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Podcast – Gedanken | Philosophie | Achtsamkeit
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Podcast – Gedanken | Philosophie | Achtsamkeit

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Positive Lebensgestaltung durch Weisheiten der Menschheit

Positive Lebensgestaltung durch Weisheiten der Menschheit

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Minimalismus – ein Thema, das viele bewegt.

Minimalismus Podcast Immer öfter lese ich in Zeitungen und Online Magazinen vom Thema Minimalismus. Es macht den Anschein, dass dies ein Thema ist, welches immer mehr Menschen in der westlichen Gesellschaft beschäftigt. In einer Zeit, in der viele Menschen, nach mehr streben, ist es schon fast verdächtig, weniger zu wollen. Wie immer gibt es dafür Amerikanische Wörter dafür. “Downshifting” zum Beispiel. Bei uns gibt es das Sprichwort “weniger ist mehr”. Minimalismus ist eine Sache für uns Bürger der Wohlstandsgesellschaft. Wer satt ist, und übergewichtig, der wünscht es sich, abzunehmen. Und das ist richtig so. Bei Klamotten macht Minimalismus definitiv Sinn. Kleidung spenden, die man jahrelang nicht mehr getragen hat.  Das ist gut für die beschenkten und für mich. Man fühlt sich freier und leichter. Der Schrank quillt nicht mehr über. Minimalismus, das kann auch in Blog Artikeln statt finden. Es heißt immer Blog Inhalte müssten zwischen 500 und 1000 Wörter haben. Was ist jedoch, wenn die Geschichte in 300 Wörtern erzählt ist. Das wäre ja wie, in der Arbeit sitzen, wenn schon alles Wichtige für diesen Tag getan ist. Viele Menschen arbeiten so, glaube ich. In vielen Fällen ist der Wunsch nach mehr, mehr Technik, mehr Handys, mehr Essen, mehr Kleidung, mehr Geld, mehr Besitz ein versteckter Wunsch nach mehr FREIHEIT. Man gönnt sich eine Ersatzbefriedigung in der eigenen Unfreiheit, in der Arbeit zum Beispiel. So gesehen ist Minimalismus der richtige Weg.  Man macht sich bewusst, was man wirklich braucht.  Man reduziert sich bewusst auf das Mindeste. Auf einmal hat man Spielraum geschaffen. Wer weniger braucht und weniger ausgibt, kann evtl. auch weniger Arbeiten.  Es reicht eine Teilzeitstelle, anstatt einer Vollzeitstelle, wenn es die Firma, der Chef und die Kollegen zulassen. Minimalismus, runterschalten, sich zurücknehmen, kann ein Weg in die persönliche Freiheit sein. In meinen Augen ist das eine gute Sache und ein richtiger Weg.
Faith, Philosophy and Spirituality 7 years
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Achtsamkeit auf der Autobahn

Auf der Autobahn kann man seine Achtsamkeit besonders gut üben. Beim Fahren, aber auch wenn man im Stau steht. Ein Unfall erinnert einen auch immer an die eigene Vergänglichkeit. Es muss dabei nicht einmal die eigene Schuld sein. Im Winter rasen viele Autofahrer rund um die Großstädte über die Autobahnen. Auch LKW Fahrer aus ganz Europa machen die Fahrbahnen dicht. Heute sind mir auf dem Heimweg auf der Autobahn allein 3 Unfälle begegnet. Gottseidank war ich nie in einen verwickelt. Ein Unfall entstand gleich hinter einer anderen Unfallstelle, weil andere Autofahrer zu schnell wieder losrasen wollten und so gleich den nächsten Unfall bauten. Im Stau kann man seine Achtsamkeit üben. Nicht ärgern. Atmen. Warten. Motor ausschalten. Parklicht an. Beobachten. Nicht ärgern. Bereit sein. Weiterfahren. Wenn man an einem Stauende steht, dann liegt das eigene Leben oft in den Händen der nachkommenden Autofahrer. Nicht selten rasen Autofahrer in Stauenden. Wenn man dann so eine Karambolage sieht, dann erinnert man sich daran, wie kurz das Leben sein kann. Man wird sich und seinem Leben wieder bewusst. Man ist wieder dankbar für sein Leben. Man ist wieder dankbar dafür, da sein zu dürfen. Besonders im Winter ist man froh, wenn man wieder abends heil von der Autobahn herunterkommt. Ein Stau ist gut für die eigene Achtsamkeit. Ein Stau ist gut für die eigene Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass wieder nichts passiert ist. Oft hat man Leben und Tod auf der Autobahn nicht in der eigenen Hand. Dankbarkeit dafür, dass wieder alles gut gegangen ist. Podcast: http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/12/Achtsamkeit-auf-der-Autobahn.mp3 Video: Auto Zubehör findet Ihr bei Amazon
Faith, Philosophy and Spirituality 8 years
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03:09

