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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. News
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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. News

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Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik

Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo.

In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen.

Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören.

 

Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKRF – Nichtkommerzieller Rundfunkfond (2023) der RTR & der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung





   







Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik

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Salzburg könnte beim inklusiven Unterricht Vorreiter sein

In der Debatte um Sonderschulen beharrt die Salzburger Landesregierung darauf, am getrennten Unterricht für Kinder mit Förderbedarf festzuhalten. Dabei ist inklusive Bildung ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert ist. Mit deren Ratifizierung hat sich die Republik verpflichtet, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) bezeichnet die Kritik des unabhängigen Monitoring-Ausschusses und dessen Forderung nach einer gemeinsamen Schule für alle Kinder als „Sozialromantik“. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um eine idealistische Vision, sondern um ein völkerrechtlich verankertes Recht, das vielen Kindern weiterhin verwehrt bleibt. Salzburg könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen und inklusive Bildung konsequent umsetzen. Anstatt teure Doppelstrukturen aufrechtzuerhalten, sollte gezielt in die gemeinsame Schule investiert werden – um echte Inklusion endlich Realität werden zu lassen. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Behindertenanwältin Christine Steger über Sonderschulen in Österreich. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg könnte beim inklusiven Unterricht Vorreiter sein“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
World and society Today
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29:24

Salzburg. Ein Land, reich an Energiearmut

Energiearmut? Ja, das gibt es. Ganz besonders in Salzburg rutschen inzwischen auch Menschen aus der sogenannten Mittelschicht schleichend in die Energiearmut. Die ohnehin schon für Kürzungen und soziale Einsparungen bekannte Schwarz-blaue Landesregierung zeigt auch für das neue Jahr 2026 klar den sozialen Mittelfinger. Während man sich Dividenden in Rekordhöhe von der Salzburg AG auszahlen lässt, bleibt der Heizkostenzuschuss ein zweites Jahr in Folge auf weniger als die Hälfte gekürzt, sprich von 600 auf 250 Euro im Jahr. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Marcel Kamlesh Singhal von der Salzburger Armutskonferenz über Energiearmut. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg. Ein Land Reich an Energiearmut“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
World and society 2 weeks
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20:22

Macht braucht Kontrolle

Intransparenz, Politik im Modus des „eh schon wissen“ und Nepotismus gehören zu Österreich wie Kaiserschmarrn und Donauwalzer. Allesamt ein schlechtes Fundament für einen modernen Staat, der in erster Linie den Bürger:innen verpflichtet sein sollte. Dass es auch anders gehen kann, zeigt zum Beispiel der Landesrechnungshofes in Salzburg. Nicht nur sind die Berichte wenig zurückhaltend, wenn es darum geht, das Gebaren der Landesregierung und anderer öffentlicher Stellen zu evaluieren. So manches Prestigeprojekt wurde dort bereits als unwirtschaftlich gescholten. Dass das Land Salzburg beim Ankauf der Antheringer Au ordentlich über den Tisch gezogen wurde, war nicht allzu subtil zwischen den Zeilen zu lesen. Seit 2014 steht diesem Rechnungshof Ludwig Hillinger vor. Hillinger trat den Posten des Direktors in einer Zeit an, als sich die Wogen nach dem Salzburger Finanzskandal gerade zu glätten begannen. Um sich selbst über jeden Zweifel erhaben zu machen, trat Hillinger aus dem Cartellverband (CV) aus, um nicht den Anschein zu erwecken, seinem Cartellbruder und damlaigem Landeshauptmann Wilfried Haslauer zur Loyalität verpflichtet zu sein – ist mit Sicherheit ein Novum in der Alpenrepublik und könnte Vorbildwirkung haben. Mehr Transparenz sollte das Ziel aller Politikerinnen hierzulande sein. David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Ludwig Hillinger, Direktor des Landesrechnungshofes. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Macht braucht Kontrolle“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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26:58

