, wo «grün» draufsteht, auch «grün» drin? Darüber hinaus ist es Ansichtssache, wie ökologische oder soziale Nachhaltigkeit gewichtet und gemessen wird. Wie also eine für sich zugeschnittene, moralisch vertretbare Wahl im Angebotsdschungel treffen? Sowohl Arete Ethik Invest als auch die Alternative Bank Schweiz durchleuchten Unternehmen mit je eigenen Kriterien, bevor in sie investiert wird. Beide Finanzinstitute sind seit den 1990er Jahren im nachhaltigen Geldgeschäft tätig und geben Einblick in ihre Analysemethoden. Welche Chancen und Herausforderungen nachhaltiges Investieren mit sich bringt, weiss Julian Kölbel aus seiner Forschung. Er ist Assistenzprofessor für nachhaltige Finanzwirtschaft an der Universität St. Gallen. Diesen Fragen wird in der Sendung nachgegangen: * Was ist der Unterschied zwischen einer nachhaltigen und einer ethischen Geldanlage? * Woran wird nachhaltiges Investment gemessen? * Wo stösst diese Messbarkeit an ihre Grenzen? * Welche (realwirtschaftliche) Wirkung erzielen ethische und nachhaltige Geldanlagen? * Stehen Nachhaltigkeit und Ethik im Widerspruch zu Wachstum und Profit? Wir freuen uns über Ihre Post und Anregungen auf redaktion.religion@srf.ch
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