Fairer Handel

Ich hatte kürzlich ein gutes Gespräch mit einer Person, der ich über ebay-kleinanzeigen ein Buch günstig verkauft hatte. Es war nämlich so, dass ich das Buch für 1 Euro angeboten hatte. Die Käuferin fragte mich dann, als Sie das Buch abholte, warum ich es so billig verkaufen würde. Ich hatte das Buch so günstig hineingestellt, weil ich es nicht mehr aufheben wollte. Ich wollte es so schnell wie möglich verkaufen um Platz zu schaffen. Auch empfand ich das als fairen Preis für ein gebrauchtes Buch. Ich musste und wollte jetzt nicht umbedingt Profit aus diesem Verkauf schöpfen, sondern wollte es zu einem symbolischen Preis weiterreichen. Die Dame erzählte mir, sie hätte selbst letzte Woche Bücher und Sachen auf einem Flohmarkt verkauft. Dort hätten dann Kunden probiert, selbst bei einem Preis von 1 Euro, herunterzuhandeln. Wir waren uns beide einig, dass dies eine Unsitte sei und hier bei uns eigentlich unüblich. Dieses Gespräch hat die Frau dann wohl dazu bewogen, mir freiwillig 1,50 Euro für das Buch zu geben. Ich habe das Geld angenommen und schreibe jetzt diese Gedanken auf meinen Blog. Ich habe das nicht erwartet. Das war eine freundliche Geste. Fairer Handel im Alltag. Das hat mir gut gefallen. Der Artikel zum Anhören: http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/10/Fairer-Handel.mp3      
Faith, Philosophy and Spirituality 8 years
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01:49

Man kann mit wenig – viel erreichen

Dieses Jahr im Urlaub in Spanien habe ich mir Park Güell Straßenmusikern zugehört. Ich habe mir die Musik angehört und anschließend ein paar Cent in den Hut geworfen. Was dann passiert ist, hat mich zum Nachdenken angeregt. Der Artikel zum Anhören: http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/10/Man-kann-mit-wenig-viel-erreichen.mp3   Wer kennt diese Musiker?  
Faith, Philosophy and Spirituality 8 years
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03:39

Akkus aufladen

Die eigenen Akkus wieder aufzuladen hat für mich höchste Priorität.Das Leben stellt so viele Anforderungen. Einflüsse prasseln von überall her auf einen herein. Es darf nicht dazu kommen, dass sich die eigenen Akkus tiefenentladen. Tiefenentladene Akkus kann man nicht wieder voll aufladen. Urlaub machen, in die Ferien fahren, entspannen, auch mal einen Nachmittagsschlaf machen. Viele Menschen muß man regelrecht zwingen, einen Gang zurückzuschalten. Manche Menschen haben es verlernt, Ruhezeiten in den Alltag zu integrieren. Ich auch. Viele Menschen gönnen sich erst Ruhe, wenn sie krank geworden sind. Soweit sollte es nicht kommen. Aber wehe es erlaubt sich einer in unserer Gesellschaft nicht von Stress zu jammern. Nicht nur ein Job kann die eigenen Akkus entladen. Auch sich um die eigenen Kinder zu kümmern kann an der eigenen Energie zehren. Arbeit in der Familie ist genauso anstrengend und wichtig wie die Arbeit für Geld. Freiräume für Entspannung, Reisen und neue Eindrücke sind wichtig für unsere persönliche Energie Reserven. Wir müssen Rücksicht auf unsere persönlichen Akkus nehmen. Es nützt aber auch nichts auf vollen Akkus rumzusitzen. Akkus wollen entladen werden. Aber viele von uns kommen nicht mehr zum Aufladen. Vielleicht liegt es an unserer Art zu leben. Wer alles haben will und großes Interesse in allen Dingen hat, wird sich schwer tun, zurück zuschalten. Wer viel zurückschaltet und wenig Interesse hat, wird sich schwer tun viel zu haben. Es ist ein Balance Akt. Stress und Entspannung sind zwei Seiten der gleichen Medallie. Wenn man mich heute fragt, was ich wichtig finde, dann würde ich vielen Menschen empfehlen einen Gang zurückzuschalten und mehr Einfachheit ins eigene Leben zu bringen. Je einfacher man lebt desto mehr Chancen hat man die eigenen Akkus wieder aufzuladen. Der Artikel zum Anhören: http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/07/Akkus-aufladen.mp3                        
Faith, Philosophy and Spirituality 8 years
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03:18

Meditation im Alltag – Wäsche aufhängen.