Der Salzburger Skitourismus bewirbt sich für den Darwin Award

Weil sich die Österreicher:innen das Skifahren nicht mehr leisten können oder wollen, setzt der Salzburger Tourismus jetzt auf Skigäste aus den USA oder China. Doch in Zeiten des Klimawandels um Wintergäste auf den USA und aus China zu werben ist paradox. Die Anreise mit dem Flugzeug befeuert die Erderwärmung und zerstört somit die Lebensgrundlage des Skitourismus. Die Tourismusindustrie bewirbt sich damit selbst für den Darwin Award. Er wird normalerweise an Menschen verliehen, die sich durch verblüffenden Fehleinsatz von Urteilsvermögen selbst eliminieren. Trifft auch auf den Skitourismus zu: Im Angesicht der Klimakrise, von der er selbst hart getroffen ist, lockt er Leute an, die durch ihre Flugreise die Erderwärmung noch befeuern. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Laura Anninger, Umweltjournalistin und  Autorin, über Wintersport in Zeiten des Klimawandels. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Der Salzburger Skitourismus bewirbt sich für den Darwin Award“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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28:38

Sparkurs auf Kosten der Gesundheit

Die Salzburger Landesregierung will Beschäftigten im Pflege- und Sozialbereich ihren Bonus streichen und stattdessen für das Landesbudget verwenden. Laut dem Soziallandesrat Wolfgang Fürweger (FPÖ) war der Bonus ein Ausgleich für die erhöhten Anforderungen an Beschäftigte während der Corona-Pandemie. Diese Anforderungen seien jetzt vorbei. Abgesehen davon, dass der Zuschuss inhaltlich wie gesetzlich weit über die Pandemie hinausgeht, sind wir vor weiteren Gesundheitskrisen nicht gefeit. Wenn wir jetzt die Situation in der Pflege verschlechtern, müssen wir im Ernstfall mit noch drastischeren Situationen rechnen. Das Steichen des Bonus könnte ihn auch österreichweit aufs Spiel setzen und zeigt, dass die in der Coronakrise gepriesene Wertschätzung der Pflege vergessen ist. Statt den Zuschuss zu kürzen, braucht es dauerhaft mehr Gehalt für alle im Gesundheits- und Sozialbereich. Flora Platzer spricht in dieser Episode mit Christoph Eschbacher, Betriebsrat bei der Lebenshilfe Salzburg, über den Pflegebonus. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Sparkurs auf Kosten der Gesundheit“ von Flora Platzer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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29:23

Selbstapplaus ist kein Regierungsprogramm

Eine moderne Kommunikation steht vor der Herausforderung, eine Bevölkerung, die in ihrem Medienverhalten noch nie so heterogen war wie jetzt, bestmöglich zu erreichen. Gerade im Falle von Katastrophen ist das unerlässlich. Dass Ressourcen aufgewendet werden müssen, um diese 360°-Kommunikation reibungslos zu gewährleisten, ist alles andere als anrüchig. Das Problem des LMZ ist anders gelagert – wenngleich die Kritik am überbordenden Apparat und der großzügigen Ausstattung nicht gänzlich vom Tisch zu wischen ist. Mittelfristig mag sich eine derartige Kommunikation wohl positiv auf die eigene Bekanntheit und die damit verbundenen Sympathiewerte auswirken. Auf lange Sicht lassen sich Wähler*innen aber ungern eine heile Welt vorgaukeln. Zumal man bedenken muss, dass eine derartige Polit-Show mit öffentlichen Mitteln bestritten wird. Mit Heidi Huber steht nun zweifellos eine Frau an der Spitze des LMZ, die mehr als genau weiß, wo die Grenze zwischen PR, Journalismus und Kommunikation, die einzig im Dienste der Bürger*innen steht, verläuft. Dieses Wissen gilt es nun in die Praxis zu überführen. Ansonsten bewahrheitet sich das leicht abgewandelte Bonmot des ehemaligen ZiB-2-Moderators Robert Hochner, wonach die Rache der Journalist*innen am Landesmedienzentrum das Archiv ist – abermals. David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Stefan Gadringer (Kommunikationswissenschafter von der Uni Salzburg) und Matthias Nagl (Journalist bei der Salzburger Kronen Zeitung)  über das Landesmedienzentrum. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Selbstapplaus ist kein Regierungsprogramm“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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22:09