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/07/Wäsche-aufhängen.mp3 In den letzten Wochen hatten wir das Glück, dass es richtig schön heißes Wetter war. Perfekt also um die Wäsche stromsparend auf dem Balkon aufzuhängen und trocknen zu lassen. Dies hat mir dann auch wieder vor Augen geführt, was für eine großartige Meditations- und Achtsamkeitsübung Wäsche aufhängen ist. Das Anordnen der einzelnen Wäschestücke auf den Metallstängchen des Wäscheständers. Die Befestigung der Kleidungsstücke mit den unterschiedlichen Wäscheklammern. Das Sortieren und umsortieren, bis alles an seinem Platz hängt. Bei einfachen Tätigkeiten, wie dieser ist man voll und ganz im Hier und Jetzt. Man konzentriert sich komplett auf diesen Wäsche Aufhäng Vorgang. Das sind stille Momente in einem lärmenden und manchmal chaotischem Alltag. Man muss sich Zeit nehmen und diesen Ablauf nicht als lästig und unwichtig ansehen. Betrachtet man Wäsche aufhängen als Achtsamkeits und Meditationsübung, dann bekommt diese Sache eine ganz neue und wertvolle Qualität. Man kann, wenn man sie in Ruhe ausführt, ganz in den Stillen Moment versinken und viele störende Gedanken vergessen oder für ein paar ruhige Minuten ruhen lassen. Nicht jeder Mensch hat Zeit für extra Meditations Sitzungen. Wenn man Alltagsarbeiten in Achtsamkeit ausführt, dann sind das wichtige Ruheinseln im täglichen Leben. Es hängt von der eigenen Sichtweise ab. Wäsche Aufhängen kann eine lästige unwichtige Arbeit sein. Wäsche kann aber auch meditativ und entspannend wirken. Es kommt darauf an, wie wir an die Sache herangehen. Wenn wir uns keine Gedanken darüber machen, dann ist Wäsche meist lästig. Wenn wir jedoch den Wert erkennen wollen, dann freut man sich darauf, bald wieder Wäsche aufhängen zu dürfen. Es hängt vieles von uns selbst ab. Wir können unser Leben als Belastung empfinden oder als aufregende Reise. Es fängt mit den ganz kleinen Dingen an. Und ich möchte Wäsche aufhängen als wichtig, freudig und entspannend empfinden.    
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02:55

Wenn es überall zu brennen scheint.

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/06/Wenn-es-überall-zu-brennen-scheint.mp3 Am Besten geht es mir, wenn ich die Nachrichten gar nicht erst aufmache. Es gibt positive Nachrichten da draußen. Aber es gibt keinen Platz, im Augenblick, in den heutigen Medien unserer Welt. An allen Ecken brennt es. Es wird geschossen. Die Leute beäugen sich misstrauisch. Man rechnet mit dem Schlimmsten. Wann passiert hier bei uns etwas? Manchmal will man seine Kinder gar nicht mehr vor die Tür lassen. Ich bin der letzte, der eine schlechte Laune verbreiten möchte, aber ich muss meinem Ärger manchmal Luft machen. Ich habe vergessen, wann das losging mit den ständigen Krisen. Das Beste ist es, weniger Nachrichten anzuschauen, zu lesen und anzuhören. Nachrichten haben in den seltensten Fällen mein Leben verändert. Und schon gar nicht zum positiven. Man sollte seinen Fokus auf etwas anderes richten, als auf Nachrichten. Auf die eigene Familie, Freunde und diejenigen, die einem nahe stehen. Positives entsteht, wenn wir positiv denken und positives tun. Wenn wir versuchen freundlich zu unserer Umgebung zu sein. Wenn wir versuchen lustig  zu sein. Einen Witz zu reißen. Wenn wir gute Stimmung verbreiten. Das ist alles, was wir machen können. Es macht keinen Sinn, sich von schlechten Nachrichten herunterziehen zu lassen. Wir sollten freudig sein und das Schöne am Leben genießen. Jeden Tag.      
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02:39

Flexibel bleiben

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2017/04/Flexibel-bleiben.mp3 Nicht immer läuft alles wie geplant. Manchmal hat man sich ein Ziel gesetzt und es kommt aber anders als man sich das vorgestellt hat. Was soll man jetzt tun? Jetzt muss man Flexibilität beweisen Jeder Mensch hat Pläne, jeder Mensch hat Ziele, aber nicht immer können wir unsere Vorstellungen auf dem kürzesten Wege verwirklichen. Manchmal muss man von seinen aktuellen Zielen und Plänen ablassen und sich um aktuell wichtigere Angelegenheiten kümmern. Nicht jedem gefällt das, nicht jeder kann das. Viele Menschen leben ihr Leben auf einer klar vorgezeichneten Bahn, die einer geraden Linie folgen soll. Aber in der Natur gibt es keine Geraden Linien. In der Natur läuft das anders. Ein Baum passt sich immer den aktuellen Wetter und Klimabedingungen an. Das kann man an den Jahresringen ablesen. Es gibt Jahre mit starkem Wachstum und Jahre mit schwachem Wachstum. Aber jedes Jahr muss man sich an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Kein Mensch lebt für sich allein Jede Person ist immer auch eingebunden in ein Netzwerk aus Familie, Freunden, Nachbarn, Menschen aus der Umgebung. Es ist unmöglich, stur seine eigenen Ziele zu verfolgen, wenn sich nicht das Umfeld auch in die ähnliche Richtung bewegt. Man kann alles erreichen Sicher, man kann alles im Leben erreichen. Man kann auch alles im Alleingang durchsetzen. Aber was kommt dann? Man selbst steht auf dem Gipfel eines Berges – allein. Viel schöner ist es doch, als Reisegruppe das Leben gemeinsam zu entdecken. Man muss flexibel sein und immer auch versuchen Andere auf seine Reise mitzunehmen. Das heißt auch, auf Andere auf dem Weg zu warten, sie vielleicht anzufeuern, zu motivieren, zu inspirieren. Jeder Mensch hat Ziele Dazu zählen auch Zwischenziele, Etappenziele, Umwege. Man muss seine Ziele haben und diese auch verfolgen. Man muss im Leben flexibel sein und bleiben. Nicht immer führt der schnellste Weg zu den eigenen Zielen. Oft erlebt man auf dem flexiblen Weg die schönsten Momente. Dafür lohnt es sich flexibel zu bleiben.          
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Eine Lichterkette – die Schwelle zwischen Licht und Dunkel.

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/12/Eine-Lichterkette-die-Schwelle-zwischen-Hell-und-Dunkel.mp3 Wir haben seit letztem Jahr eine Lichterkette, die wir an unserem Balkon befestigen. Im Dezember wird es ab 16 Uhr dämmrig und ab 17 Uhr ist es dunkel. Wie schön, wenn man dann eine Lichterkette hat. Wir genießen es selbst, wenn wir vom Wohnzimmer nach draußen schauen und sehen, dass dort ein Licht brennt. Wenn man Abends bei uns durch die Straße geht und ich sehe unsere Lichterkette, dann macht mich das sehr froh! Im Internet habe ich gelesen, dass Lichterketten doch Geld und Strom Verschwendung seien – und total unnötig. Ich sehe das jedoch total anders! Bei uns in der Straße sind wir schon nur noch 3 Haushalte, die die Balkone beleuchten. Bis vor ein paar Jahren waren wir noch mehr und in den anderen Häusern waren auch Familien, die vor Weihnachten die Balkone dekoriert hatten. Manche sind weggezogen, andere machen nicht mehr mit. So wird die dunkle Zeit vor Weihnachten immer dunkler, mit jedem Licht, das ausgeht oder nicht angemacht wird. Wir haben jedenfalls eine Lichterkette. Eine neue mit LEDs übrigens, die sehr stromsparend arbeitet. So eine Lichterkette ist immer auch ein Geschenk an die Allgemeinheit. Die Menschen, die an unserem Balkon vorbeigehen oder die Personen, die gegenüber wohnen, haben genau genommen mehr von dem Licht, als wir selber. Man strahlt also das Licht für andere aus. Will man selbst auch ein Licht sehen, dann müssten die Menschen auf der anderen Straßenseite auch eine Lichterkette hin hängen. Ich habe jedoch den Eindruck, es genügt vielen Menschen, wenn es zwischen den eigenen vier Wänden schön beleuchtet ist (am besten noch den Rollo runterlassen). Ich möchte noch weitergehen. Eine Lichterkette und Aussenbeleuchtung ist für mich ein Zeichen dafür, ob jemand bereit ist, sein eigenes Licht mit anderen zu teilen. Ich zahle schließlich den Strom für meine Lichterkette. Das Licht ist nicht in der Lichterkette. Das Licht ist in den Köpfen der Menschen. Es scheint mir, viele Mitbürger leben lieber in der Dunkelheit. Ich wünsche und hoffe, das vielen Menschen in den nächsten Jahren, wenn es wieder dunkel wird im Winter, ein Licht aufgeht. Es reicht nicht aus, das Licht der anderen zu genießen. Jeder muss eine Lichterkette nach draußen hängen. Als Zeichen dafür, das ich bereit bin, meinen Beitrag für mehr Licht zu tragen. Auch wenn ich den Strom zahlen muss. Das ist der Anspruch, den jeder Mensch an sich stellen muss. Wofür stehe ich? Bin ich für Gleichgültigkeit. Dunkelheit ist für mich OK. Ich brauche kein Licht. Oder will ich selbst dabei sein und ein Licht sein. Für mich und die anderen da draußen. Es ist Deine Entscheidung.      
Faith, Philosophy and Spirituality 9 years
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03:48

Vertrauen schenken – Vertrauen teilen

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/07/Vertrauen.mp3 Gerade wenn fremde Menschen zusammentreffen, dann weiss man oft nicht, woran man ist. Meint es mein Gegenüber gut mit mir oder führt er oder sie etwas im Schilde. Man kann sich da auf seine Menschenkenntnis oder besser noch auf sein Bauchgefühl verlassen. Vertrauen ist Instinktsache. Bei manchen Menschen sind die Instinkte noch stärker ausgeprägt, bei vielen jedoch verkümmert oder verloren gegangen. In der Regel sollte man immer vom Besten Fall ausgehen. Es ist angebracht, seinem Gegenüber sein Vertrauen zu schenken. Leider muss ich eingestehen, bin ich mit dieser Einstellung auch schon mächtig auf die Nase gefallen. Der Gebrauchtwagenkauf ist immer ein gewisses Risiko, besonders wenn man ein älteres Auto kauft. Von den Kilometern spreche ich jetzt gar nicht, sondern nur von der Erstzulassung. In der Regel kann man vom Verhalten seines Gegenübers ablesen, was Sache ist. Verhält sich mein Gegenüber nervös, dann ist oft etwas im Busch. Die Sache ist faul. Da stinkt etwas. Das sind alles Sprichwörter, die auf die Sinnesorgane hinweisen. Kürzlich musste ich wieder ein gebrauchtes Auto kaufen, weil unser alter Wagen nicht mehr durch den TÜV gekommen ist bzw. alle Werkstätten sich einig waren, den könnte man nicht mehr richten. Ich glaube das. So begibt man sich auf die Suche, bis man das richtige Fahrzeug und den richtigen Geschäftspartner gefunden hat. Kann ich dem gegenüber vertrauen? Ist mit dem Wagen alles in Ordnung? Wenn man sich mehrere Fahrzeuge angeschaut hat, und probegefahren ist, dann weiss man in der Regel, wann alles passt. Man kann auch nicht immer nur sein ganzes Vertrauen auf sein Gegenüber abschieben. Man muss sich auch selbst vertrauen können. Man muss seinen Gefühlen und Instinkten vertrauen, man muss auch seinem Wissen uns seiner Erfahrung vertrauen. Vertrauen ist also auch immer ein Treffen auf halbem Wege. Ich vertraue Dir und Du vertraust mir. Man sollte also sein Vertrauen nicht nur verschenken, sondern mit den anderen teilen. Das heißt Vertrauen schenken, aber auch Vertrauen empfangen.    
Faith, Philosophy and Spirituality 9 years
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Mut beweisen – sich etwas trauen – Meinungsäusserung