Aufwachsen in Krisenzeiten

Während Millionen in Tourismus und Standortmarketing fließen, bleibt die Jugendpolitik eine Randnotiz. Dabei wird die Zukunft nicht einfacher. Künstliche Intelligenz, Klimakrise, politische Spaltung – all das trifft Salzburgs Jugend mit voller Wucht. Laut dem Zukunftsreport „Salzburg 2034“ welcher vom What´s Next Institute im Auftrag der Jungen Wirtschaft Salzburg veröffentlicht wurde, verändern Automatisierung und KI besonders jene Berufe, in denen junge Menschen arbeiten. Wer keinen Zugang zu digitaler Bildung hat, wird abgehängt. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich weiter. Reiche profitieren von immer mehr Vermögenszuwächsen, während der Rest der Gesellschaft mit stagnierenden Löhnen und steigenden Mieten kämpft. Die politische Polarisierung verstärkt das Gefühl, dass die Sorgen junger Menschen niemand hören will. Lukas Oberauer spricht mit Wolfgang Loidl, Sozialarbeiter beim Verein Spektrum, über das Aufwachsen in Krisenzeiten. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Aufwachsen in Krisenzeiten“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik: Christian Veichtlbauer
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25:42

Schafft jetzt Platz für Radfahrerinnen und Fußgänger

Die Versprechen im Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung sind groß: Der Radverkehrsanteil soll von 23 auf 30 Prozent in der Stadt erhöht werden. Das Budget für Radwege wurde auf vier Millionen Euro verdoppelt. Und auch für Fußgänger sollte mehr Platz geschaffen. Mit der Rot-Rot-Grünen Stadtregierung gibt es die historische Chance etwas zu ändern. Nun muss Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) diese ergreifen und mutig die jahrelangen Baustellen im Rad- und Fußverkehr angehen. Ohne Mut wird sich im Salzburger Verkehr nichts ändern. Der Gewöhnungseffekt wird sich einstellen und die Unkenrufe der Altstadtkaufleute werden verstummen. Stefanie Ruep spricht mit dem neuen Koordinator für Aktive Mobilität, Samuel Felbermair, über Platz für Radwege und Fußgänger:innen in Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Schafft jetzt Platz für Radfahrerinnen und Fußgänger“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer
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20:09

Ungebeten, unangebracht

In Österreich scheint noch nicht angekommen zu sein, dass verbale Übergriffe oft auch tatsächlich der Anfang physischer Grenzüberschreitungen sein können. Zwar gab es bereits auf Bundesebene einige Bemühungen, mehr Maßnahmen zum Schutz von Frauen und gegen sexuelle Belästigung generell zu fördern, doch wäre als Ergänzung ein konkretes Gesetz von Bedeutung. Der Salzburger Jugendlandtag 2024 sah das ähnlich und forderte eine Verankerung im Gesetz von Strafbeständen rund um Catcalling. Im Gespräch mit der Frauenbeauftragten der Stadt Salzburg, Alexandra Schmidt, thematisiert Natalija Traxler sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ungebeten, unangebracht“ von Natalija Traxler lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Natalija Traxler Technik: Christian Veichtlbauer
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20:43

Rot-Rot-Grün steht auf wackeligen Beinen

Ist also Rot-Rot-Grün schon am Ende? Nein. Das Budget 2026 werden die drei Parteien voraussichtlich gemeinsam tragen. Nach nur einem Jahr das gemeinsame Programm zu kippen, kann sich keine Fraktion politisch leisten. Spannend wird das Budget 2027 – quasi das Halbzeitbudget. Bleibt die SPÖ bei ihrer Linie und geht weiter auf Konfrontation, wird die KPÖ wohl abspringen. Dann müssten SPÖ und Bürgerliste versuchen, gemeinsam mit der ÖVP ein Budget zu basteln. Im Gespräch mit dem ehem. Büroleiter des Kurier in Salzburg, Roman Hinterseer, und David Mehlhart von der Radiofabrik bilanziert Thomas Neuhold ein Jahr rot-rot-grüne Stadtregierung in Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Rot-Rot-Grün steht auf wackeligen Beinen“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Technik: Christian Veichtlbauer
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23:50

Nebenbahnen sind nicht nebensächlich!