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/07/Mut-beweisen-sich-etwas-trauen.mp3 Ich war kürzlich in einer Situation, da mußte ich über meinen eigenen Schatten springen. Ich wollte gerade mit dem Radl eine Runde bei uns im Park drehen, da musste ich mitansehen, wie ein Hund, eine Kampfhundrasse, so einer mit scharfen Zähnen, ein Hund, dem sie den Schwanz abgeschnitten hatten, bei uns neben dem Haus auf die Wiese einen Haufen geschissen hat. Der Besitzer des Hundes, ein junger Mann mittleren Alters stand wenige Meter entfernt. Als der Hund fertig war, drehte sich der Mann um und ging weiter. Auch der Hund trottete weiter. Ich wusste nicht, was ich da jetzt machen sollte. Ich habe nichts gegen Hunde an sich und wo ich lebe gibt es jede Menge davon. Aber auf dieser Wiese spiele ich gerne mit meinen Kindern Ball – und das machte mich echt sauer. Was sollte ich also tun. Es war wie gesagt ein Kampfhund. Ich entschied mich, den Mann anzusprechen. Ob er denn den Haufen dort liegen lassen wolle. Das kann er nicht machen. Mehr habe ich nicht gesagt. Ich habe ihm bloss in die Augen geshen. Der Hundebesitzer dachte kurz nach und  machte sich dann auf den Weg in Richtung Hundetüten Spender. Der nur ein paar Schritte entfernt war. Ich habe mich bei ihm bedankt und bin losgeradelt. Ich habe mich jetzt nicht daneben hingestellt und gewartet. Ich war nur sehr froh, dass man manche Konflikte mit Vernunft und dem Mut zur Meinungsäusserung, lösen kann. Mir ist dann ein Stein vom Herzen gefallen. Ich weiss nicht, ob ich immer so viel Mut haben werde, aber in jenem Fall hat es geklappt. Ich war und bin sehr froh darüber.      
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Anspannung – Entspannung – Fokusierung – Gleichgewicht

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/06/Anspannung-Entspannung-Fokusierung-Gleichgewicht.mp3 Gerade in der heutigen Zeit muss man besonders fokusiert sein, wenn man seine Ziele erreichen möchte. Und gerade heute ist es besonders schwierig fokusiert zu sein oder zu bleiben. Überall und an jeder Ecke wird man abgelenkt. Hier noch schnell Email checken, die Mailbox abhören, noch schnell was im Internet nachschauen… Die Möglichkeit, immer und überall mit anderen digital in Verbindung zu treten ist riesen Groß. Es wird also immer schwieriger, sich zurückzuziehen und sich auf eine Sache zu konzentrieren. Dies führt zu einer gewissen Anspannung im Leben. Manche Leute nennen das Stress. Wobei Stress nicht immer etwas negatives sein muss. Wenn man Stress als Herausforderung betrachtet, dann kann das etwas sehr belebendes und erneuerndes haben. Sich einer Aufgabe zu stellen, erfordert immer absolute Konzentration. Diese absolute Konzentration ist ein zentraler Baustein eines achtsamen Lebens. Anspannung, Fokusierung und Erfolgsstreben gehört zu unserem heutigen Leben untrennbar dazu. Und wenn man will, könnte man 24 Stunden arbeiten, schreiben, uploaden, posten, liken und teilen. Ich vergesse selbst dann nur allzuleicht, einfach mal abzuschalten. Den Computer herunterzufahren. Entspannung in mein Leben hereinzulassen. Entspannung und Anspannung, das hat auch sehr viel mit Gleichgewicht und Balance im Leben zu tun. Sich einfach mal die Zeit nehmen, wie sieht es mit meiner Balance im Leben aus. Wo habe ich ein Übergewicht, auf der einen Seite und kann einen Ausgleich schaffen. Dies ist wie in den südlichen Ländern, wo immer zu einer Tasse Kaffe, auch ein Glas Wasser gereicht wird, um den Wasser Verlust auszugleichen und um den Körper in der Balance zu halten. Anspannung, das ist, wie einen Berg hochradeln. Dann am höchsten Punkt hat man die höchste Spannung erreicht. Dann wird auch wieder Energie frei. Entspannung. Wir können, ohne treten zu müssen, den Berg wieder hinunter radeln. Wir müssen einfach nur rollen lassen, und diese Entspannung zulassen. Das ist vielleicht eine Sache, die viele von uns (mich nicht ausgenommen), verlernt oder vergessen haben. Manche Menschen sehen das Leben als Anstieg an, der niemals aufhört. Es muss immer höher gehen, immer mehr werden. Immer mehr von dem gleichen Berg, von der gleichen Sache. Aber beim radeln  ist es so: Wir ackern uns den einen Berg hoch. Genießen dort die Aussicht, machen dort eine Pause. Dann genießen wir die Fahrt nach unten, auf der anderen Seite des Berges. Wieder unten angekommen wartet dann der nächste Berg auf uns. Man muss manchmal das, was man erreicht hat, auch wieder loslassen um frei zu sein für neues. Dies erfordert natürlich ein gewisses Vertrauen. Vertrauen darauf, dass es immer weiter geht. Und dass das nächste, Erlebnis, die nächste Herausforderung wieder schön wird, wieder gut, und wieder neu und anders. Auch dieses Vertrauen gehört zu einer achtsamen Lebensgestaltung dazu.    
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Sich aus der eigenen Komfort Zone heraus bewegen

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/05/Sich-aus-der-eigenen-Komfortzone-herausbewegen_mixdown.mp3 Die besten Erlebnisse im Leben hatte ich immer dann, wenn ich mich gezwungenermaßen aus meiner eigenen Komfort Zone herausbewegen musste. Die Komfortzone ist der Bereich im Leben, wo man sich gut auskennt. Die Komfortzone ist der Ort, wo man sich sicher fühlt. Die Komfortzone ist dort, wo der Alltag herrscht. Aber innerlich gewachsen bin ich immererst dann, als ich mich aus dieser Zone herausbewegen musste. Das ist für jeden etwas anderes. Das kann etwas sein, wovor man sich fürchtet oder wo man sich nicht sicher drin ist. Man kann es so ausdrücken. Hinter Deiner größten Angst wartet Dein höchster Gewinn auf Dich! Hohes Risiko – hohe Rendite. Man muss natürlich nicht gleich mit der größten Angst anfangen. Aber es gibt kleine Ängste. Sachen, die man nicht gerne macht, weil sie einem unangenehm sind, weil man sich vor irgendetwas fürchtet. Und wenn man es schafft, diese Ängste zu konfrontieren, dann bewegt man sich aus der eigenen Komfortzone heraus. Und das ist dann der Zeitpunkt, wo Du am meisten und am intensivsten erlebst und lebst. Das Leben präsentiert uns immer wieder Gelegenheiten, die eigenen Ängste zu treffen. Viel zu oft gehen wir jedoch dieser Konfrontration aus dem Weg. Und nichts verändert sich, man verweilt in der eigenen Komfortzone und alles bleibt beim alten. Oder aber man packt die Chance beim Schopf und springt mitten hinein in die Herausforderung. Und sobald zu springst, nimmst Du die Herausforderung an und ab diesem Zeitpunkt wirst Du Dich und Dein ganzes Leben verändern! Ich verweile selbst viel zu oft in meiner Komfortzone. Aber manchmal begegnen mir Herausforderungen und ich nehme sie an. Und immer war es so, dass es ein wahnsinnig belohnendes Gefühl war, diese Sache anzugehen. Sich zu trauen. Und es gibt immer neue Herausforderungen und neue Bereiche in denen wir lernen können und selbst zu überwinden. Ich freue mich schon darauf, meine nächste Angst zu überwinden.  
Faith, Philosophy and Spirituality 10 years
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Ein Ende ist auch immer ein neuer Anfang

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/04/Ein-Ende-ist-immer-auch-ein-neuer-Anfang.mp3 Manchmal geht etwas zu Ende und das ist dieses Gefühl, das jeder von irgendwoher kennt. Das Ende der Schulzeit. Ende der Ausbildung. Ende des Studiums. Das Ende eines Einsatzes. Das Ende eines Projektes. Und dann ist da dieses Gefühl. Es ist ein leichtes und freies Gefühl. Man hat dieses Kapitel abgeschlossen. Man hat etwas zu einem Abschluss gebracht. Oder auf alle Fälle mit einem Schluss beendet. Es war ein Weg, den man sich ausgesucht hat. Man wollte diesen Weg gehen. Auf diesem Weg ist man Leuten begegnet, hat man mit Menschen zusammengearbeitet hat. Menschen, die sich auf denselben Weg gemacht haben. Man ist diesen Weg gemeinsam gegangen, oder war wenigstens in derselben Richtung unterwegs. Es ist ein schönes Gefühl, etwas durchgestanden zu haben. Man fühlt Erleichterung, Befreiung. Mit dem Ende des Weges zerstreuen sich alle Teilnehmer in eine andere Richtung. Es hat also während des Weges ein unsichtbares Band gegeben. Eine Verbindung. Und dann, angekommen, lösen sich diese Bindungen auf. Man hat die Verpflichtungen, die man eingegangen ist, wieder abgegeben. Wie eine große Landstraßen Kreuzung steht das Leben wieder vor einem. Es ist ein schönes Gefühl. Ein freies Gefühl. Ich wünsche jedem Menschen, dieses Gefühl einmal erlebt zu haben. Es ist auch ein dankbares Gefühl, wenn ein Weg gut zu Ende gebracht zu haben. Dankbar für die Erlebnisse, Dankbar für die Erfahrungen, Dankbar für die Probleme. Und die Kreuzung, das ist der neue Anfang. Ich habe die Wahl und kann mir aussuchen, wohin ich gehen möchte. Ich wünsche jedem Menschen diese Freiheit.    
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02:53