Der Fortbestand von Nebenbahnen ist richtungsweisend in der Frage nach der Mobilitätswende, die an einem entscheidenden Punkt zu entgleisen droht. Während große Bahnprojekte verschoben und kleinere Strecken gleich ganz infrage gestellt werden, steht das Rückgrat regionaler Erreichbarkeit auf der Kippe. Sie gelten als unrentabel, zu wenig genutzt und zu teuer. Daher sollen die sogenannten Nebenbahnen oft gegen Busverbindungen eingetauscht werden. Doch wer das fordert, hat die Rechnung ohne den gesellschaftlichen, ökologischen und infrastrukturellen Wert der Nebenbahnen gemacht. Denn Züge sind nicht nur klimafreundlicher und verlässlicher als Busse. Strecken wie die Salzburger Lokalbahn zeigen, wenn man investiert statt streicht, steigen auch die Fahrgastzahlen. Trotzdem kürzt der Bund die Fördermittel aus budgetären Gründen massiv. Private Bahnen müssen Projekte redimensionieren, ausgerechnet jetzt, wo Klimaziele und Verkehrsverlagerung auf der politischen Agenda stehen sollten. Im Gespräch mit Martin Loidl vom Mobility Lab der Universität Salzburg thematisiert Flora Platzer unter anderem die Frage, welche Rolle Nebenbahnen im System des öffentlichen Verkehrs spielen. Mehr dazu könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Nebenbahnen sind nicht nebensächlich!“ von Flora Platzer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer
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Clubkultur muss ins Licht!

Salzburg steht wie kaum eine andere Stadt für Hochkultur: Festspiele, Mozart, barocke Kulisse und der ewige Klang von Sound of Music. Doch die Clubkultur geht dabei oft unter. Sie ist genauso Teil dieser Stadt, genauso bedeutend – aber kaum sichtbar und kaum gefördert. Clubkultur ist nicht nur nächtliches Feiern. Sie ist Rückzugsort, Freiraum, Begegnung. Für viele ist sie der sogenannte Third Space – ein Ort jenseits von Arbeit und zuhause, an dem man sich frei entfalten, ausprobieren und dazugehören kann. Gerade für queere, junge oder marginalisierte Menschen ist sie essentiell. Doch in Salzburg fehlt es an vielem: an politischen Visionen, an struktureller Unterstützung, an sicheren Räumen. Veranstalter:innen kämpfen mit fehlender Barrierefreiheit, Lärmbeschränkungen und einem Kulturbegriff, der Clubkultur meist nur mitmeint – aber selten mitträgt. Die Salzburger Club Commission setzt sich für die Szene ein, organisiert Workshops, fordert Förderungen und vernetzt Akteur:innen. Erste Erfolge wie die Abschaffung der Vergnügungssteuer in der Stadt zeigen, dass Veränderung möglich ist. Aber es braucht mehr. Im Gespräch mit Jonathan Zott vom Rockhouse und Sebastian Linz von der ARGEkultur thematisiert Lukas Oberauer unter anderem die Frage, wie es um die Clubkultur in Salzburg steht. Mehr dazu könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Clubkultur muss ins Licht!“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik: Christian Veichtlbauer
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Beim Geschäft mit dem Betongold wurde zu lange weggesehen