Heute bin ich offline

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/04/online-offline.mp3 Offline gehen. Online-offline. Das ist Englisch und bedeutet: Auf der Leitung sein, und runter von der Leitung. Also mit dem Internet verbunden sein, mit einer Datenleitung. Oder gerade nicht verbunden sein. Keine Daten senden oder empfangen. Keinen Computer anhaben, Handy und Smartphone sind aus. Einfach nur dasein. Vielleicht auf eine Bank sitzen. An einem Montag Nachmittag im Frühling. Autos ziehen vorbei, Radler radeln vorbei und Du bist einfach nur da. Da ist vielleicht eine Wiese, mit Gras. Dort gibt es Löwenzahn und ein paar Gänseblümchen. Gras und Wiese, das ist jetzt genau das richtige Tempo. Wolken fliegen viel zu schnell. Ich bin heute mal offline. Ich muss nirgendwo hin. Ich hab heute einfach mal Zeit. Es geht ein leichter Wind. Ein paar Blätter bewegen sich. Irgendwo sind Vögel, die zwitschern. Ich bin heute offline. Für mich gibt es kein Twitter. Ruhe und Meditation, mitten in der Stadt. Das ist wie Yoga. Aber ich bin heute offline. Hab keinen Termin. Ich muß nicht mal ins Yoga Studio. Es gibt vier grüne Bänke an diesem Platz. Sie sind alle leer. Der Bus kommt und geht. Offline sein verlang Geduld und Disziplin. Verpasse ich was? Aber jeder kennt das von früher. Eine Woche Urlaub, keine Email, kein Telefon, keine Post. Ist man wieder zu Hause – kein wichtiger Brief im Briefkasten. Im Email Postfach – keine wichtige Mail. Und die Nachricht auf der Handy Mailbox hat sich bereits erledigt. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn Du gerade offline bist. Ich will damit sagen. Wenn Du online bist, sei richtig online. Erreiche Sachen. Wenn Du offline bist, sei richtig offline – genieße das.    
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Ruhe bewahren trotz Katastrophen Nachrichten im Internet, TV, Radio und Zeitung

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/04/Zuversicht-trotz-Katastrophen-Nachrichten.mp3 Wenn man in den heutigen Tagen Nachrichten schaut, egal ob in der Zeitung, Radio, TV oder Internet, dann wird man von Katastrophen Nachrichten und Krisen Berichten nur so überschüttet. Negative Berichte haben Auswirkungen auf die Stimmung vieler Deutscher Mitbürger. Egal ob im Supermarkt, im Einkaufszentrum, beim spazieren im Park oder sonstigen öffentlichen Plätzen. Es ist eine Anspannung vieler Leute spürbar. Ist das gerechtfertigt, oder lassen wir uns von Angelegenheiten den Tag verderben, die uns gar nicht persönlich betreffen? Seit 2007 leben viele Menschen in der Wahrnehmung globaler Krisen. Angefangen von der Finanzkrise, Euro Krise, Banken Krise, Flüchtlingskrise, Fukushima… Aber betrachten wir unser eigenes Leben. Wie haben sich diese Krisen, ausser ständiger Krisen Nachrichten Berieselung auf uns ausgewirkt? Ich habe persönlich den Eindruck, dass mein Leben sich trotz all der Krisen nicht besonders negativ verändert hat. Macht es dann überhaupt Sinn, sich von solchen schlechten Nachrichten die Stimmung verhageln zu lassen? Oder sollte nicht jeder versuchen, zuversichtlich zu bleiben. Freundlich und positiv mit seinem näheren Umfeld. In vielen Fällen habe ich den Eindruck, dass die Nachrichten die Leute eher betreffen, als das tatsächliche Umfeld und Situation. Man nimmt Nachrichten als wirklicher war, als die eigentliche Wirklichkeit. Ich möchte alle Leser dieses Blogs dazu aufrufen, sich von negativer Berichterstattung nicht herunterziehen zu lassen. Jeder sollte eher unvoreingenommen die Situation bei sich zu Hause und vor der Haustür begutachten. In 90% der Fälle ist die Lage in Deutschland doch bestens. Jeder Mensch sollte eher versuchen, durch positives Denken und Handeln sein persönliches Umfeld angenehm zu gestalten. So kann jede/r Einzelne durch sein persönliches Verhalten ein ganzes Land gestalten und verändern. Also bleibt zuversichtlich und bleibt positiv!        
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Seinen eigenen Weg gehen – der innere Kompass