Unter dem Deckmantel touristischer Entwicklung wurde in der Vergangenheit oft Stück für Stück und ohne Plan umgewidmet, tatsächlich aber mit Blick auf kurzfristige Gewinne für wenige. In vielen Gemeinden Salzburgs, insbesondere im Pinzgau, wurden über Jahre hinweg großzügig Flächen gewidmet – auf Druck von Investoren, mit dem Versprechen von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung. Doch statt nachhaltigem Tourismus entstanden Chalet-Geisterdörfer, Spekulationsruinen und juristische Baustellen. Hinter vielen dieser Projekte stecken sogenannte Buy-to-let-Modelle, die Investoren hohe Renditen versprechen. Jahrelang fehlte die Kontrolle und mit ihr ein klares politisches Konzept für Raumordnung und Bodennutzung. Bürgermeister entschieden über Widmungen, oft mit einem Auge auf die Gemeindekasse, aber selten mit einem Plan für die Zukunft. Spekulanten schufen an schönsten Flecken des Landes Projekte wie das Six-Senses-Resort am Pass Thurn – exemplarisch für eine Politik des Durchwinkens, in der Umwelt, Gemeinwohl und Rechtssicherheit oft das Nachsehen hatten. Erst ein verheerender Bericht des Landesrechnungshofs und ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs brachten Bewegung ins System. Seit zwei Jahren gibt es eine zentrale Grundverkehrsbehörde – ein erster Schritt. Doch reicht das? Oder braucht es eine noch radikalere Neuausrichtung der Raumplanung, hin zu mehr Kontrolle, Transparenz und Verantwortung auf Landesebene? Im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Simon Heilig-Hofbauer thematisiert Stefanie Ruep unter anderem die Frage, warum die Pleite der Alpine Familiy Group symptomatisch für den Ausverkauf der Heimat steht. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Beim Geschäft mit dem Betongold wurde zu lange weggesehen“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik: Christian Veichtlbauer
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Qualität statt Quantität — löst man so das Tourismusproblem?

Über 1,7 Millionen Tourist:innen besuchen jedes Jahr die Mozartstadt. Während das für Touristiker ein Grund zur Freude ist, werden Anwohner*innen immer wieder mit den negativen Seiten konfrontiert: steigende Immobilienpreise, eine Flut an Reisebussen und heillos überlaufene Plätze in der Altstadt. Zudem eine schleichende Homogenisierung des öffentlichen Raums, der sich zunehmend der Bedürfnisbefriedigung der Tourismusindustrie verschrieben hat. Das Ergebnis ist eine Einöde aus immergleichen Geschäften, durchsetzt mit Souvenirramsch. Die Tourismus Salzburg GmbH (TSG), deren alleiniger Gesellschafter die Stadt Salzburg ist, veröffentlichte im April 2025 das Strategiepapier „Vision Salzburg 2040 – Visitor Economy Strategie für Qualitätstourismus“. Die Visitor Economy – so das Konzept – sei ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum gehe, „das Zusammenspiel von Einheimischen, Gästen, Unternehmen und die Ausgewogenheit des Wirkens des Tourismus auf den öffentlichen Raum und die Stadtraumgestaltung“ zu berücksichtigen. Die Stadt sollte, ganz im Sinne des eigenen Anspruchs, dafür Sorge tragen, dass die Altstadt und angrenzende Stadtteile wieder wirklich eine Stadt werden – und sich nicht vollends in ein potemkinsches Dorf mit pittoresken Barockfassaden verwandeln. Im Gespräch mit Tourismusforscher Kurt Luger und Fremdenführerin Inez Reichel thematisiert David Mehlhart unter anderem die Frage, wie nachhaltiger Tourismus gestaltet werden könnte und geht näher auf das Konzept „Vision Salzburg 2040“ ein. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Qualität statt Quantität — löst man so das Tourismusproblem?“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik: Christian Veichtlbauer
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Wir müssen mit unserer Sprache bewusster umgehen