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/03/Der-innere-Kompass.mp3 Jeder Mensch hat seinen inneren Kompass. Seinen eigenen Weg. Der Kompass zeigt auf den Horizont, dort wo Himmel und Erde sich berühren. Der Weg zu seinem Ziel geht nie gerade. Man muss immer wieder den Kurs korrigieren. Unterschiedliche Strömungen ziehen einen mal nach links, mal nach rechts. Mal kommt der Wind von vorne, mal von hinten. Ein andermal herrscht Windstille. Gibt es ein Ende der Reise, eigentliches Ziel? Oder gibt es nur Etappen. Einen Zwischenstopp? Kommt man am Ende des Weges wieder am Anfang an? Wie bei einer Reise um die ganze Welt? Wann hört diese Reise auf? Wann bin ich angekommen? Wann hört sich der Kompass auf zu drehen? Das ist dann der Zeitpunkt, wenn ich angekommen bin. Wenn das Ziel nicht mehr irgendwo anders liegt. Wenn ich das Ziel in mir gefunden habe. Das ist, wenn ich zur Ruhe komme. Das ist, wenn ich frei werde.   © Helmut Seisenberger, 21. März 2016
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Achtsamkeit und der Samstags Geschirr Berg

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/03/Der-Samstag-Geschirr-Berg-Achtsamkeit-im-Alltag.mp3 Der Samstag ist immer der Tag der Woche, bei dem sich bei uns am meisten Geschirr in der Küche stapelt. Jeder stellt noch etwas dazu und eh man schauen kann, hat sich ein Berg aus Geschirr, Töpfen, Besteck, Kaffeetassen und Cornflakesschüsseln angehäuft. Man kann mit so einer Unordnung im Leben klar kommen. Eine Zeitlang kann man immer noch einen Teller oben drauf balancieren. Irgendwann droht jedoch der Berg zusammenzubrechen und mich darunter zu begraben. In so einem Fall ist es sehr hilfreich, den Küchendienst als spirituelle Übung anzuschauen und anzugehen. Achtsamkeit bedeutet, wenn nicht schon geschehen, die Spülmaschine auszuräumen. Dies kann achtsam geschehen. Die Küchenschränke öffnen. Sorgsam ud ruhig  wird das saubere Geschirr in Harmonie in die Schränke gestellt. Das Gleiche mit dem Besteck. Schön sortiert in der Freude und Ruhe dieser meditativen Tätigkeit. Ist die Spülmaschine frei, können wir ganz in Ruhe und friedlicher Innerlichkeit den Geschirrberg angehen. Teller für Teller, Topf für Top, Gabel für Gabel, Löffel für Löffel, setzen wir in die Halterung der Spülmaschine. Langsam lichtet sich der Berg. Die Küche kommt wieder zum vorschein. Ein tolles Gefühl. Ist die Maschine voll belegt, legen wir noch ruhig den Spültab in die Klappe und schließen das Tor. Mit einem Tastendruck starten wir die Spülprogramm. Ich kann tief durchatmen. So wie ich den Geschirrberg angegangen habe, kann ich viele im Leben angehen. Achtsamkeit, Ruhe und Meditation befinden sich in vielen alltäglichen Tätigkeiten. Versuche sie zu entdecken.  
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das neue Perfekt

http://gedanken-philosophie-achtsamkeit.de/wp-content/uploads/2016/02/Gut-genug-ist-das-neue-Perfekt.mp3 Ich habe irgendwo folgenden Satz gelesen: Good enough is the new perfect Oftmals jagen wir einer Vorstellung von Perfektion hinterher. Der perfekte Urlaub, das perfekte Wetter, der perfekte Partner, der perfekte Job, das perfekte zuhause, das perfekte Aussehen. Ist es nicht so, dass Perfektion nur in unseren Köpfen existiert? Ist die Welt nicht eigentlich perfekt – unperfekt. Muss der Hang an der Perfektion nicht eigenlich in in Frustration enden? Es ist nie gut genug, weil es nicht perfekt ist.  Ich bin der Meinung, dass sich unser Denken und Handeln in den letzten Jahren etwas verändert hat: Weg von dem Perfektionswahn, hin zu gut genug ist das neue perfekt.  Im Internet z.B. auf Youtube kann man das gut sehen. Da werden viele selbstgemachte Videos veröffentlicht, die verwackelt sind, oder der Ton nicht ganz optimal.  Trotzdem hat das Video vielleicht Millionen von Klicks. Das soll nicht bedeuten, dass man sich keine Mühe geben soll, bei dem , was man macht. Es geht hier nur im die innere Freiheit, nicht perfekt sein zu müssen.  Das gute Gefühl, das gut genug, gut genug ist. Good enough is the new perfect Das ist ein neuer gelassener Blick auf das Leben, das oft von uns Perfektion verlangt. Innere Freiheit, das ständiger Wettbewerb und Konkurrenzdenken nicht immer zu mehr innerem Reichtum führt. Gut genug ist das neue perfekt So ein einfacher Satz kann einen ganzen Tag verändern. So ein Satz kann ein Wegweiser sein oder eine Tür zu Gelassenheit, innerer Freiheit und Zufriedenheit.          
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