Sprache ist nie neutral, denn sie prägt, wie wir denken. Und unser Denken bestimmt, wie wir handeln. Genau darin liegt ihre Macht – und ihre Verantwortung. Politisches Framing macht es sich zunutze: Mit wenigen Worten wird ein neuer Deutungsrahmen geschaffen – für dieselbe Realität, aber mit ganz anderer Wirkung. Gleichzeitig ist Sprache immer im Wandel und lebendig. Dialekte sind dabei ein Gegengewicht zum globalen Einheitsbrei. Sie tragen Identität, Humor und Geschichte in sich. Doch geraten sie durch die allgegenwärtige Standardsprache unter Druck. Der Versuch die Dialekte zu konservieren kann keine Lösung sein – aber sie bewusst zu sprechen, zu leben, das schafft Raum für Wandel ohne Verlust. Was ist der Unterschied zwischen Standartsprache, Umgangssprache und dem Dialekt? Gibt es so etwas wie Cockney – ein Dialekt, der hauptsächlich in den Arbeitervierteln Londons gesprochen wird – auch im Österreichischen? Was kann man zum Erhalt des Dialekts tun? Ist der Dialekt ein Gegenpol zur globalen Vereinheitlichung? Und hat der Dialekt ein reaktionäres Image? Diese und weitere Fragen thematisiert Thomas Neuhold im Gespräch mit Sprachwissenschaftler Hannes Scheutz von der Universität Salzburg. Mehr dazu, wie die Sprache unsere Welt formt, könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Wir müssen mit unserer Sprache bewusster umgehen“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Technik: Christian Veichtlbauer
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Laptopverbote in Lokalen – Konsumfreie Orte fehlen!

Ob Student*in, Selbständige*r oder Angestellte*r, wer daheim nicht in Ruhe arbeiten kann, oder einen Tapetenwechsel braucht, dem kommen gemütliche Cafés gelegen. Immer öfter findet man dort aber vor allem in Uni-Nähe Schilder mit durchgestrichenem Computer darauf.  Die steigenden Preise betreffen auch die Gastronomiebetreibenden. Dennoch leiden vor allem Studierende unter den Laptopverboten in Lokalen. Die Laptopverbote von Lokalbetreiber*innen zeigen, dass es zu wenig konsumfreie Arbeitsräume gibt. Es ist bekannt, dass Ortswechsel beim Lernen sehr förderlich sind und daher betrifft vor allem jene, die keine große Wohnung haben. Sie können sich nicht zu Hause einfach Räume zum Lernen schaffen. Es ist daher sehr wichtig konsumfreie Cafes, Bars und Räume zu schaffen. In der neuen Werkspost spricht Flora Platzer mit Sonja Danner (m.) und Franziska Kinskofer (r.) vom PLUSTRACK-Team der Uni Salzburg über konsumfreie Räume, was die PLUStrack-Community ist und was sie bietet. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Flora Platzer Technik: Christian Veichtlbauer
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Wo bleibt der Aufschrei?

Die Geschichte der queeren Community in Salzburg ist eine des Widerstands, der Sichtbarmachung, aber auch des Mutes. Seit den 1980er-Jahren setzen sich Gruppen wie die HOSI Salzburg für Sichtbarkeit, Rechte und Schutz queerer Menschen ein. Diskriminierung erleben queere Menschen jedoch nach wie vor alltäglich, sei es in Beruf, Familie, im Gesundheitsbereich oder bei der Wohnungssuche. Ende März 2025 wurde nicht nur in Salzburg, sondern österreichweit ein rechtsextremes Hassnetzwerk aufgedeckt, das systematisch queere Menschen jagte. Eine Reaktion der Landesregierung gab es weder politisch noch symbolisch, die Opfer bleiben im Schatten. Diese extremen Gewaltverbrechen müssen ein Wendepunkt sein – für eine Politik, die queere Menschen schützt, und für eine Gesellschaft, die sich dem Hass entgegenstellt. In der neuen Werkspost spricht Lukas Oberauer mit Conny Felice, der Geschäftsführung der HOSI Salzburg, über das im März 2025 aufgedeckte Hassnetzwerk, den Schutz queerer Menschen und die Reaktion der Salzburger Landesregierung. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
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Die Herdprämie ist für Frauen ein Rückschritt

Seit Mai 2023 regiert in Salzburg eine Schwarz-blaue Regierung und für die Kinderbetreuung ist FPÖ-Chefin Marlene Svazek zuständig. Ein Vorhaben, das die Freiheitlichen in das Regierungsprogramm gebracht aber noch nicht umgesetzt haben, ist das sogenannte Berndorfer Modell, bei dem Eltern gefördert werden sollen, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Kritikerinnen nennen dieses Vorhaben Herdprämie. Was nach Wahlfreiheit klingt, ist ein Rückschritt für Frauen. Denn wo echte Betreuungsangebote fehlen, ist zuhause bleiben oft keine Wahl, sondern die einzige Option. Durch die ungleiche Verteilung von sogenannter Care Arbeit haben Mütter weniger Karrierechancen und sind viel öfter von Altersarmut betroffen. Auch auf den Arbeitsmarkt und die Kinder hat der Bonus fürs Daheimbleiben Auswirkungen. Statt in eine altmodische „Herdprämie“ zu investieren, brauchen wir flächendeckende Kinderbetreuung, echte Wahlfreiheit und gerechte Aufteilung von Care-Arbeit. Denn das geplante Modell zementiert Rollenbilder und verschärft die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. In der neuen Werkspost spricht Stefanie Ruep mit der Referentin für Frauenpolitik der Salzburger Arbeiterkammer Ines Grösenberger darüber, warum die Herdprämie die Frauenpolitik um Jahrzehnte zurückwirft. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
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Mehr als nur ein Loch im Berg

Wolfgang Porsche, Milliardär und einflussreicher Automobilmanager, will sich einen Tunnel samt Garage für etwa zehn Fahrzeuge in den Kapuzinerberg bauen lassen, um so seine Liegenschaft, das Paschinger-Schlössl — besser bekannt als die Stefan-Zweig-Villa — bequem per Automobil erreichen zu können. Kostenpunkt für diese Bewilligung: einmalig 40.000 €. Die Baukosten von rund zehn Millionen Euro will Wolfgang Porsche aus der Privatschatulle stemmen. Ab 2023 wurden bereits entsprechende Vereinbarungen mit der Stadt getroffen. Doch im Februar dieses Jahres kam das Projekt ins Stocken. Immer mehr Details wurden der Öffentlichkeit bekannt, die sämtliche Beteiligte nicht im besten Licht erscheinen ließen. Seitdem avancierte der Porsche-Tunnel zu einem Symbol dafür, wie ökonomische Potenz demokratische Standards hintertreiben kann. Warum dieses Vorhaben nicht nur Aktivisten auf den Plan ruft, sondern auch die Stadtpolitik spaltet, was an den Vorwürfen von Hinterzimmer-Deals dran ist – und warum das Projekt längst zum Symbol für die Macht der Superreichen geworden ist – darüber spricht David Mehlhart in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Gisela Zeindlinger, der Initiatorin der Petition gegen den Tunnel. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
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Baustelle Pressefreiheit

Unabhängige Medien gehören zu den großen gesellschaftlichen Errungenschaften. Zurecht gelten sie als eine wichtige Säule der Demokratie, welcher die Aufgabe zukommt, gesellschaftsrelevante Themen anzusprechen und kritisch zu beleuchten. Doch was ist, wenn diese Säule angesichts politischer und ökonomischer Herausforderungen zu bröckeln beginnt? Wie können österreichische Medien unabhängig arbeiten? Und welche Rolle spielen dabei sogenannte freie, nicht-kommerzielle Medien? Darüber spricht Natalija Traxler in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Martin Wassermair, Generalsekretär Reporter ohne Grenzen Österreich und Politikredakter bei dorfTV, sowie mit Sophie Huber-Lachner, Geschäftsführerin bei FS1. Die Videoaufzeichnung des Gesprächs gibt es übrigens von Samstag, 3. Mai 2025 bis Fr 9. Mai 2025 auch im TV-Programm bei FS1. (Weitere Infos: https://fs1.tv/tv-programm/) — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Natalija Traxler Technik/Produktion: Carla Stenitzer
World and society 8 months
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